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Universitätsklinikum
Schleswig-Holstein und Klinik Preetz
Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages
Anja Aldenhoff-Zöllner
Am 20. August 2007 haben das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
(UK S-H)und der Kreis Plön als Träger der Klinik Preetz einen
umfassenden Kooperationsvertrag abgeschlossen.
Dieser Vertrag ist für uns ein wichtiger Schritt in Richtung
einer verbesserten abgestuften Versorgung der Patienten in Schleswig-Holstein,
so Prof. Bernd Kremer, Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums,
bei der Vertragsunterzeichnung. Zwischen der Klinik Preetz und dem
Universitätsklinikum wird schon seit Jahrzehnten kooperiert. Die
nun geschlossene Vereinbarung stellt die bisherige Praxis der Behandlung
von gemeinsamen Patienten auf eine verbindliche Grundlage, ergänzt
Landrat Dr. Volkram Gebel.
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| Hermann Bölting,
kaufmännischer Leiter der Klinik Preetz, Dr. Volkram Gebel, Landrat
des Kreises Plön, Prof. Dr. Bernd Kremer, Vorstandsvorsitzender
des UK S-H und Günter Zwilling, kaufmännischer Vorstand
des UK S-H, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages (v. l.
n. r.) (Foto: UK S-H) |
Der Vertrag sieht
vor, in der Krankenversorgung, in der klinischen Forschung sowie in der
ärztlichen Weiterbildung zu kooperieren. Dazu wird ein gestuftes
Versorgungskonzept entwickelt. Ziel soll sein, die Versorgungsstufen Grundversorgung,
Regelversorgung und Maximalversorgung so miteinander zu verbinden, dass
eine bestmögliche Behandlung der Patienten erreicht wird.
Die Kliniken werden gemeinsame medizinische Leitlinien entwickeln, um
Patienten des UK S-H und der Klinik Preetz wechselseitig in den jeweiligen
Häusern zu behandeln. Einerseits soll universitäre Medizin künftig
mehr in der Breite erbracht werden, andererseits kann die Regelversorgung
verstärkt auch außerhalb des Universitätsklinikums geleistet
werden. Die gemeinsame Patientenversorgung wird durch ein Qualitätsmanagement-System
überprüft werden.
Weitere Verbesserungen für Patienten bietet künftig der intensive
Austausch von Fachkollegen, die nun schneller eine fachliche Zweitmeinung
erhalten können. Geplant sind gemeinsame Fallkonferenzen und medizinische
Konsildienste. Ebenso wird durch die Kooperation die Qualität der
Facharztausbildung noch weiter angehoben. Für angehende Fachärzte
sind sowohl der universitäre Anteil der Ausbildung als auch die Tätigkeit
in einem Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung wie der Klinik Preetz
wichtige Inhalte.
Der Nutzen der Zusammenarbeit für das Krankenhaus des Kreises Plön
ist auch durch ein aktuelles Gutachten über Strukturveränderungen
an der Klinik Preetz bestätigt worden. Die Gutachter attestieren
der Kooperation mit dem Universitätsklinikum die größten
Erfolgsaussichten für die Zukunftssicherung der Klinik Preetz und
die Erfüllung ihres Versorgungsauftrags. Die politischen Gremien
des Kreises Plön haben der Unterzeichnung einvernehmlich zugestimmt.
Dr. Anja Aldenhoff-Zöllner, Pressesprecherin UK S-H, Campus Kiel,
Brunswiker Straße 10, 24105 Kiel
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 9/2007
S. 35
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