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Bad Segeberg
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Kassenärztliche
Vereinigung Schleswig-
Die Sana Kliniken
Lübeck GmbH und die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
(KVSH) haben einen Kooperationsvertrag zur Verbundweiterbildung für
junge Mediziner unterzeichnet. Ziel ist es, dem drohenden Hausärztemangel
in Schleswig-Holstein mit einer flexiblen Weiterbildung im Bereich der
Allgemeinmedizin zu begegnen. Klinikärzte,
wie Dr. Mühlschlegel als Oberarzt der Inneren Medizin in der Sana
Kliniken Lübeck GmbH, sowie Honorarprofessor Dr. Träder als
Sprecher des Lehrauftrages für Allgemeinmedizin an der Universität
Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, haben einen Konzeptansatz aufgegriffen
und weiterentwickelt, der den besonderen Bedürfnissen der regionalen
Versorgungsmöglichkeiten auch gerecht wird, so Hans-Peter Beuthien,
Geschäftsführer der Sana Kliniken Lübeck GmbH. Gemeinsam
sind wir mit der KVSH darum bemüht, bereits heute Lösungen für
die Herausforderungen von Morgen zu schaffen. Durch die Kooperation soll
die Weiterbildung zum Hausarzt attraktiver werden und wir sind uns sicher,
dass es zu einer für alle Seiten erfolgreichen Zusammenarbeit kommen
wird. Um diese These zu unterstreichen, weisen die Lübecker Krankenhausverantwortlichen
um Prof. Dr. Christian Blöchle und den für die Weiterbildung
verantwortlichen Oberarzt Dr. Steffen Mühlschlegel darauf hin, dass
erste Kooperationen mit einer Praxis in Bad Oldesloe sehr positiv angelaufen
sind, so Beuthien.
An der Umsetzung der
zweijährigen Weiterbildung in den Praxen, die im Anschluss an die
dreijährige klinische Ausbildung erfolgt, können sich alle weiterbildungsberechtigten
Vertragsärzte aus der näheren Umgebung beteiligen. Die
KVSH stellt durch die neu geschaffene Stelle für Verbundweiterbildung
sicher, dass die Bewerber(innen) zielorientiert durch das Rotationskonzept
geführt werden, so Dr. Ingeborg Kreuz, kommissarische Vorstandsvorsitzende
der KVSH. Inhaltlich und strukturell orientieren wir uns an den
Chancen und Möglichkeiten, die dieses Konzept bietet und stehen dabei
in enger Abstimmung mit der Ärztekammer Schleswig-Holstein, die unser
Vorgehen in jeder Hinsicht befürwortet, so Kreuz. Wir
hoffen, dass das Modell auch auf andere Krankenhausstandorte übertragbar
ist. |
Schleswig-Holsteinisches
S. 35, 36 |
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