Acht Standorte erhalten Sicherstellungszuschlag
Die insgesamt 80 Millionen Euro Fördermittel stammen aus Beiträgen der GKV und der PKV und werden jährlich an Klinikstandorte in dünn besiedelten Regionen ausgezahlt, um dort die medizinische Versorgung zu sichern. Die DKG kritisierte die Zahl von 128 Standorten bundesweit als zu gering. Nach ihrer Auffassung benötigen mehr Kliniken Förderung, um ihren Sicherstellungsauftrag erfüllen zu können.
In der Liste der Kliniken, die 2027 einen Sicherstellungszuschlag erhalten, finden sich acht Standorte aus Schleswig-Holstein, die eine Förderung für die folgenden Abteilungen erhalten:
- Westküstenklinikum Heide, Standort Heide: Innere Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin
- Westküstenklinikum Heide, Standort Brunsbüttel: Innere Medizin, Chirurgie
- Klinikum Nordfriesland, Standort Wyk auf Föhr: Innere Medizin, Chirurgie
- Klinikum Nordfriesland, Standort Husum: Innere Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe
- Klinikum Nordfriesland, Standort Niebüll: Innere Medizin, Chirurgie
- Asklepios Nordseeklinik Westerland: Innere Medizin, Chirurgie
- Paracelsus Nordseeklinik Helgoland: Innere Medizin, Chirurgie
- Ameos Klinikum Fehmarn: Innere Medizin, Chirurgie
Die Höhe der Förderung hängt von der Zahl der genannten Fachabteilungen ab. Wer eine oder zwei der Fachabteilungen vorhält, bekommt 500.000 Euro. Für jede weitere Abteilung gibt es weitere 250.000 Euro, also maximal eine Million Euro. Diese Summe bekommen bundesweit 21 Kliniken, in Schleswig-Holstein nur Heide. Um die Zuschläge zu erhalten, müssen die Krankenhäuser Kriterien erfüllen, die der Gemeinsame Bundesausschuss definiert hat. (PM/RED)




