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(Foto:
Privat)
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(r)
Die Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung der
Ärztekammer wird sich in ihrer diesjährigen Jahrestagung
am 6. September mit dem Thema befassen, das in den nächsten
Jahrzehnten nicht nur die Medizin und das Gesundheitswesen, sondern
in kaum vorstellbarer Weise auch unsere Gesellschaft verändern
wird. Wenn von einer tickenden Zeitbombe gesprochen
werden darf, dann hier. Solange nicht bezahlbare, wirkungsvolle
Therapien zur Verfügung stehen, wird es darum gehen, bei
der immer größer werdenden Zahl dementer Patienten
so viel wie derzeit möglich zu tun, um ihnen ein Leben in
Würde zu ermöglichen. Werner Loosen führt ein Gespräch
mit dem Chefarzt der Geriatrie am Friedrich-Ebert-Krankenhaus
Neumünster, PD Dr. Werner Hofmann.
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(r) Etwas Besonderes ist die in den 1980er Jahren von dem Kieler
Medizinhistoriker Prof. Dr. J. H. Wolf begründete Medizin-
und Pharmaziehistorische Sammlung der Christian-Albrechts-Universität
in Kiel. Derzeit wird dort eine Sonderausstellung gezeigt, in
der die Besucher neben den auch sonstig ausgestellten Exponaten
der Sammlung die historische Arzneimittelfertigung am Beispiel
der schleswig-holsteinischen Pharmafirma Pohl Boskamp gezeigt
bekommen.
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(Foto:
rat)
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(r) Es
gibt keine humane Gesellschaft ohne eine humane Medizin.
So war die Quintessenz der Dankesrede von Prof. Dr. Dr. phil.
Hans-Eberhard Richter nach Verleihung der Paracelsus-Medaille
anlässlich des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm. Zu
wünschen wäre, dass diejenigen politisch Verantwortlichen,
die gerade unbedacht die Humanität
in der Medizin durch Markt und ökonomisches Denken ersetzen,
dies noch so rechtzeitig begreifen. Unter den mit der Paracelsus-Medaille
Geehrten war der Kieler Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Fritz
Beske. Das Programm, das sich der Ärztetag vorgenommen hatte,
war nicht nur umfangreich, sondern auch anspruchsvoll. Das Ulmer
Papier, die Situation pflegebedürftiger Menschen, die
Auffassung der Ärzteschaft zur stärkeren Einbeziehung
medizinischen Fachpersonals in die ärztliche Versorgung der
Patienten und nicht zuletzt auch die elektronische Gesundheitskarte
waren neben den üblichen Regularien die Schwerpunkte. Die
umfangreiche Berichterstattung findet sich im Deutschen Ärzteblatt,
Heft 21 ff. In diesem Heft finden Sie einen kurzen Überblick
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(Foto:
rat)
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Kein
Ärztetag findet mehr statt, ohne dass es Demonstrationen
vor dem Veranstaltungsgebäude gibt: Der Gaul Ärzteschaft
scheut, weil der Karren mit den Hypotheken der Gesundheitspolitik
zu schwer geworden ist.
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