Großer Erfolg für schleswig-holsteinische Gesundheitsprojekte beim Hauptstadtkongress in Berlin
10.06.2008
"Trauma-Tangente A1" und "Gesundheitsregion Nord" erhielten Auszeichnung vom Bundesministerium für Forschung und Bildung und finanzielle Unterstützung für die Konzeptionsphase. Der mit insgesamt 40 Millionen Euro ausgestattete Wettbewerb soll Gesundheitsregionen bei der Erschließung Ihrer Potentiale im Gesundheitswesen und die Verbesserung der Gesundheitsversorgung fördern.
Zwei schleswig-holsteinische Beiträge sind in dem vom Bundesministerium für Forschung und Bildung initiierten Wettbewerb “Gesundheitsregionen der Zukunft“ ausgezeichnet und in die Konzeptentwicklungsphase aufgenommen worden. Aus bundesweit 86 Anträgen wurden 20 ausgewählt, darunter die Gesundheitsregion Nord aus Flensburg mit dem Projekt “Zukunftsorientierte regionale Vernetzungsstrukturen für chronisch kranke Menschen“ sowie die Gesundheitsregion zwischen Hamburg und Lübeck (mit Zentrum Kreis Stormarn) mit dem Projekt “Trauma-Tangente A1“.
Diese Auszeichnung ist ein Indiz für die Innovationskraft der schleswig-holsteinischen Gesundheitsregionen.
Die ausgewählten schleswig-holsteinischen Beiträge setzten thematisch unterschiedliche Schwerpunkte:
- die Gesundheitsregion Nord auf die Profilbildung und Erschließung der Potentiale einer Region.
- die Trauma-Tangente A1 auf bessere Gesundheitsversorgung durch gesteigerte Qualität und effizientere Prozesse.
Der Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurde Anfang 2008 ausgeschrieben und ist mit insgesamt 40 Millionen Euro ausgestattet. Mit dem Wettbewerb sollen existierende und entstehende Gesundheitsregionen bei ihrer Profilbildung unterstützt werden.
Zu den Zielen zählen:
- die Erschließung der Potentiale einer Region für Innovationen im Gesundheitswesen durch Forschung und Entwicklung;
- die nachhaltige Stärkung der regionalen Wertschöpfungsketten in der Gesundheitswirtschaft sowie
- die Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch Steigerung von Qualität und Effizienz von Prozessen im gesamten Bereich der Gesundheitswirtschaft.
Die nun ausgewählten Gesundheitsregionen erhalten für die kommenden neun Monate jeweils bis zu 100.000 Euro, um ihre Konzepte detailliert auszuarbeiten. Im nächsten Jahr werden nach der Konzeptentwicklungsphase von einer Jury bis zu fünf Regionen ausgewählt, die in einer anschließenden Realisierungsphase vier Jahre bei der Umsetzung unterstützt werden.(VR)




Zum Seitenanfang