
Fortschritte bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen
Die neue Technologie führt nach Darstellung der Klinik zu einer beschleunigten und gewebeschonenderen Behandlung. Besonders hervorzuheben ist aus Sicht der Klinik die außergewöhnlich kurze Dauer der einzelnen Ablationen, die in etwa vier Sekunden vollständig durchgeführt werden können. Dies stelle einen Fortschritt sowohl in Bezug auf Effizienz als auch auf Patientensicherheit dar.
Ärzte aus Segeberg sehen „wesentlichen Schritt nach vorn"
„Die Möglichkeit, Ablationen in dieser Geschwindigkeit und Präzision durchzuführen, eröffnet neue Perspektiven in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen“, wurde Dr. Leon Iden, Chefarzt Elektrophysiologie, in einer Mitteilung der Segeberger Kliniken zitiert. Für die Patientinnen und Patienten bedeute dies mehr Komfort und eine schonendere Therapie.
„Eine der bisherigen Herausforderungen in der „Pulsed Field Ablation“ war häufig ein gewisser Hustenreiz der Patienten während der Ablation, der in einigen Fällen z.B. höherdosierte Schlafmedikamente während des Eingriffs erforderte. Bereits in den ersten Fällen der neuen Technologie sehen wir hier eine wesentliche Verbesserung“, sagte laut Mitteilung Oberärztin Dr. Susann Groschke.

„Die Möglichkeit, Ablationen in dieser Geschwindigkeit und Präzision durchzuführen, eröffnet neue Perspektiven in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen."
Patienten und Klinik profitieren
Nach Angaben von Dr. Martin Borlich, leitender Oberarzt der Elektrophysiologie ermöglicht die Pulsed-Filed Ablation eine gewebsspezifische Behandlung des Herzens. „Obwohl die Technologie erst seit einigen Jahren in der breiten Masse verfügbar ist, sind die Therapiemöglichkeiten beachtlich. Mit der neuen Anwendung ist hier sicherlich ein weiterer wesentlicher Schritt nach vorne gelungen“.
Durch die verkürzten Eingriffszeiten profitieren die Patientinnen und Patienten nach Überzeugung der Klinik von einer geringeren Belastung während der Behandlung. Zugleich ermögliche die neue Technologie eine Optimierung der klinischen Abläufe. (PM/RED)





