Ich habe oft einen unruhigen Schlaf und träume viel. In diesen Träumen kommt auch unser Gesundheitswesen vor. Es zeichnet sich – leider nicht nur in meinen Träumen – durch viele Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Projekte aus. Viele Menschen kümmern sich im Bundestag, in den Parteien, im Bundesgesundheitsministerium, im Gemeinsamen Bundesausschuss und darüber hinaus darum, dass den Tätigen in der Versorgungsrealität nicht langweilig wird. Ich wundere mich schon seit langem, dass Rapper unser Gesundheitssystem mit Gesetzgebung noch nicht vertont haben: KHVVG und KHAG, GVSG und GDAG, KHZG und GVWG, MFG und NotfallG, PpSG und DVG, TSVG und GKV-VEG, DVPNG und IfSG, DigiG und BEEP, PUEG und PKG – das tut alles weh!
Es geht nicht um Schuppen im Haarschopf
Doch es gibt auch positive Ansätze jenseits von Bürokratie, die jährlich zunehmend abgebaut wird: Die Betroffenen bauen ab! Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) geht mit guten Beispiel voran: Frauengesundheit soll in den Vordergrund gerückt werden – ein begrüßenswerter Ansatz! Medizin, Forschung und Politik haben bei diesem Thema Nachholbedarf erkannt. Frauengesundheit soll Schwerpunkt insbesondere der Gesundheitspolitik werden. Doch halt, es muss auch Gendergerechtigkeit geben, was das BMG gleich erkannt hat und eine Antwort gibt: „Männerschuppen“! Ich und viele andere denken dabei sofort an die Schuppen im Haarschopf von Männern, deren wir mit diversen Haarshampoos versuchen, „Herr“ zu werden – und ureigenes Problem der…