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Diakonissenanstalt
Flensburg
Dr. Peter Lorenzen in Ruhestand verabschiedet
Ole Michel
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Dr.
Peter Lorenzen
(Foto: Diako) |
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Als Oberarzt Dr. Peter
Lorenzen am 1. Mai 1974 in der Diako Flensburg begann, steckte die Dialyse
bundesweit noch in den Kinderschuhen. Alles begann in Flensburg mit drei
Patienten, heute sind es mehr als 170. Eingerechnet sind dabei die Patienten
des Dialysezentrums Flensburg-Weiche, das ihren Ursprung in der Diako
hat. Lorenzen baute damit eine der ersten nephrologischen Abteilungen
in Schleswig-Holstein auf, die er unter dem Dach der Medizinischen Klinik
der Diako leitete. Jetzt ging Dr. Peter Lorenzen in den Ruhestand.
Die Klinikdialyse in der Diako behandelt schwer erkrankte Patienten: Im
Berufsalltag, auch auf den Stationen, sah Peter Lorenzen den Bedarf für
eine Palliativstation, und so wurde er 1989 zu einem der Initiatoren des
Katharinen Hospizes am Park, das 1992 fertig gestellt werden konnte.
Die nierenkranken Patienten mit ihrer lebenslangen Abhängigkeit von
Maschinen und Menschen und den damit verbundenen seelischen Problemen
bilden nach Auskunft von Dr. Peter Lorenzen auch eine Suizid-Risikogruppe.
So hat Lorenzen mit dem ehemaligen Diako-Seelsorger Pastor Horst Keller
und weiteren Mitstreitern den Verein Lichtblick Flensburg e. V. (Life)
gegründet, der sich um Suizidprävention kümmert. Einer
der Höhepunkte des bisherigen Wirkens in diesem Bereich war die Organisation
einer Konferenz im EU-Parlament in Brüssel, als Beitrag zur Bildung
eines europaweiten Austausches von Vereinen und Initiativen, die sich
im Bereich Suizidprävention engagieren.
Ole Michel, Ev.-Luth. Diakonissenanstalt zu Flensburg, Knuthstr. 1, 23939
Flensburg
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 1/2008
S. 20
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