Vier Menschen in Klinikkleidung, davon ein Mann, unterhalten sich nebeneinander gehend und sich anschauend. Im Hintergrund sind ein Klinikgebäude und ein Rettungswagen zu sehen.
Chefarzt Jan Christian Klinkenstein mit Mitarbeitenden der ZNA am Ameos Klinikum Oldenburg. © Ameos

Ameos: ZNA in Oldenburg bleibt

Die Umstrukturierungen von Ameos in Ostholstein haben in der Region Verunsicherung über das künftige Leistungsangebot hervorgerufen. Der Klinikträger stellte nun klar, dass die Zentrale Notaufnahme am Standort Oldenburg rund um die Uhr besetzt bleiben wird.

In den vergangenen Wochen hatten viele Menschen in der Region Fragen und Sorgen zur Notfallversorgung am Ameos Klinikum Oldenburg geäußert. Der Klinikträger sah sich nun zu einer Klarstellung veranlasst. „Die Notaufnahme ist weiterhin rund um die Uhr geöffnet und die Notfallversorgung, auch im Bereich der chirurgischen Notfälle, in der Region dauerhaft sichergestellt", hieß es in einer Mitteilung von Ameos.

Bis zu 20.000 Patientenkontakte im Jahr
Oldenburg gehört zum Verbund der Ameos Klinika Holstein Somatik mit den Standorten Eutin, Oldenburg, Middelburg und Fehmarn. Eine Mitteilung von Ameos zu Umstrukturierungen innerhalb des Verbundes hatte Fragen zum Erhalt einzelner Leistungsangebote hervorgerufen. Die Zentrale Notaufnahme Oldenburg hat laut Träger bis zu 20.000 Patientenkontakte jährlich. Versorgt werden Patientinnen und Patienten, die mit dem Rettungsdienst eingeliefert, von Haus- oder Notärzten überwiesen oder aufgrund akuter Beschwerden selbstständig die Klinik aufsuchen.

Schwerverletzte kommen zum Maximalversorger
„Unsere Zentrale Notaufnahme ist personell und fachlich so aufgestellt, dass wir die Menschen in der Region jederzeit zuverlässig versorgen können“, wurde Jan Christian Klinkenstein, Chefarzt für Akut- und Notfallmedizin in Oldenburg, in der Mitteilung des Klinikträgers zitiert. Schwerverletzte oder lebensbedrohlich erkrankte Patientinnen und Patienten werden in Maximalversorgerkrankenhäuser gebracht. (PM/RED)

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