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Bad Segeberg
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| Allgemeines
Krankenhaus Bad Segeberg Neuer Chefarzt der Inneren Medizin Dirk Schnack
Dazu will auch der neue Chefarzt in der Inneren Medizin, Prof. Dr. Diether Ludwig, beitragen. Der Gastroenterologe verfügt über eine 20-jährige Berufserfahrung und kommt vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UK S-H) Campus Lübeck. In der Hansestadt war er zuletzt als Oberarzt und Bereichsleiter der Gastroenterologie und Hepatologie in der Medizinischen Klinik tätig. In Bad Segeberg hat Ludwig eine Abteilung mit neun Ärzten und 84 Betten übernommen. Der 48-Jährige ist Spezialist für chronisch entzündliche Darmerkrankungen und gilt als Experte und Praktiker im Bereich Endoskopie und Sonografie. Ein wichtiger Grund, die neue Herausforderung anzunehmen, sind spürbare Investitionen seines neuen Arbeitgebers, etwa in eine neue Generation von Sonografiegeräten. Die Klinik erhofft sich von der Neubesetzung der Chefarztposition auch ein deutliches Signal an die zuweisenden Ärzte. Unter ihnen hatte es nach dem Ausscheiden des früheren Chefarztes - für eine Zwischenzeit hatte Kardiologe Prof. Gert Richardt die Innere geleitet - einige Unsicherheit über die Zukunft der Abteilung gegeben. Diese Unsicherheit hatte die Klinik zu spüren bekommen, einige Patienten waren nicht mehr in das Krankenhaus am Ort, sondern nach Lübeck eingewiesen worden. Diese Patienten wollen wir zurückgewinnen, sagt Ludwig. Weil dies nur in Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten in der Region möglich ist, geht Ludwig gezielt auf die Praxen zu. Wir wollen hier nicht in Konkurrenz zu, sondern in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten arbeiten, betont der Gastroenterologe. Innerhalb der ersten zehn Tage seiner Amtszeit hatte er bereits vier Praxen mit zehn niedergelassenen Ärzten besucht, weitere folgen. In den Gesprächen mit den niedergelassenen Kollegen sieht er sich auf Augenhöhe und betont, dass er sich als Partner für die Patienten versteht, bei denen die ambulanten Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Verbessern will der Hobbysegler den Kontakt in die Praxen auch durch Engagement im örtlichen Qualitätszirkel, durch Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen in seinem Haus und das Angebot, den niedergelassenen Ärzten die Arbeit des Hauses hautnah vorzuführen. Der gebürtige Westfale bietet seinen niedergelassenen Kollegen auch an, bei der Untersuchung der von ihnen zugewiesenen Patienten mitzuwirken. Ludwig sieht Segeberg außerdem als möglichen Standort für ein künftiges onkologisches Zentrum, etwa in Zusammenarbeit mit einer Praxis, die sich am Standort ansiedeln könnte. Zuvor hatte die Gruppe am Standort bereits Zentren für Neurologie, psychosomatische Medizin und Herz-Kreislauferkrankungen etabliert. Trotz solcher Spezialisierungen in Zentren will Segeberg die Grund- und Regelversorgung nicht vernachlässigen. Klinikgeschäftsführer Harald Toews betonte: Wir werden auch in Zukunft keinen Patienten abweisen. Dirk Schnack, Postfach 12 04, 24589 Nortorf |
Schleswig-Holsteinisches
S. 19 |
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