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Evaluation der Weiterbildung: Schleswig-Holstein an der Spitze!

28.09.2009

Die erste Phase des Evaluations-Projekts wurde erfolgreich abgeschlossen. Am 20. September endete die Befragungsphase der im Juni 2009 gestarteten Studie zur Qualität der Weiterbildung in Deutschland.

In Schleswig-Holstein haben sich von 573 befragten Weiterbildungsbefugten (WBB) 440 an der Umfrage beteiligt. Mit dieser Rücklaufquote von 76,79 % liegt Schleswig-Holstein an der Spitze aller beteiligten Bundesländer.

Rücklaufquoten Weiterbildungsbefugte (WBB):

Ärztekammer
 
Anzahl WBB
 
Rücklaufquote
WBB
Rücklaufquote
WBB in Prozent
 Schleswig-Holstein  573  440  76,79
 Westfalen-Lippe  1.395  1.062  76,13
 Bremen  179  133  74,30
 Bayern  2.458  1.825  74,25
 Mecklenburg-Vorpommern  396  261  65,91
 Saarland  254  163  64,17
 Nordrhein  1.904  1.177  61,82
 Brandenburg  588  353  60,03
 Thüringen  526  307  58,37
 Berlin  528  308  58,33
 Sachsen-Anhalt  548  318  58,03
 Niedersachsen  1.615  901  55,79
 Hamburg  500  273  54,60
 Baden-Württemberg  2.495  1.342  53,79
 Rheinland-Pfalz  945  489  51,75
 Hessen  1.439  524  36,41
 Deutschland  16.343  9.876  60,43

Bei der Beteiligung der Ärzte, die sich in Weiterbildung befinden,  liegt Schleswig-Holstein mit 35,69 % auf Platz sieben und damit noch deutlich über dem Durchschnitt.

Rücklaufquoten Ärzte, die sich in Weiterbildung befinden (WBA):

 Ärztekammer Anzahl
gemeldeter WBA
Rücklaufquote
WBA
 Rücklaufquote
WBA in Prozent
 Bremen  769  346  43,47
 Mecklenburg-Vorpommern  1.315  515  39,12
 Brandenburg  1.562  591  37,84
 Sachsen-Anhalt  1.602  582  36,33
 Thüringen  1.663  603  36,26
 Westfalen-Lippe  5.471  1.976  36,12
 Schleswig-Holstein  2.376  848  35,69
 Nordrhein  7.102  2.442  34,38
 Hamburg  1.746  562  32,19
 Bayern  10.640  3.389  31,85
 Berlin  2.177  682  31,33
 Baden-Württemberg  8.650  2.700  31,21
 Saarland  953  286  30,01
 Rheinland-Pfalz  2.924  864  29,55
 Niedersachsen  5.183  1.531  29,54
 Hessen  3.404  941  27,64
 Deutschland  57.564  18.858  32,76

Mit den Befragungsergebnissen soll eine Strategie entwickelt werden, wie die Qualität der Weiterbildung für die Zukunft gesichert und verbessert werden kann. Mit den gewonnenen Erkenntnissen soll dem zunehmenden Ärztemangel in Deutschland sowie der Abwanderung junger Ärzte in andere Berufsfelder oder ins Ausland entgegengewirkt werden.

In der nächsten Phase erfolgt die wissenschaftliche Auswertung der erhobenen Daten. Hiermit ist die renommierte Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ) beauftragt, die seit ca. 15 Jahren eine entsprechende Umfrage der Schweizer Ärztekammer begleitet. Die Ergebnisse werden fachgruppenbezogen in Form von Mittelwerten auf Bundes- und Landesebene dargestellt. Die im Januar 2010 vorliegenden Auswertungen sollen erstmals objektive Vergleichsmöglichkeiten schaffen und Transparenz über die Weiterbildungssituation herstellen.

Ansprechpartner

Dr. med. Uta Kunze, MPH
Tel.: 04551/803-165
E-Mail: evaluation@aeksh.org