
Schön Klinik verliert zwei Chefärzte
Wer die Geriatrie nach Olbrichs Ausscheiden im April 2026 leiten wird, ist nach Angaben der Schön Kliniken noch unklar. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger laufe. Die Kontinuität der geriatrischen Versorgung sei allerdings gesichert, teilte Kliniksprecher Torge Nehls auf Nachfrage des Schleswig-Holsteinischen Ärzteblattes mit. Weiter hieß es, Olbrichs Entscheidung erfolgte eigenständig und stehe nicht in ursächlichem Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Geriatrie. Diese wird derzeit um einen 3,5 Millionen Euro teuren Anbau mit 32 auf dann 86 Betten erweitert.
Wer Hellmigs Nachfolge in Rendsburg zu Jahresbeginn antreten wird, scheint ebenfalls noch unklar. Diese Personalie werde „im Zuge einer personellen und strukturellen Weiterentwicklung der Inneren Medizin intern geregelt“, teilte der Kliniksprecher mit.
Hohe Fluktuation
Olbrich und Hellmig sind nicht die ersten Chefärzte, die der Schön Klinik Rendsburg-Eckernförde in den vergangenen Monaten den Rücken gekehrt haben. Auf die Frage, wie die Schön Kliniken dieser hohen Fluktuation ihres medizinischen Spitzenpersonals begegnen, verwies Nehls auf die Gewinnung von Prof. Bernhard Croissant als Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, sowie Prof. Sebastian Lippross, Chefarzt der neuen Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. „Diese personellen Neuzugänge unterstreichen den Anspruch der Schön Klinik, medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten“, sagte Nehls. (RED)





