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"Demo wird Eindruck nicht verfehlen."

Pressemitteilung der Ärztekammer Schleswig-Holstein vom 25.09.2008

Bartmann zur Großdemonstration in Berlin:

„Wir haben heute eine beeindruckende Demonstration aller im Krankenhaussektor beschäftigten Berufsgruppen gesehen mit dem Ziel, die Versorgung der Patienten zu verbessern. Ich bin sicher, dass diese Aktion das Verständnis für den Notstand befördert, so dass Bund und insbesondere Länder ihre Finanzierungsweise überdenken. Es ist eben so, dass die Politik erst reagiert, wenn Forderungen Rückhalt in der Bevölkerung erfahren. Dies haben wir heute gesehen.“

Und weiter:

„Krankenhausversorgung betrifft jeden. Diese Botschaft konnten wir heute in Berlin sehen. Die Politik ist jetzt im Zugzwang, neben fehlendem Geld eine Ökonomisierung in einem Sektor zu stoppen, in dem es nicht um Kunden, sondern Patienten geht, nicht um wirtschaftliche Produktionsprozesse, sondern Wiederherstellung von Gesundheit. Es geht uns dabei nicht nur um Geld, es geht um eine Grundhaltung zur Einrichtung Krankenhaus, die immer mehr abhanden kommt. Die Folge wäre eine mangelnde Sicherstellung der Grundversorgung, wenn nur noch profitorientierte Unternehmen das System beherrschen. Das muss den Politikern klar sein. Und Berlin hat heute gezeigt, dass es ohne die Menschen nicht mehr gehen wird.“

Pressekontakt:
Pressestelle der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Bismarckallee 8 - 12, 23795 Bad Segeberg
Robert Quentin, Pressesprecher,
Telefon: 04551/803-134
Fax: 04551/803-180
E-Mail: presse@aeksh.org
www.aeksh.de

Ansprechpartner

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Tel.: 04551/803 - 119
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E-Mail: presse@aeksh.org
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