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Onkologische Forschung im Fokus der Wissenschaftsminister

Welche gemeinsamen Schritte sind erforderlich zur Stärkung der Krebsforschung in Norddeutschland? Zu dieser Frage tauschten sich heute die Teilnehmenden der Norddeutschen Wissenschaftsministerkonferenz (NWMK) in Lübeck aus. Gastgeberin war Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Dorit Stenke (CDU).

Schwerpunkt der Sitzung war die onkologische Forschung: Die NWMK betonte die Bedeutung einer stärkeren Einbindung Norddeutschlands in nationale Krebskonsortien und die bessere Anbindung an klinische Studien. Die Länder verständigten sich darauf, gemeinsame Handlungsoptionen zur Weiterentwicklung der Krebsmedizin zu prüfen – insbesondere in den Bereichen Prävention, klinische Studien und Vernetzung der onkologischen Spitzenzentren wie dem Universitären Cancer Center Schleswig-Holstein (UCCSH).  „Hochwertige medizinische Versorgung darf nicht vom Wohnort abhängen. Norddeutschland baut seine Strukturen gezielt aus, damit onkologische Patientinnen und Patienten wohnortnah von den Ergebnissen modernster Forschung profitieren können“, wurde Schleswig-Holsteins Wissenschaftsministerin Dorit Stenke in einer Mitteilung ihres Ministeriums zitiert. 

Die Länder beschlossen zudem, den Norddeutschen Wissenschaftspreis langfristig fortzuführen und ab 2027 auf eine neue Grundlage zu stellen. Der Preis wird künftig themen- und disziplinenoffen vergeben und mit mindestens 50.000 Euro sowie zusätzlichen 20.000 Euro für Vernetzungsformate ausgestattet. „Der Norddeutsche Wissenschaftspreis stärkt die Zusammenarbeit zwischen norddeutschen Forschungseinrichtungen und fördert innovative Projekte über Ländergrenzen hinweg“, betonte Stenke. (PM/RED)

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