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Aus dem Inhalt Heft 06/2009
K.O.-Tropfen

Die Landesregierung hat zusammen mit dem Rat für Kriminalitätsverhütung
und den Frauennotrufen eine Informationskampagne über K.O.-Tropfen gestartet. Diese werden in Kneipen und Diskotheken eingesetzt, um Opfer willen- und hilflos zu machen. Die Rechtsmedizin in Kiel hat im vergangenen Jahr 29 Fälle nachgewiesen, die Dunkelziffer ist deutlich höher.
Zum Beitrag Vorsicht vor K.O.-Tropfen in Getränken (PDF)
Organspenden

Die Künstler Nele und Bo Flower (links) präsentierten auf der Veranstaltung „Von Mensch zu Mensch“ Organspendeausweise. Zuvor hatten die beiden Musiker im Rahmen der Veranstaltung in der Kieler Kunsthalle Lieder vorgestellt, mit denen sie junge Menschen für das Thema sensibilisieren wollen. Wie wichtig die Aufklärung über das Thema ist, machen drei Zahlen deutlich: Nur rund 15 Prozent der Bevölkerung besitzen einen Spendeausweis. Jeder Dritte hat sich noch nie mit dem Thema beschäftigt. In Schleswig-Holstein warten derzeit rund 500 Patienten auf eine lebensrettende Organspende. Neben Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit sind auch Fortbildungsveranstaltungen für Klinikpersonal vorgesehen, in denen über Abläufe der Organspende, die Gerechtigkeit bei der Verteilung und über ethische Fragen informiert wird.
Zum Beitrag "Von Mensch zu Mensch": Kampagne für Organspenden (PDF)
Deutscher Ärztetag

Die Delegierten des 112. Deutschen Ärztetages in Mainz haben entschieden: 2011 wird der Deutsche Ärztetag in Kiel stattfinden. Eine Wahl, zu der Prof. Jörg-Dietrich Hoppe (links) Schleswig-Holsteins
Kammerpräsident Dr. Franz Bartmann gratulierte. Die Vorbereitungen für das Großereignis laufen bereits. In Mainz stand u. a. das Thema Priorisierung und Freiberuflichkeit auf der Agenda.
Zum Beitrag Hoppe: Keiner soll nicht behandelt werden (PDF)
Doping im Job

Leistungssteigernde oder stimmungsaufhellende Pillen sind am Arbeitsplatz
keine Seltenheit.Viele gesunde Arbeitnehmer auch in Schleswig-Holstein greifen zu Medikamenten, wie der aktuelle
Gesundheitsreport der DAK zeigt. Eine Hochrechnung ergab, dass im Norden rund 63.000 Beschäftigte schon einmal zu Medikamenten gegriffen haben, um ihre Leistungen im Job zu steigern. Die meisten Empfehlungen für solche Mittel kommen aus der Familie und dem Freundeskreis, bezogen werden sie oft über den Versandhandel.
Zum Beitrag Für jede Situation eine Pille - Doping am Arbeitsplatz (PDF)