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Medizin und Wissenschaft

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Akute Beatmung erfolgreich - was dann?
Bernd Schucher, Thomas Pfaff, Maike Oldigs, Helgo Magnussen

Die maschinelle Beatmung ist eine der Hauptaufgaben der intensivmedizinischen Versorgung. Ungefähr ein Drittel der Patienten, die auf einer Intensivstation behandelt werden, sind Beatmungspatienten [Esteban 2002]. Die konkrete Quote hängt naturgemäß von der Ausrichtung der Intensivstation ab. Die absolute und die relative Anzahl der mittels maschineller Beatmung behandelten Patienten nimmt seit Jahren kontinuierlich zu [Needham 2004, Carson 2006]. Die ist bedingt durch eine Reihe von verschiedenen Faktoren. Die zunehmende Alterung der Bevölkerung führt zu einer entsprechenden Polymorbidität. Moderne Anästhesie und Operationstechniken ermöglichen größere Eingriffe auch bei kardiopulmonal deutlich limitierten Patienten. Neue Beatmungstechniken wie die nicht invasive Beatmung haben zu einer Ausweitung der Indikationsstellung zur akuten Beatmung geführt. Auch der wachsende Anteil der Patienten mit einer ausgeprägten Adipositas und einer entsprechend veränderten Atemmechanik macht eine Beatmungstherapie häufiger notwendig.

Beatmung bei COPD
Vor der Ära der mittlerweile immer häufiger zur Anwendung kommenden akuten nicht invasiven Beatmung wurden viele Patienten mit vorbestehender schwerer pulmonaler Grundkrankheit, zum Beispiel im Rahmen einer Exacerbation der COPD, nur mit großer Zurückhaltung intubiert und beatmet, da eine Langzeitbeatmung mit frustraner Beatmungsentwöhnung zu erwarten war. Durch die Möglichkeiten der nicht invasiven Beatmung wird heute die Indikation zur Beatmung deutlich großzügiger gestellt. So kann die nicht invasive Beatmung an Stelle der Intubation eingesetzt werden, es resultiert eine deutlichen Reduktion der Morbidität und Mortalität [Lightowler 2003]. Die nicht invasive Beatmung kann aber auch nach erfolgter Intubation als Überbrückung nach zeitnah erfolgter Extubation bis zur vollständigen Rekompensation eingesetzt werden [Nava 1998]. Allerdings kommt es nach überlebter Exacerbation mit Beatmungsnotwendigkeit bei der Mehrzahl der Patienten zu einer raschen Rehospitalisierung, nach einem Jahr beträgt die Rate ca. 80 Prozent, mit einer medianen Dauer bis zur Wiederaufnahme von nur knapp zwei Monaten [Chu 2004]. Die Prognose dieser Patienten ist schlecht, die Mortalität beträgt nach überlebter Akutbeatmung im ersten Jahr ca. 50 Prozent [Chu 2004, Plant 2001, Confalonieri 1996, Conners 1996] und ist bei der nicht seltenen z. B. kardiovaskulären Komorbidität noch deutlich höher [Scala 2004]. Die Prognose derjenigen, die die akute Beatmung überlebt haben ist in der Tendenz jedoch verbessert, wenn eine nicht invasive statt einer invasiven Beatmung verwendet wurde [Confalonieri 1996, Bardi 2000, Plant 2001]. Auch bei der „einfachen“ Exacerbation mit Hyperkapnie und Krankenhausaufnahme beträgt die Mortalität nach sechs Monaten 27 Monaten [Conners 1996].

Die Inzidenzrate der Beatmungsnotwendigkeit bei exacerbierter COPD liegt nach englischen epidemiologischen Daten bei 72 pro 250 000 Einwohner, für Schleswig Holstein ergäbe dies eine Anzahl von 800 Patienten, wobei die sich während eines klinischen Aufenthaltes verschlechternden Patienten noch nicht einberechnet sind.

Langzeitbeatmung
Nimmt man alle zur Beatmung führenden Indikationen zusammen, so kann von einer Beatmungsinzidenz von 250-320 pro 100 000 ausgegangen werden [Needham 2004, Carson 2006], für Schleswig-Holstein wären dies ca. 8 000 bis 8 500 Fälle, davon sind 2/3 zirkulatorisch oder respiratorisch bedingt.

Auch wenn es keine allgemein akzeptierte Definition für Langzeitbeatmung gibt, so ist es doch üblich und sinnvoll, bei einer Beatmungsdauer von 14-21 Tagen von einer Langzeitbeatmung (LZB) zu sprechen. Eine LZB tritt in ca. zehn Prozent der Fälle auf [Schönhofer 2002, Barchfeld 2006], diese Patienten verbrauchen aber ca. 50 Prozent der Ressourcen der Intensivstation [Cohen 1994]. In vielen Fällen liegt hier eine „schwierige Entwöhnung“ („difficult weaning“) vor, sei es aufgrund von schweren kardiopulmonalen Vorerkrankungen, sei es durch indirekte Folgen der langen intensivmedizinischen Behandlung (z. B. Critical Illness Polyneuropathie) [Barchfeld 2006].

Konsequenzen für die Weiterbetreuung von Akutbeatmungspatienten
Die hohe Rehospitalisierungsrate von Patienten, die aufgrund von Dekompensationen einer chronischen Grundkrankheit beatmet werden mussten ist allen klinisch Tätigen bekannt, diese Patienten werden auch als „Drehtürpatienten“ bezeichnet. Häufig wird durch die akute Beatmungstherapie nur ein sehr fragiles Gleichgewicht hergestellt, das ohne Beatmungstherapie im häuslichen Bereich leicht wieder dekompensieren kann. Durch die wiederholten Klinik- und Intensivstationsaufnahmen entwickelt sich im Verlauf häufig ein therapeutischer Nihilismus mit einer Begrenzung des Ressourceneinsatzes, insbesondere einer Vermeidung von Intensivaufenthalten. Auch die gefürchtete Blockierung der knappen Intensivkapazitäten durch Langzeitbeatmungen führt bei Notaufnahmen von schwer vorerkrankten Patienten oft zu einer therapeutischen Zurückhaltung aus der Furcht vor einer drohenden Langzeitbeatmung. Die oben beschriebene schlechte Prognose der „erfolgreich“ beatmeten Patienten wundert dann unter dieser Betrachtungsweise nicht.

Im Folgenden sollen die Möglichkeiten in der Behandlung der respiratorischen Stabilisierung dieser Patientengruppe durch eine häusliche Beatmung beschrieben und diskutiert werden und Lösungsmöglichkeiten zur Minimierung der Kapazitätsbelastung der Intensivstationen durch Langzeitbeatmungen durch speziell auf die Beatmungsentwöhnung ausgerichtete Einheiten dargestellt werden.

Abb. 1: Verteilung der Diagnosen bei 1 068 Patienten, bei denen im Krankenhaus Großhansdorf eine Versorgung mit einer häuslichen Beatmung erfolgte
COPD = chronisch obstruktive Bronchitis, NME = neuromuskuläre Erkrankung, ALS = amyotrophe Lateralsklerose, OHV = Obesitas Hypoventilation
Häusliche Beatmung bei chronisch ventilatorischer Insuffizienz
Die ventilatorische Insuffizienz ist gekennzeichnet durch die akute oder chronische Unfähigkeit, eine zur Aufrechterhaltung eines normalen PaCO2 ausreichende Ventilation zu erbringen, es resultiert eine Hyperkapnie. Ursache ist in der Regel eine atemmuskuläre Überlastung [Köhler 2006]. Als therapeutische Strategie hat sich die Entlastung der Atemmuskulatur durch eine intermittierende Beatmung erwiesen. In den Phasen der Beatmung kommt es zu einer atemmuskulären Erholung, sodass in der sich anschließenden Spontanatmung wieder eine verbesserte Atemmuskelfunktion vorliegt und somit eine Steigerung der Ventilation erlaubt [Köhler 2006, Schucher 1995].

Bei der chronisch ventilatorischen Insuffizienz hat die nicht invasive Beatmung als häusliche Beatmung in den letzten 20 Jahren zu einem deutlichen Fortschritt in der Behandlung der betroffenen Patienten geführt. Je nach zugrunde liegender Erkrankung haben sich entscheidende Verbesserung der Ventilation, der Lebensqualität und auch der Prognose gezeigt [Schucher 2007]. So kann das Überleben bei Patienten mit Muskeldystrophie Duchenne im Mittel um mindestens zehn Jahre bei guter Lebensqualität verlängert werden [Yasuma 1996, Kanagaya 2005]. Bei Patienten mit schweren Thoraxdeformitäten (Kyphoskoliose, BWS-Kyphose, Z. n. alter Tuberkulosechirurgie mit Thorakoplastik) ist ebenfalls ein dramatischer Überlebensvorteil belegt [Buyse 2003, Gustafson 2006].

Patienten mit einer adipositasbedingten Hypoventilation (Obesitas Hypoventilationssyndrom, früher auch Pickwick Syndrom) haben unter einer häuslichen Beatmung eine gute Langzeitprognose [deLlano 2005]. Trotzdem werden die meisten Patienten, die akut in der Klinik aufgenommen werden nicht mit der indizierten häuslichen Beatmung versorgt, da die Diagnose häufig nicht gestellt wird. Die Mortalität in den ersten drei Monaten nach Krankenhausentlassung ist dann sehr hoch [Nowbar 2004].

Die Daten zu Patienten mit stabiler COPD sind in Hinblick auf das Überleben nicht so eindeutig, ein Zugewinn an Lebensqualität ist nach derzeitiger Studienlage jedoch gut dokumentiert [Schucher 2004].

Im Krankenhaus Großhansdorf wurden seit 1990 über 1 000 Patienten auf eine häusliche Beatmungstherapie eingestellt. Die typischerweise zur chronisch ventilatorischen Insuffizienz führenden Erkrankungen sind der Abb. 1 aus der Diagnoseverteilung zu entnehmen. Teilweise führen die Patienten die Beatmungstherapie bereits seit 1990 durch. In der Regel handelt es sich um eine intermittierende nächtliche Beatmungstherapie über eine Nasenmaske oder eine Nasenmundmaske (Abb. 2).

Abb. 2: Patient mit nasaler Beatmung
Die Beatmungstherapie bei der ventilatorischen Insuffizienz darf jedoch nicht verwechselt werden mit der nächtlichen Therapie der obstruktiven Schlafapnoe. Bei der häuslichen Beatmung werden in der Regel assistiert-kontrollierte Beatmungsmodi verwendet, um das Ziel der atemmuskulären Entlastung zu erreichen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen der Therapie der obstruktiven Schlafapnoe und der ventilatorischen Insuffizienz sind in der Tab. 1 zusammengefasst.

Die pathophysiologischen Grundlagen der ventilatorischen Insuffizienz müssen bei der Beatmungseinstellung beachtet werden. Bei assistierten Beatmungsformen kann maximal eine 50-prozentige Entlastung der Atemmuskulatur erreicht werden. Wird auch noch ein geringer effektiver Ventilationsdruck gewählt (Differenz zwischen maximalen In- und Exspirationsdruck), so ist kaum noch eine Entlastung nachweisbar [Vanpee 2002]. Typische Beispiele sind Einstellungen mit Bilevel Beatmungsgeräten, die für die Schlafmedizin entwickelt wurden und häufig mit effektiven Ventilationsdrücken um zehn cm H2O verwendet werden [Casanova 2000]. Es resultieren dann möglicherweise ineffiziente Einstellmuster mit entsprechend schlechter klinischer Wirksamkeit und einer schlechten Patientencompliance.

Tab. 1: Unterschiede in der Pathophysiologie und Therapie bei der obstruktiven Schlafapnoe und der ventilatorischen Insuffizienz
Es empfiehlt sich, Einstellungen auf eine häusliche Beatmung in Zentren vornehmen zu lassen, die über genügend Erfahrungen mit den vielen verschiedenen Grundkrankheiten und Beatmungsformen und auch der Begleittherapie (z. B. Sekretmanagement bei neuromuskulären Erkrankungen) verfügen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin und die Arbeitsgemeinschaft Heimbeatmung und Respiratorentwöhnung erarbeiten gerade ein Validierungssystem, um geeignete Kliniken zu akkreditieren.

Häusliche Beatmung nach akuter ventilatorischer Insuffizienz und akuter Beatmungstherapie?
Vielfach wird eine chronisch ventilatorische Insuffizienz klinisch auffällig im Rahmen einer akuten Verschlechterung, z. B. bei Infekten [Ray 2006]. Es handelt sich dann um ein so genanntes „acute on chronic ventilatory failure“. In älteren Studien zur häuslichen Beatmung zeigte sich eine verringerte Hospitalisierungsrate und -dauer nach Einleitung einer häuslichen Beatmung [Leger 1994].

Es liegt daher nahe, dass Patienten mit einer schweren chronischen Erkrankung und dem Zustand nach invasiver oder nicht invasiver Beatmung von einer häuslichen Beatmung profitieren könnten. Dazu wurde bei Patienten mit schwergradiger COPD, die nach akuter nicht invasiver Beatmung eine häusliche Beatmung fortführten, eine Analyse der Hospitalisierungsrate und der Kosten durchgeführt. Es zeigte sich eine erhebliche Verringerung der Hospitalisierungsrate (zwei vs. fünf pro Jahr), der Tage im Krankenhaus (25 vs.78 pro Jahr), der Dauer der Krankenhausaufenthalte (acht vs. 17 Tage), der Tage auf der Intensivstation (zwei vs. 0,3) und der Kosten für die Krankenhausbehandlung unter der Berücksichtigung der Kosten für das häusliche Beatmungsgerät (Ersparnis 11 720 Euro pro Patient und Jahr) [Tuggey 2003].

Die wiederholte hyperkapnische Dekompensation wird daher in den internationalen Leitlinien zur Indikationsstellung der häuslichen Beatmung bei COPD auch explizit aufgeführt [Consensus 1999].

Auch wenn bei Patienten nach akuter invasiver Beatmung eine prolongierte Weaningphase auftritt sollte die Notwendigkeit einer häuslichen Beatmung überprüft werden. So bestand bei immerhin 37 Prozent der speziell zur Beatmungsentwöhnungsbehandlung (Weaning) ins Krankenhaus Großhansdorf verlegten Patienten eine Indikation zur häuslichen nicht invasiven Beatmung. Berechnet man die Quote nur für die Patienten, die die Entwöhnung überlebt haben, so zeigt sich eine Beatmungsnotwendigkeit von immerhin ca. 50 Prozent. Diese Daten entsprechen auch den Erfahrungen anderer spezialisierte Weaningzentren [Schönhofer 2002].

In der Kardiologie ist es längst evidenzbasierter Standard, Patienten mit stattgehabten oder drohenden lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen mit einem implantierbaren Defibrillator zu versorgen [Hohnloser 2000]. Ob diese Form der prophylaktischen Medizin auf Patienten nach akuter Beatmung übertragbar ist, muss allerdings wissenschaftlich noch belegt werden.

Merksätze zur Beatmung

  • Nach jeder überlebten Beatmung über die Frage häusliche Beatmung nachdenken.
  • Insbesondere nach jeder erfolgreichen Entwöhnung über eine häusliche Beatmung nachdenken.
  • Bei Weaningproblemen an ein Weaningzentrum denken.
  • Bei Krankenhausaufnahmen mit respiratorischer Ursache über eine häusliche Beatmung nachdenken.
  • Bei bekannter typischer Grundkrankheit für eine häusliche Beatmung vor der Dekompensation an die häusliche Beatmung denken

Beatmungsentwöhnung in spezialisierten Zentren
In Schleswig-Holstein ist wie oben bereits aufgeführt von ca. 800-900 Patienten mit einer Langzeitbeatmung und prolongierter Beatmungsentwöhnung pro Jahr zu rechnen. Diese Patienten binden erhebliche intensivmedizinische Kapazitäten und blockieren Intensivplätze. Es ist daher sinnvoll zu überprüfen, ob solche Patienten nicht in spezialisierten Beatmungszentren versorgt werden können, die eine respiratorische Intermediärstation (respiratory intermediate care unit = RICU) bieten. Bei adäquaten Personalschlüssel, hoher insbesondere respiratorischer Qualifikation des Teams und guter technischer Ausrüstung kann die RICU einen wichtigen Anteil der Aufgaben der Intensivstation effektiv und kostengünstig übernehmen [Schönhofer 1999]. Die Kosten sind u. a. dadurch reduziert, dass nicht das ganze Spektrum der akuten Notfall- und Intensivmedizin rund um die Uhr für Notaufnahmen bereitgehalten werden muss. Diese Station ist idealerweise eingebunden in ein Konzept mit einer Intensivstation auf der einen und einer Beatmungsnormalstation auf der anderen Seite [Barchfeld 2006, Schönhofer 2006]. In Beatmungszentren mit dieser Struktur gelingt es, ca. 60-70 Prozent der in nicht spezialisierten Zentren nicht entwöhnbaren Patienten erfolgreich zu entwöhnen oder auf eine nicht invasive häusliche Beatmung einzustellen [Barchfeld 2006, Schönhofer 2002].

Zusammenfassung und Ausblick
Die Prognose von Patienten mit pulmonalen und/oder kardialen Vorerkrankungen ist nach überlebter akuter Beatmung schlecht. Die Einjahresmortalität liegt bei ca. 50 Prozent. Bei vielen Patienten besteht eine Indikation zur häuslichen nicht invasiven Beatmung, die jedoch nur selten initiiert wird.

Es sollte daher nach jeder stattgehabten akuten Beatmung und dem Vorliegen von schweren Vorerkrankungen die Indikation zur häuslichen Beatmung überprüft werden. Auch bei Krankenhausaufnahmen ohne akute Beatmung aber mit noch konservativ zu beherrschenden respiratorischer Dekompensation ist diese Option zu bedenken. Idealerweise werden aber Patienten schon vor der sich abzeichnenden Dekompensation bei klassischen zur häuslichen Beatmung führenden Grundkrankheiten an eine nicht invasive Beatmung herangeführt.

Wenn eine Langzeitbeatmung mit Entwöhnungsproblematik auftritt, sollte die Möglichkeit zum Transfer des Patienten in eine Weaningzentrum erwogen werden, da so einerseits die Kapazität an akuten Intensivbetten entlastet werden kann, andererseits dann gute Chancen zur Entwöhnung oder zum Transfer auf eine nicht invasive häusliche Beatmung gegeben sind.
Prof. Dr. Helgo Magnussen, Dr. Bernd Schucher, Dr. Thomas Pfaff, Dr. Maike Oldigs, Krankenhaus Großhansdorf, Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie, Akademisches Lehrkrankenhaus der Schleswig-Holstein Universität, Campus Lübeck, Wöhrendamm 80, 22927 Großhansdorf

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