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Medizin und Wissenschaft
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32. Interdisziplinäres
Forum Fortschritt und Fortbildung in der Medizin der Bundesärztekammer
Renommierte Experten
aus allen Bereichen der Medizin präsentierten auch in diesem Jahr
auf dem 32. Interdisziplinären Forum Fortschritt und Fortbildung
in der Medizin, dem dreitägigen zentralen Fortbildungskongress
der Bundesärztekammer, neueste Erkenntnisse der medizinischen Forschung
und ihre praktische Anwendung in Klinik und Praxis. Themen waren in diesem
Jahr die Schmerztherapie bei Tumorpatienten, interdisziplinäre Aspekte
der bildgebenden Diagnostik, aktuelle Erkenntnisse im Bereich der Kontrazeption
sowie die Verbindung von Sportmedizin und klinischer Medizin. Im Rahmen
eines Symposiums der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
(AkdÄ) wurde darüber hinaus die Arzneimitteltherapie in der
Kinder- und Jugendmedizin thematisiert.
Palliativversorgung statt aktiver Sterbehilfe In Deutschland erkranken jährlich etwa 400 000 Menschen an einer Tumorerkrankung. 240 000 von ihnen leiden an behandlungsbedürftigen Tumorschmerzen. 90 Prozent dieser Patienten können erfolgreich schmerztherapeutisch behandelt werden. Die Realität zeigt aber, dass Tumorpatienten insbesondere im ambulanten Bereich immer noch deutlich unterversorgt sind, erklärte Prof. Dr. Eberhard Klaschik vom Malteser Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg.
Die Bundesärztekammer hat mit der Novellierung der Weiterbildungsordnung im Jahr 2003 die Zusatzweiterbildung für den Bereich Palliativmedizin verabschiedet. Seither haben über 1 500 Ärzte(innen) Prüfungen für die Erlangung dieser Zusatzweiterbildung absolviert. Zudem müssen in der patientennahen Versorgung arbeitende Ärzte die Grundlagen der Palliativmedizin erlernen. Die Palliativmedizin muss fester Bestandteil der heutigen Medizin werden, forderte Klaschik im Hinblick auf die Diskussion der vergangenen Jahre zum Thema aktive Sterbehilfe. Palliativmedizin habe sich zum Ziel gesetzt, Menschen in ihrer Ganzheitlichkeit zu betreuen, d. h. in ihrer physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Dimension, um so Leiden umfassend zu lindern und dabei die Würde und Autonomie des Menschen zu achten. Der Unterschied zwischen der aktiven Sterbehilfe und der Palliativmedizin liegt darin, dass nicht der Leidende, sondern die Symptome des Leids wie Schmerz und Einsamkeit beseitigt werden, so Klaschik.
Doch nicht erst im palliativen Bereich hat die Schmerztherapie Fortschritte gemacht. Dr. Martin Gleim, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Campus Kiel), berichtete detailliert über die schmerztherapeutischen Konzepte sowohl bei Tumorpatienten als auch bei Patienten mit chronischen Schmerzen. Multiprofessioneller Ansatz, Zurückhaltung bei der Pharmakotherapie, Schmerzanalyse, kritische Überprüfung einer Opioid-Therapie auf Nebenwirkungen oder Hinweise auf Fehlgebrauch, Prävention von zu erwartenden Schmerzen durch bedachte Primärtherapie, Bisphosphonate bei Knochenmetastasen, Physiotherapie bei muskulärer Imbalance, Psychotherapie bei starker psychischer Belastung oder psychischer Komorbidität haben sich bewährt, fasste Gleim zusammen.
Die Fortschritte in der modernen Medizin haben nicht nur die Lebenserwartung der Menschen beträchtlich erhöht - auch die Lebensqualität wurde erheblich verbessert, erklärte Prof. Dr. Jens Scholz, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Campus Kiel). Allerdings könne die moderne Medizin auch zur Belastung werden: Dann nämlich, wenn alle Möglichkeiten einer technisierten Intensivmedizin ausgeschöpft würden, um in sinnloser Weise das Sterben und Leiden von Patienten zu verlängern. Viele Menschen fürchten, dass ihnen am Ende ihres Lebens ein solches Schicksal drohen könnte. Sie würden einen Tod ohne langes Siechtum und ohne Abhängigkeit von technischen Apparaturen vorziehen, so Scholz. Die Wurzeln der modernen Palliativmedizin kommen aus der Schmerztherapie, die mit der Tumorschmerztherapie eng verbunden ist. Man kann hoffen, dass eine gute und flächendeckende Palliativmedizin den Ruf nach aktiver Sterbehilfe verhallen lässt, betonte Scholz. Wir wissen, dass Menschen, die unheilbar krank sind, aber deren Schmerzen wirksam bekämpft und deren Sorgen ernst genommen werden, auch die letzten Tage ihres Lebens als lebenswert erleben. Die Palliativmedizin kann also dazu beitragen, das Vertrauen der Menschen in eine fürsorgliche Medizin am Lebensende zu stärken.
Infolge der rasanten technologischen Entwicklung steht Ärzten(innen) heute eine Vielzahl von Untersuchungsmöglichkeiten in der bildgebenden Diagnostik zur Verfügung. Dabei hat jedes der möglichen Diagnoseverfahren seine Vor- und Nachteile. Während bei der Darstellung von Verletzungen an den knöchernen Strukturen die Röntgenaufnahme und die Computertomographie sinnvoll sind, ist bei der Darstellung von (Weich-)Gewebe, wie Muskeln, Knorpel, Sehnen oder Knochenmark die Magnetresonanztherapie vorzuziehen, erläuterte Prof. Dr. Jürgen Freyschmidt vom Klinikum Bremen-Mitte. Zum Auffinden von Metastasen bei Tumorpatienten könne darüber hinaus die nuklearmedizinische Diagnostik eingesetzt werden. Um Probleme bei der Wahl der richtigen Diagnoseverfahren zu vermeiden, sei in jedem Fall eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Radiologen und dem überweisenden Arzt wichtig. Durch die genaue Kenntnis der Möglichkeiten, aber auch der Grenzen der einzelnen Methoden kann der Radiologe eine diagnostisch, ökonomisch und strahlenhygienisch optimale Bildgebungsstrategie für den einzelnen Patienten sicherstellen, erklärte Prof. Dr. Stefan Diederich, Chefarzt des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Marien-Hospital Düsseldorf. So habe die klassische Röntgen-Thorax-Aufnahme weiterhin einen hohen Stellenwert in der thorakalen Diagnostik, erst danach sollten sich je nach Befund gezielt aufwändigere, den Patienten belastendere und teurere Verfahren wie CT, MRT oder Angiographie anschließen. Mithilfe der modernen radiologischen Bildgebung kamen in den vergangenen Jahren verstärkt neue Operationsmethoden zum Einsatz. Zur Behandlung von starken Knochenschmerzen beispielsweise kann in einem radiologisch gesteuerten Verfahren Knochenzement in den geschädigten Wirbel eingeführt werden, um den Knochen zu stabilisieren und die Fehlstellung der Wirbelsäule aufzuheben (Vertebroplastie/ Kyphoplastie). Der Eingriff wird unter lokaler Betäubung vorgenommen, sodass der Patient bereits nach wenigen Tagen das Krankenhaus wieder verlassen kann. 80 bis 90 Prozent der so behandelten Patienten verzeichneten eine deutliche und lang anhaltende Schmerzlinderung sowie eine Verbesserung ihrer Beweglichkeit, berichtete Prof. Dr. Johannes Hierholzer, Chefarzt der Diagnostischen und Interventionellen Radiologie am Klinikum Ernst-von-Bergmann in Potsdam. Mädchen nicht nur über Verhütung aufklären Im Jahr 2006 wurden 6 163 Kinder von minderjährigen Müttern zur Welt gebracht. Zugleich gab es 6 590 Schwangerschaftsabbrüche bei Mädchen unter 18 Jahren. Auch wenn diese Zahlen seit dem Jahr 2004 rückläufig sind, besteht in Deutschland nach wie vor dringender Handlungsbedarf. Denn jedes ungewollt schwangere Mädchen ist eines zuviel, sagte Dr. Gisela Gille, Vorsitzende der ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung der Frau. Dabei stellt sowohl die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch als auch das Austragen des Kindes eine gravierende Zäsur für die jungen Mädchen dar. Durch den unzeitgemäßen Einschnitt in der Biographie wird das Leben hinterher nicht mehr das gleiche sein wie zuvor, so Gille.
Ein wesentlicher Aspekt beim Thema ungewollte Schwangerschaft ist das immer jüngere Alter beim ersten Geschlechtsverkehr, erklärte Dr. Sabine Anthuber von der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum München-Großhadern. Daher sei es wichtig, dass die Mädchen viel früher aufgeklärt würden als es heute der Fall ist, und dass das Angebot an jugendgerechten Beratungsstellen erweitert werde. Darüber hinaus sei es die Aufgabe von Frauenärzten(innen), die Mädchen insbesondere auch über die physiologischen Abläufe im Körper der jungen Mädchen zu informieren. Die übliche sex- und verhütungszentrierte Aufklärung greift viel zu kurz und unterschlägt die wichtige entwicklungspsychologische Basis für weibliches Körpergefühl, so Dr. Gille. Diese Informationen müssten insbesondere von Kinder- und Jugendärzten, Hausärzten sowie Frauenärzten gegeben werden, da niemand anderes über derart profunde und kompetente Kenntnisse von Ursache und Wirkung verfüge und so glaubhaft und auch so verschwiegen sei. Dabei sei es wichtig, auf die Kinder zuzugehen und ihnen Informationen über den eigenen Körper, über die Menstruation, die große Variabilität im Bereich der Norm und auch über sexuell übertragbare Krankheiten sowie die unterschiedlichen Möglichkeiten einer sicheren Empfängnisverhütung zu geben. Es geht darum, den jungen Mädchen in verständlicher Sprache Informationen zu vermitteln, sie zu Rückfragen zu ermutigen und klar zu stellen, dass sie sich mit dem ersten Geschlechtsverkehr auch Zeit lassen dürfen, so Gille. Bewegungsmangel besonders nach Operationen gefährlich Die Vorstellung, nur ein bettlägeriger Patient ist ein richtiger Patient, ist schlichtweg falsch, betonte hierzu Prof. Dr. Herbert Löllgen, Leiter der Medizinischen Klinik I im Sana-Klinikum Remscheid. Bewegungsmangel infolge einer verordneten Bettruhe nach Operationen oder einer schweren Allgemeinerkrankung könne zu erheblichen Beeinträchtigungen des Patienten führen. Sport hingegen ist in jedem Alter sinnvoll, so Löllgen. Die krankmachenden Folgen von Bettruhe seien seit langem bekannt, aber noch nicht bei allen Ärzten angekommen. Vor allem im Medizinstudium ist Bewegungsmangel nach Operationen bisher kein ,Thema. Es besteht also dringender Handlungsbedarf, mahnte Löllgen. Ärzte müssen auf die Risiken und Nebenwirkungen von Bettruhe bereits im Studium hingewiesen werden.
Das Vorurteil, Frauen würden durch Sport vermännlicht, habe Mädchen und Frauen über einen langen Zeitraum vom Sport abgehalten, erklärte Dr. Ulrike Korsten-Reck von der Medizinischen Universität Freiburg. Mittlerweile profitiere zwar eine zunehmende Anzahl von Frauen von regelmäßiger körperlicher Aktivität. Dennoch zeigten Studien, dass Mädchen insgesamt deutlich weniger Sport treiben als Jungen. Korsten-Reck betonte, dass körperliche Aktivitäten bis ins hohe Alter das Lernvermögen verbessern und die Gefahr von Durchblutungsstörungen senken könnten. Auch bei depressiven Krankheitsbildern, ob beim Mann oder bei der Frau, komme dem Sport eine ganz wesentliche therapeutische Bedeutung zu. Im Kampf gegen Doping hilft langfristig nur Prävention Doping ist weitaus gefährlicher als allgemein angenommen. Die Nebenwirkungen des Anabolika-Dopings können je nach Wirkstoff sowie Dauer und Höhe der Dosierung zu Unfruchtbarkeit, psychischen Störungen, Thrombosen oder gar einem Herzinfarkt und einem plötzlichen Herztod führen, betonte Prof. Dr. Dirk Clasing, Professor an der Universität Münster. Die Einnahme von Amphetaminen unter hoher sportlicher Belastung könne bei Hitze, Dehydrierung oder Verletzung lebensbedrohlich sein. In den Ausdauerdisziplinen spielt das Blutdoping mit Transfusionen oder EPO-Gaben eine nicht zu unterschätzende Rolle. Über die Manipulationen kommt es zu einer deutlichen Leistungssteigerung, aber auch zu möglichen gesundheitlichen Folgen, so Clasing. Langfristig ist allein Prävention die entscheidende Möglichkeit, im Kampf gegen Doping Erfolge zu erzielen, erklärte Clasing. Bereits bei Kindern und Jugendlichen müsse frühzeitig für eine Sportler-Karriere ohne Medikamente geworben werden. Bei Erwachsenen könnten Aufklärung und restriktive Maßnahmen wie Dopingkontrollen helfen. Doping ist laut Arzneimittelgesetz ein Straftatbestand, verdeutlichte Clasing. Demnach sei es verboten, Arzneimittel zu Dopingzwecken im Sport in den Verkehr zu bringen, zu verschreiben oder bei anderen anzuwenden. Alle Sporttreibenden unterliegen seit 2003 dem World Anti-Doping Code der World Anti-Doping Agency (WADA). Die WADA gibt zudem seit 2004 einmal jährlich eine Liste heraus, in der sämtliche verbotenen Wirkstoffe und Dopingmethoden veröffentlicht sind. Für Ärztinnen und Ärzte, die Sportler behandeln und beraten, ist die Kenntnis des WADA-Codes, der jährlich herausgegebenen Liste sowie des Arzneimittelgesetzes unabdingbar, so Clasing.
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen Je nach Entwicklungsstadium unterscheidet sich ein Kind auf spezifische Weise ganz erheblich von einem Erwachsenen. Die Ursache einer Krankheit sowie deren Verlauf und auch unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) können zwischen Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen deutliche Unterschiede aufweisen, erklärte Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), beim Symposium der AkdÄ im Rahmen des 32. Interdisziplinären Forums. Häufig sei die Wirkung eines Medikaments, aber auch UAW bei Kindern viel schlechter untersucht als bei Erwachsenen. Auch fehle in vielen Fällen eine geeignete Darreichungsform der Arzneimittel für Kinder. Prof. Ludwig wies darauf hin, dass Arzneimittel im Kindes- und Jugendalter häufig außerhalb ihrer Zulassung eingesetzt würden (Off-Label-Use). Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass der Off-Label-Use besonders häufig bei Neugeborenen bzw. Säuglingen sowie bei speziellen Erkrankungen erfolgt. Dies führe zu einer höheren Rate an unerwünschten Arzneimittelwirkungen, da z. B. die genaue Dosisangabe sowie der Hinweis auf mögliche Wechselwirkungen dem behandelnden Arzt nicht vorliegen, so Ludwig.
Mit der im Januar 2007 in Kraft getretenen EU-Verordnung zu Kinderarzneimitteln (EG Nr. 1901/2006) soll die Entwicklung und Zugänglichkeit von Arzneimitteln für Kinder erleichtert und Informationen über Arzneimittel für verschiedene Altersgruppen verbessert werden. Pharmazeutische Unternehmen sind nun vor der Zulassung neuer Wirkstoffe verpflichtet, diese in den angestrebten Indikationen auch für Kinder zu entwickeln und dafür ein pädiatrisches Prüfkonzept vorzulegen und abzuarbeiten, sagte Prof. Dr. Joachim Boos von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsklinik Münster. Für Kinder wird sich daraus mittelfristig ein sinkender Bedarf an Behandlungen mit denjenigen Arzneimitteln ergeben, die häufig außerhalb der Zulassung eingesetzt werden. Kinder werden aber auch vermehrt die Rolle des Teilnehmers einer klinischen Prüfung übernehmen müssen.
Von dem Projekt Risiken verringern - Sicherheit steigern, das in norddeutschen Kinderkliniken durchgeführt wurde, berichteten Prof. Dr. Dieter Hart vom Institut für Gesundheits- und Medizinrecht an der Universität Bremen und Dr. Hans Wille vom Institut für klinische Pharmakologie im Klinikum Bremen-Mitte. Ziel dieses Projekts war es, kritische Ereignisse und Beinahe-Schäden in Zusammenhang mit der Arzneimittelbehandlung zu erkennen, zu analysieren und zu verringern, erklärte Hart. Bisher sind 1 300 Meldungen aus den beteiligten Kinderkliniken eingegangen, die einzelnen Risikokonstellationen (z. B. Medikationsfehler, unzureichende Kommunikation zwischen Ärzten und Pflege, mangelhafte Dokumentation) zugeordnet werden konnten. Dabei sei die Einrichtung eines so genannten Critical Incident Reporting Systems (CIRS), einer Art Spontanberichtssystem über Fehler und Beinahe-Schäden beim Prozess der Arzneimittelbehandlung, besonders geeignet, das Risikomanagement vor Ort zu unterstützen und kritische Ereignisse bei typischen Routinehandlungen zu entdecken. Dr. Edda Oppermann, Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bismarckallee 8-12, 23795 Bad Segeberg |
Schleswig-Holsteinisches
S. 43-49 |
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