
50 Jahre Klinikum Itzehoe
50 Jahre, 100 Gäste und Einigkeit über die Bedeutung des Krankenhauses im Kreis Steinburg: Das Klinikum ist ein regional verankerter Schwerpunktversorger. „Nähe, Kompetenz und Menschlichkeit" nannte das Haus zum Jubiläum als seine Leitlinien. Zugleich ist man im Haus überzeugt, dass neue Formen der Zusammenarbeit, interdisziplinäre Ansätze und digitale Lösungen die Weiterentwicklung der Klinik entscheidend beeinflussen werden. Diese Haltung wurde auch den Vorträgen deutlich.
Den Festakt hatte Verbandsvorsteher Marcel Ulrich eröffnet, anschließend hatte der Klinikvorstand zum Thema „Rückblick, Standpunkt und Ausblick“ Stellung bezogen. Bezogen auf die leitenden Unternehmensgrundsätze beleuchteten Krankenhausdirektorin Hannah Maria Werner, der ärztliche Direktor Dr. Georg Hillebrand und Pflegedirektor Niklas Jeurissen die Entwicklung der vergangenen fünf Jahrzehnte sowie die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen im Zeichen der Weiterentwicklung von Versorgungsqualität, Personalentwicklung und regionaler Vernetzung.
Ministerin: „Es ist Verlass auf das Haus"
Landesgesundheitsministerin Prof. Kerstin von der Decken würdigte die Bedeutung der Klinik für eine funktionierende Gesundheitsversorgung in der Region. Die Ministerin sagte: „Bereits seit 50 Jahren können sich Patientinnen und Patienten auf das Klinikum Itzehoe verlassen, das ein breites Leitungsspektrum und eine exzellente medizinische Versorgung bietet. Es ist Verlass auf ein Haus, das eine stetige Weiterentwicklung zu seinem Standard gemacht hat und aus der schleswig-holsteinischen Versorgungslandschaft nicht mehr wegzudenken ist. Ich gratuliere dem Klinikum Itzehoe ganz herzlich zu seinem 50-jährigen Bestehen“.

Es ist Verlass auf ein Haus, das eine stetige Weiterentwicklung zu seinem Standard gemacht hat und aus der schleswig-holsteinischen Versorgungslandschaft nicht mehr wegzudenken ist.
Gesundheitsökonom Prof. Boris Augurzky rundete den Festakt mit einem Vortrag unter dem Titel „2000 – 2025 – 2050 – Die großen Trends und ihre Bedeutung für die Gesundheitsversorgung“ ab. Augurzky skizzierte zentrale Entwicklungen in den Bereichen Demografie, Digitalisierung, Versorgungsstrukturen und Prävention. Im Mittelpunkt stand die zukünftige Bedeutung von Schwerpunktkrankenhäusern wie dem Klinikum Itzehoe, um eine leistungsfähige, wohnortnahe Versorgung sicherzustellen.
Unter den Gästen waren auch Unternehmer, Vertreter des Kreises Steinburg, Partner aus Gesundheitsdienstleistungen und Einrichtungen der Selbstverwaltung. (PM/Red)






