|
|
|
|
|
(Quelle:
H. H. Storm)
|
|
(r)
Ein Gespräch mit Hans Hermann Storm, der Bücher für
Alzheimer-Patienten verfasst hat. Hierbei nutzt er durch Verwendung
alter Bilder das Langzeitgedächtnis der Patienten und ermöglicht
dadurch, dass Identitätsfäden neu geknüpft und
Erinnerungsarbeit geleistet werden kann.
|
| Storms
Dichtung der letzten Jahre im Spiegel seiner Krankheit |
|
|
|
(Quelle:
Gerd Eversberg)
|
(r)
Der Historiker Gerd Eversberg, Direktor des Theodor-Storm-Zentrums
in Husum, schildert höchst eindrucksvoll, wie das eigene Krankheitserleben
die Darstellung von Krankheit in Storms Werken in der 2. Hälfte
des 19. Jahrhunderts beeinflusst. Besonders eindrucksvoll die Darstellung
des Dr. Jebe, der bei seiner Ehefrau ein Krebsleiden
diagnostiziert und ihrem Leiden mit einer tödlichen Dosis Morphium
ein Ende bereitet, um dann wenig später in einer Fachzeitschrift
zu lesen, dass es vielleicht doch eine Hilfe gegeben hätte.
|
|
Zur Versorgung von Patienten mit chronischen
Wunden |
|
(r)
Chronische Wunden führen oftmals zu einem langen Weg erfolgloser
Therapieversuche, den Patienten über sich ergehen lassen
müssen. Bei der Behandlung gibt es eine Reihe von störenden
Momenten, wie z. B. die hohen Behandlungskosten oder die fehlende
Spezialisierung der Ärzte. In dem hier mit freundlicher Genehmigung
des RKI aus dem Epidemiologischen Bulletin 41, 2008, entnommenen
Beitrag wird der Aufbau eines Versorgungsnetzwerkes zur Behandlung
chronischer Wunden dargestellt.
.
|
Wissenschaft in Schleswig-Hol-
stein |
|
(r) Wissenschaftliche
Erfolge in Schleswig-Holstein werden manchmal kaum bemerkt, weil
die Wissenschaft mitunter so kompliziert geworden ist, dass ihre
Ergebnisse kaum noch transportiert werden können. Hier aber
zwei positive Beispiele:
Vorhofklappen-Ersatz
durch Kathetertechnik
Für PD Dr. Lutter von der Kieler Klinik für
Herz- und Gefäßchirurgie gab es die höchste internationale
Auszeichnung des Fachgebietes für die im Tiermodell realisierte
Methode, eine biologisch erzeugte Vorhofklappe mit einer minimal-invasiven
Kathetertechnik direkt durch die Herzspitze in die Kammer zu implantieren.
Krebs mit Nanopartikeln erkennen
Prof. Dr. Thorsten Buzug nahm den Innovationspreis
für das Lübecker Institut für Medizintechnik entgegen.
Beteiligt sind auch die Lübecker Universitätsklinik
für Frauenheilkunde und das Philips Forschungslaboratorium
Hamburg. Die Forschergruppe hat durch Nutzung magnetischer Nanopartikel
die Untersuchung der Lymphknoten bei Patientinnen mit Brustkrebs
verbessert. Durch die neue Methode soll die Diagnostik verbessert
und die Strahlenbelastung vermindert werden.
|
 |
|
(Foto:
rat)
|
Titelbild:
(r)
Ein Situationsbild vom Simulationstraining in der Akademie für
med. Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Ende Oktober (siehe dazu S. 31 ff.).
|