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Praxismanagerin zwischen den Meeren

Pressemitteilung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 23.07.2008

Ausbildung zur Praxismanagerin bundesweit stark nachgefragt. Frauen und Männer aus dem ganzen Bundesgebiet bilden sich in Segeberg fort. Bilanz nach fünf Jahren.

Bad Segeberg – Es ist eine Erfolgsstory und sie begann mit einem Modellprojekt. In Kooperation mit dem Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn, startete die Ärztekammer Schleswig-Holstein (ÄKSH) vor über acht Jahren das Projekt „Weiterbildung zur Praxismanagerin.“ Als erste und lange Zeit einzige Landesärztekammer kreierte ein Team um den kaufmännischen ÄKSH-Geschäftsführer Hans-Werner Buchholz diesen berufsbegleitenden Weiterbildungsgang. „Uns war nach dem Jahrtausendwechsel klar, dass wir ein nach den Entwicklungen des Arbeitsmarktes im Gesundheitswesen abgestimmtes Bildungsangebot brauchten,“ erläutert Buchholz. „Die Praxen im ambulanten Bereich wurden größer, es gab mehr Fusionen und die Abläufe mussten immer mehr von einer Person koordiniert werden, um den Doktor zu entlasten.“

Nach erfolgreichem Abschluss als Modellversuch wurde aus der Praxismanagerin 2003 die „Betriebswirtin für Management im Gesundheitswesen“ mit staatlichem Abschluss. Über zwei Jahre erlernen die jeweils 24 Kursteilnehmerinnen in 640 Stunden betriebswirtschaftliche Grundlagen in Personal- und Praxisführung, Qualitäts- und Personalmanagement, Informations- und Kommunikationstechnologien und betrieblichem Rechnungs- und Finanzwesen, Betriebliches Rechnungswesen. „Der Kurs ist eine praxisnahe Weiterbildungsmöglichkeit für medizinisches Fachpersonal mit echter Aufstiegsqualifizierung und damit ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Frauen,“ stellt Buchholz fest.

Zwischenzeitlich wird das Modell aus Schleswig-Holstein jetzt auch bei der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe und der Ärztekammer Hamburg angeboten. Die Teilnehmerinnen kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Und die rasante Entwicklung im deutschen Gesundheitswesen hat sich mit der vermehrten Gründung von Medizinischen Versorgungszentren noch schneller verändert, als es Buchholz damals erwartet hatte: „Es laufen jetzt teilweise sogar bis zu drei Kurse parallel. Dabei kommen die Teilnehmerinnen mittlerweile auch aus der Zahnmedizin und aus anderen Bereichen und Berufen des Gesundheitswesens. Diese Fortbildung lässt sich eben in vielen Bereichen anwenden.“ Buchholz ist sich sicher, dass der Bedarf nach Führungspersonal in der Praxis weiter steigen wird. Mehr Informationen unter www.aeksh.de/ECS.

Pressekontakt:
Pressestelle der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Bismarckallee 8 - 12, 23795 Bad Segeberg
Robert Quentin, Pressesprecher,
Telefon: 04551/803-134
Fax: 04551/803-180
E-Mail: presse@aeksh.org
www.aeksh.de
 

Ansprechpartner

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E-Mail: presse@aeksh.org
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