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KVSH, Diakonissenkrankenhaus
und Malteser St. Franziskus-Hospital bauen Zusammenarbeit aus
Bessere Patientenversorgung in Flensburg
Um die Patientenversorgung in der Region Flensburg zu verbessern, bauen
die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH), die Ev.
Luth. Diakonissenanstalt und das Malteser St. Franziskus Hospital ihre
seit einem Jahr bestehende Kooperation weiter aus. Niedergelassene Haus-
und Fachärzte und die beiden Krankenhäuser wollen künftig
noch enger zusammenarbeiten. So soll die Kommunikation durch frühzeitige
Information bei Krankenhauseinweisungen und durch frühzeitige Arztbriefe
bei Entlassung der Patienten aus den Kliniken optimiert werden. Außerdem
wollen sich die Partner bei Fragen der ärztlichen Bedarfsplanung
noch besser abstimmen und Doppeluntersuchungen vermeiden.
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Dr. Ingeborg
Kreuz
(Foto: KVSH) |
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Ziel ist es,
die ambulante und stationäre Versorgung der Bevölkerung in der
Region bedarfsgerecht und wohnortnah zu sichern, sagte Dr. Ingeborg
Kreuz, kommissarische Vorstandsvorsitzende der KVSH.
Die Partner wollen Versorgungslücken in Flensburg und Umgebung vorbeugen
und gemeinsam Lösungen bei evtl. Versorgungsproblemen erarbeiten.
Dafür ist die Arbeitsgruppe KV & FL eingerichtet
worden.
Im Mittelpunkt steht eine sinnvolle Arbeitsteilung und Zusammenarbeit
in der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung und der Krankenhausbehandlung
zum Wohle der Patienten, so Dr. Rafaela Korte, Klinikdirektorin
des Malteser Krankenhauses St. Franziskus-Hospital in Flensburg.
Darüber hinaus wurde vereinbart, sich bei Gründung von Medizinischen
Versorgungszentren besser abzustimmen, die Weiterbildung zum Facharzt
für Allgemeinmedizin zu fördern und die Zusammenarbeit im ambulanten
ärztlichen Bereitschaftsdienst zu intensivieren.
Wir treten nicht gegeneinander, sondern miteinander für eine
bessere Patientenversorgung an, betonte Dr. Jan-Peter Braun, ärztlicher
Direktor der Diako.
Weitere Bereiche, in denen KVSH, Diakonissenanstalt und St. Franziskus
Hospital verstärkt zusammenarbeiten wollen, sind:
- Förderung
der gemeinsamen Nutzung von Geräten und Einrichtungen sowie eines
Angebots an Praxisräumen für niedergelassene oder niederlassungswillige
Ärzte.
- Entwicklung und
Ausbau der elektronischen Kommunikation zwischen Arztpraxen und den
Kliniken unter besonderer Berücksichtigung der eGK.
- Beratung von kooperationsbereiten
Ärzten.
- Durchführung
fachübergreifender und interdisziplinärer Fortbildungen und
Schulungsmaßnahmen.
- Unterstützung
von Qualitätszirkeln.
Kassenärztliche
Vereinigung Schleswig-Holstein, Bismarckallee 1-6, 23795 Bad Segeberg,
Ev. Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg, Knuthstr. 1, 24939 Flensburg,
Malteser St. Franziskus gGmbH, Waldstr. 17, 24939 Flensburg
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 1/2009
S. 40
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