Eine blonde Frau in Klinikkleidung steht am Display, das am Rundbogen des CT´s angebracht ist. Der Teil am CT, auf die Patienten liegen können, zeit zur Kamera. An der Wand des ansonsten leeren Raums hängen Kabel und Geräte. Der Boden ist blau, die Wände weiß, die Türen in Holzoptik.
© Segeberger Kliniken

Bad Segeberg: Neues CT im Allgemeinen Krankenhaus

Das Allgemeine Krankenhaus der Segeberger Kliniken hat ein neues Computertomographie-Gerät (CT) in Betrieb genommen. Ziel ist eine verbesserte Schlaganfall-Diagnostik, um einen Beitrag zu einer schnellen und zielgerichteten Akutversorgung zu leisten.

Das neue CT ermöglicht nach Klinikangaben eine verbesserte Perfusionsdiagnostik. Das neue Verfahren zeige nach einem Schlaganfall detailgenau, welche Bereiche des Gehirns noch ausreichend durchblutet sind und welche nicht mehr versorgt werden. Mit dem neuen CT könnten größere Hirnareale in kurzer Zeit untersucht und beurteilt werden. So lasse sich präziser und schneller feststellen, welche Regionen des Gehirns noch gerettet werden können und welche bereits geschädigt sind.
„Wir können nicht nur schneller reagieren, sondern unsere Therapieentscheidungen auch wesentlich individueller auf den einzelnen Patienten abstimmen. Das ist ein großer Gewinn für die Betroffenen“, wurde Prof. Björn Hauptmann, Klinikdirektor und Chefarzt des Neurologischen Zentrums der Segeberger Kliniken, in einer Mitteilung des Unternehmens zitiert.
Die Stroke Unit der Segeberger Kliniken ergänzt die Akutversorgung durch eine enge Anbindung an die neurologische Rehabilitation. So könnten Patienten nahtlos vom Notfall bis zur Wiedereingliederung in den Alltag betreut werden, hieß es von Seiten der Klinik. (PM/RED)

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