Barmer-Report: Krankenstand ist rückläufig
Im Schnitt fehlte jede Erwerbsperson im vergangenen Jahr 22,93 Tage. Dies sind rund 0,5 Tage weniger als 2024. Der Krankenstand sank damit leicht von 6,42 auf 6,28 Prozent. „Auch die Arbeitsunfähigkeitsquote ist zurückgegangen: 70,4 Prozent der Erwerbspersonen waren 2025 mindestens einmal krankgeschrieben. Das liegt zwar unter dem Niveau der Vorjahre, bleibt aber hoch. Normalerweise ist etwa gut die Hälfte der Beschäftigten innerhalb eines Jahres betroffen“, wurde Landesgeschäftsführerin Dr. Anneke Riehl in einer Mitteilung der Barmer zitiert.
Während die Ausfalltage in den meisten großen Krankheitsgruppen zurückgingen, stiegen sie wegen psychischer Erkrankungen leicht an - von durchschnittlich 5,6 auf 5,7 Fehltage pro Erwerbsperson. Weitere häufige Ursachen für Fehlzeiten waren Atemwegserkrankungen (4,0 Fehltage), Muskel- und Skeletterkrankungen (3,8 Fehltage) sowie Verletzungen und Vergiftungen (2,2 Fehltage).
Je nach Region gab es teils große Unterschiede. Die höchsten Fehlzeiten weist der Report für Lübeck (24,81 Tage), Ostholstein (24,67 Tage) und Kiel (24,37 Tage) aus. Die geringsten Fehlzeiten gab es Nordfriesland (20,53 Fehltage), Stormarn (20,75 Fehltage) und Pinneberg (20,81 Fehltage). Ursachen für die Unterschiede liefert der Report nicht. Bundesweit sank der Krankenstand ebenfalls. Mit 6,02 Prozent liegt er leicht unter dem Durchschnitt in Schleswig-Holstein. (PM/RED)





