
Kardio Kompass Nord: Impulse für die Herzmedizin
Das Programm beinhaltete aktuelle Entwicklungen der Herzmedizin. Im Mittelpunkt standen neue interventionelle und chirurgische Optionen bei strukturellen Herzerkrankungen, moderne Konzepte der mechanischen Herz-Kreislauf-Unterstützung beim kardiogenen Schock sowie praxisnahe Einblicke in die Elektrophysiologie mit alltagsrelevanten Tipps und innovativen Ablationstechniken. Weitere Programmpunkte bildeten individualisierte Strategien zur Behandlung der koronaren Herzerkrankung sowie aktuelle Erkenntnisse zu Kardiomyopathien, Sport und device-gestützten Therapien in der Herzsprechstunde.
Wie im Vorjahr gehörten Live-in-a-Box-Cases zum Programm. Die kommentierten Fallbeispiele aus dem Herz- und Gefäßzentrum der Segeberger Kliniken demonstrierten die Behandlung einer schweren Trikuspidalklappeninsuffizienz mit orthotoper Klappenprothese, eine Pulmonalvenenisolation in moderner PFA-Technik sowie eine komplexe PCI mit neuen Verfahren zur Therapie verkalkter Läsionen. „Diese Fallbeispiele ermöglichen es, komplexe Prozeduren nachvollziehbar und didaktisch klar aufzubereiten“, wurde Dr. Leon Iden, Chefarzt der Elektrophysiologie und Co-Organisator, in einer Mitteilung der Kliniken zitiert.
Resümee
„Wir freuen uns, dass das Symposium auch in diesem Jahr auf so großes Interesse gestoßen ist. Unser Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem sich klinische Praxis, wissenschaftlicher Fortschritt und kollegialer Austausch auf Augenhöhe begegnen“, wurde Prof. Holger Nef, Klinikdirektor des Herz- und Gefäßzentrums der Segeberger Kliniken und wissenschaftlicher Leiter der Veranstaltung, anschließend zitiert. Er sagte laut Mitteilung: „Das Feedback der Teilnehmenden zeigt uns, dass dieses Format einen echten Mehrwert bietet.“
Auch Prof. Stefan Klotz, Chefarzt der Herzchirurgie, zog ein positives Fazit: „Die interdisziplinäre Atmosphäre ist das Besondere am Kardio Kompass Nord. Kardiologie, Herzchirurgie und Angiologie treffen hier zusammen und genau das brauchen wir, um moderne, patientenorientierte Therapieansätze weiterzuentwickeln.“ (PM/RED)





