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Aktuelle
Informationen zum Impfschutz und Virushepatitis
Im Rahmen der Impfkampagne des Landes Schleswig-Holstein haben das Ministerium
für Gesundheit, So-ziales, Familie, Jugend und Senioren des Landes
Schleswig-Holstein und die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung
vier aktuelle Info-Materialien zum Impfschutz und zum Thema Virushepatitis
in einer überarbeiteten Auflage herausgegeben.
Folgende Flyer können bei der Landesvereinigung kostenlos angefordert
werden:
Hurra angekommen: Schutzimpfungen für Babys, Kleinkinder
und Kinder,
Voll krass: Impfen gegen Hepatitis B, Masern, Mumps, Röteln
und auffrischen gegen
,
Pudelwohl in Schleswig-Holstein: Eine ausführliche Broschüre
zum Thema Impfungen mit einer Übersicht über alle nötigen
Schutzimpfungen,
Virushepatitis: Das müssen Sie wissen, so können Sie sich
schützen.
Unter dem Motto
Gut behütet durch Impfen ist die Impfkampagne des Landes
Schleswig-Holstein seit vielen Jahren bekannt. Sie möchte über
das Thema Impfen informieren, die wichtige Entscheidung für das Impfen
erleichtern und immer wieder an die Notwendigkeit von Impfungen erinnern.
Nach Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Impfen die
wichtigste gesundheitliche Vorsorge überhaupt.
Impfungen können Seuchen verhindern. Durch Impfungen können
Krankheitserreger ausgerottet werden. Geimpfte schützen nicht nur
sich selbst, sondern auch Ungeimpfte vor Infektionen.
Sie können die Flyer im Internet unter www.lv-gesundheit-sh.de herunterladen
oder kostenlos anfordern bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung
e. V. in Schleswig-Holstein, Flämische Str. 6-10, 24103 Kiel, Tel.
0431/94294, Fax 0431/94871, E-Mail gesundheit@lvgfsh.de, Internet www.lv-gesundheit-sh.de.
(Hilke Lind)
Filmische Dokumentation des Lubinus Clinicums
in deutscher und englischer Sprache
Das Lubinus Clinicum in Kiel hat eine filmische Dokumentation unter dem
Titel Leben ist Bewegung erstellt. Inhalt der Dokumentation
mit einer Laufzeit von gut 60 Minuten ist der Behandlungsablauf eines Patienten
von der Aufnahme bis zur Entlassung, die Vorstellung der einzelnen Fachabteilungen
und Schwerpunkte sowie ein historischer Abriss über das mehr als 110-jährige
Bestehen des Lubinus Clinicums.
Die Dokumentation kann kostenfrei abgefordert werden über: Lubinus
Clinicum GmbH & Co. KG, M. Schmid, Steenbeker Weg 25, 24106 Kiel, Tel.
0431/388241, Fax 0431/388240, E-Mail M.Schmid@ Lubinus-Clinicum.de. (Lubinus
Clinicum)
Diako-Klinik Flensburg
Neue Neurologie
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PD Dr. Henning
Stolze
(Foto: Diako) |
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Chefarzt der neuen Klinik
für Neurologie der Ev.-Luth. Diakonissenanstalt Flensburg ist PD Dr.
Henning Stolze. Er ist anerkannter Spezialist für Bewegungsstörungen,
Schmerztherapeut und speziell weitergebildet in neurologischer Intensivmedizin.
Daher sind die Schwerpunkte der Klinik neben den Schlaganfällen die
Behandlung von Bewegungsstörungen (insbesondere Parkinsonsche
Erkrankung und Spastik). Neurologische Schmerzerkrankungen wie Kopfschmerzen
und neuropathische Schmerzen gehören ebenfalls zu den Hauptaufgaben
der neuen Klinik. Die neurologische Station umfasst insgesamt 24 Betten,
von denen vier Betten für die spezielle Schlaganfallbehandlung vorgesehen
sind.
Mit seinen 40 Jahren ist Dr. Henning Stolze jüngster Chefarzt der Diako.
Warum fiel die Entscheidung zugunsten von Flensburg aus? In der Diako
stehen für die neurologische Diagnostik alle notwendigen und modernen
Untersuchungsverfahren von Ultraschall-Gefäßuntersuchungen bis
hin zur Computertomographie und Kernspintomographie zur Verfügung,
antwortet Stolze. Nicht nur durch die modernste apparative Ausstattung,
sondern auch durch die Nachbardisziplinen Neurochirurgie, Neuroradiologie,
Gefäßchirurgie, Psychiatrie und Innerer Medizin sei nun an der
Diako eine neurologische Maximalversorgung auf universitärem Niveau
erreicht. Zudem hat es mich gereizt, etwas Neues aufzubauen,
so Stolze, der auch weiterhin als Privatdozent seinem Lehrauftrag nachkommt
und damit im engen Kontakt zur medizinischen Forschung bleibt. (Ole Michel,
Diako Flensburg)
48. Fortbildungswoche auf Sylt
Die nordwestdeutsche Gesellschaft für ärztliche Fortbildung e.
V. wird unter Leitung von Prof. Dr. Fritz Reinhard Matthias/Gießen
auch dieses Jahr wieder ein Fortbildungsseminar für Ärzte anbieten.
Die Seminarwoche, die in Zusammenarbeit mit der Akademie für medizinische
Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein organisiert
wird, hatte letztes Jahr über 150 ärztliche Teilnehmer und wird
dieses Jahr mit 48 Fortbildungspunkten bewertet. Die Seminarwoche deckt
ein breites Spektrum der Inneren Medizin und angrenzender Fachgebiete ab,
Einzelheiten des Programms sind bereits jetzt im Internet unter www.westerland-seminar.de
abrufbar. Den Eröffnungsvortrag wird der stellvertretende Akademieleiter
der Akademie für Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer, Dr.
Karl-Werner Ratschko, am Sonntag, 10. Juni 2007, halten. Tagungsort ist
das gerade umfangreich modernisierte Kongresszentrum Sylt in der Friedrichstraße
44 in Westerland. Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie über
das Sekretariat der Nordwestdeutschen Gesellschaft für ärztliche
Fortbildung e. V., Verena Nevermann, Todendorfer Str. 14, 22964 Steinburg/OT
Sprenge, Tel. 04534/8202, Fax 04534/8663, E-Mail info@westerland-seminar.de,
Internet www.westerland-seminar.de. (Prof. Dr. H. Hamm)
Auszeichnung für Dr. Johannes Jongen
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Dr. Jongen (Foto:
Privat) |
Auf der 15. Jahrestagung
der chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Qualitätssicherung am
2./3. Februar 2007 in Ulm erhielt Dr. Johannes Jongen aus der proktologischen
Praxis Kiel den (geteilten) 1. Preis für seine Arbeit Zehn Jahre
Qualitätssicherung in der proktologischen Praxis.
Dies ist deshalb besonders erwähnenswert, da Qualitätssicherung
in der niedergelassenen Praxis eher selten ist und das einzige Poster, das
aus dem Bereich der niedergelassenen Ärzte mit Arbeiten aus verschiedenen
Universitätskliniken konkurrieren musste.
Dr. Jongen ist Mitglied des Kieler Ärztevereins. (Dr. J.-U. Bock)
Herzgruppenverzeichnis der LAG Herz und
Kreislauf
Das Herzgruppenverzeichnis
für Schleswig-Holstein wurde jetzt in 4. Auflage von der Landesarbeitsgemeinschaft
Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e. V. (LAG) herausgegeben.
Das neue Verzeichnis enthält die aktuellen Angaben zu allen Herzgruppen,
die von der LAG in Schleswig-Holstein anerkannt sind und soll die Vermittlung
von Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen in ihre wohnortnahe Herzgruppe
erleichtern und damit die Sekundär- bzw. Tertiärprävention
der Herz-Kreislauferkrankungen fördern und unterstützen.
Die Resonanz auf die bisher erschienenen Herzgruppenverzeichnisse der LAG
war immer überaus positiv. Es hat sich auch bestätigt, dass neben
dem Verzeichnis im Internet unter www.herzgruppen-sh.de die Papierform eine
sinnvolle und notwendige Ergänzung darstellt. Seit der Herausgabe der
3. Auflage im Januar 2005 konnten erfreulicherweise eine Reihe von Herzgruppen-Neugründungen
verzeichnet werden, auch haben sich in den bereits vorgestellten Gruppen
einige Angaben geändert.
Zur Beratung von Herz-Kreislauf-Patienten ist das Verzeichnis als Handbuch
für alle niedergelassenen Ärzte, Krankenkassen und insbesondere
für die Sozialdienste in den Kliniken gedacht.
Das Herzgruppenverzeichnis wird gegen eine Schutzgebühr von 3,45 Euro
pro Stück abgegeben.
Bestelladresse: Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein
e. V., Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel, Tel. 0431/6486290, Fax 0431/6486297,
E-Mail laghk-sh@gmx.de. (LAG)
Zum 9. Mal auf Sylt
Qualitätsnetz der Dermatologen
In einem freiwilligen Zusammenschluss treffen sich seit 1998 Hautarztpraxen,
Allergologen und Selbsthilfeorganisationen einmal jährlich in der Klinik
für Dermatologie und Allergologie der Asklepios Nordseeklinik auf Sylt,
um gemeinsam ihre Qualität zu verbessern. Methoden, die interne Abläufe
transparent machen, werden erarbeitet, und die medizinischen Ergebnisse
miteinander verglichen.
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| Bedankte
sich bei den Moderatorinnen für die Unterstützung: Dr. Norbert
Buhles mit Frau Schröter, Frau Frings und Frau Hoeg (Foto: Dr.
A. Schröder, ANSK) |
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Im Qualitätsnetz
Nord des Bereiches Dermatologie und Allergologie sind mittlerweile mehr
als 250 Haut- und Allergiepraxen organisiert. Davon sind knapp 50 Einrichtungen
akkreditiert, die die geforderten Kriterien nach einem europäischen
Qualitätsmanagement-Modell (European Foundation of Quality Management
= EFQM) nachweisen können. Obwohl dieser Nachweis von den Kassenärztlichen
Vereinigungen erst ab dem Jahr 2009 obligatorisch gefordert wird, hat sich
dieser freiwillige Verbund unter der Moderation der Hautklinik in der Asklepios
Nordseeklinik auf Sylt schon zehn Jahre früher diese Selbstverpflichtung
gegeben.
Das Netz ist Vorreiter und Ideengeber für ein Anliegen, welches jeden
treffen kann, wenn er an Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechten und
anderen Hauterkrankungen leidet. Das hat auch die Selbsthilfe erkannt und
so wurde vom 02.-04.02.07 auf Sylt auch die erste Selbsthilfeorganisation
(der Deutsche Psoriasisbund) im Netz akkreditiert.
Insgesamt trafen sich auf Sylt 40 Praxen, zwei Selbsthilfeorganisationen
(DBP und DAAB) und mehr als 100 Arzthelferinnen und Ärzte, um sich
intensiv mit dem Thema Qualität zu beschäftigen, Ziele
für das Jahr 2007 zu definieren und vertiefende Einzelworkshops bis
zum nächsten, dem 10. Jahrestreffen in 2008 abzustimmen. (Dr. Norbert
Buhles)
Asklepios am Kurpark Bad Schwartau
Chefarztwechsel
Dr. Peter Kretschmer übernimmt ab 1. März 2007 neue Aufgaben im
Süden der Bundesrepublik und verlässt nach zehnjähriger erfolgreicher
Tätigkeit die Asklepios Klinik am Kurpark Bad Schwartau. Dr. Peter
Kretschmer war seit dem 1. Januar 1997 Chefarzt der 140 Betten umfassenden
Abteilung und gestaltete erfolgreich den Wandel der bisherigen internistisch
geprägten Kurklinik zum Kompetenzzentrum für konservative
Orthopädie.
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Dr. Peter Kretschmer
(li.) und Dr. Ingo Meßer
(Foto: Asklepios Klinik) |
Seine Nachfolge wird
sein bisheriger Stellvertreter Dr. Ingo Meßer übernehmen. Neben
seiner Aufgabe als leitender Oberarzt hat Ingo Meßer erfolgreich die
ambulante Rehabilitation (AMR) in Bad Schwartau etabliert. Hier entstanden
in den letzten Jahren zusätzlich zu den 220 stationären Betten
60 ambulante Behandlungsplätze.
Durch diesen nahtlosen Übergang wird in Bad Schwartau der erfolgreiche
Weg der orthopädischen Rehabilitation, vor allem auch im Bereich der
Anschlussheilbehandlungen (AHB) von wirbelsäulenoperierten und endoprothetisch
versorgten Patienten, fortgesetzt.
Standen 1997 vor allem lokale Einweiser aus dem Lübecker Raum im Vordergrund,
so hat Asklepios erfolgreich den Einzugsbereich in den letzten Jahren kontinuierlich
ausweiten können. Zeitgleich wurde umfangreich in die Klinik und das
angeschlossene Asklepios Gesundheitszentrum investiert, um den heutigen
Anforderungen der Patienten gerecht zu werden. Aufgrund dieses Wachstums
stieg die Mitarbeiterzahl in den letzten zehn Jahren um mehr als 50 auf
heute 195 Vollzeitkräfte an. (Asklepios Klinik)
Gemeinsame Infektionsforschung bei DESY
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Prof. Rolf Hilgenfeld
(Foto: UK S-H) |
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Ende Januar wurde das
neue Laboratorium für Strukturbiologie von Infektion und Entzündung
auf dem Gelände des Deutschen Elektronensynchrotons DESY eingeweiht.
Es wird gemeinschaftlich von Prof. Rolf Hilgenfeld, Institut für Biochemie
der Universität zu Lübeck, und seinem Hamburger Kollegen, Prof.
Christian Betzel, zur Strukturanalyse von Proteinen genutzt. In ihrem Grußwort
sagte die neue Präsidentin der Universität Hamburg, Prof. Dr.
Ing. habil. Monika Auweter-Kurtz, lobend: Wirklich Neues entsteht
heute meist an den Nahtstellen zwischen den Disziplinen.
Für die Beugung von Proteinkristallen benötigt man eine sehr intensive
Röntgenstrahlung, die Synchrotonstrahlung, wie sie DESY liefert. So
gelang es Prof. Hilgenfeld bereits 2003, die Kristallstruktur eines Enzyms
des gerade grassierenden SARS-Virus aufzuklären. Beide Arbeitsgruppen
hätten außerdem, so die Univ. Hamburg, jüngst Erfolge erzielt
bei der Erforschung von Proteinen aus dem Malariaerreger Plasmodium falciparum.
(hk)
Buchtipps:
Demenzen
Wenn betreuende
Angehörige von Demenz-Patienten selber krank zu werden drohen, spätestens
dann ist Unterstützung, ist ärztlicher Rat angezeigt. Die Initiatorin
des ersten deutschen Schulungsprogramms für Angehörige, Psychologin
im Institut für Psychogerontologie der Universität Erlangen-Nürnberg,
hat jetzt ein hilfreiches Buch geschrieben: PD Dr. Sabine Engel: Alzheimer
und Demenzen - Unterstützung für Angehörige. Die Beziehung
erhalten mit dem neuen Konzept der einfühlsamen Kommunikation. Trias,
Stuttgart 2006, ISBN 3-8304-3381-6, 203 Seiten, 19,95 Euro.
Schultern
Schulterprobleme
scheinen ebenso wie Rückenschmerzen dank lebensführungsbedingter
Fehlhaltungen zuzunehmen. Eine oft langwierige Therapie etwa des Impingement-Syndroms
mit entzündungshemmenden Injektionen, Kältetherapie, Krankengymnastik
und gerätegestützter Bewegungstherapie lässt sich durch
korrektes Selbsttraining ergänzen und beschleunigen. Dazu gehören
neben klassischen Hilfsmitteln wie Theraband und leichten Hanteln oder
der Aquagymnastik anscheinend auch neuere wie die Schulterhilfe
zum Isolieren der Muskeln der Rotatorenmanschette (www.schulterhilfe.de),
die auch als Sandalen erhältlichen MBT-Schuhe mit konvexer Sohle
und im späteren Heilungsverlauf auch die modernen Schwingstäbe
wie Flexi-Bar oder Power Swing zum Training der tiefliegenden Muskulatur.
Auch die noch relativ neue Spiraldynamik könnte bei der Gymnastik
helfen: Dr. Christian Larsen: Starke Schultern, schmerzfrei und beweglich.
Trias, Stuttgart 2006, 64 Seiten, ISBN 3-8304-33308-5, mit DVD 29,95 Euro.
In Deutschland gibt es ein Netz von Physiotherapeuten mit Schulung in
Spiraldynamik, in Hamburg zum Beispiel die Instruktorin Andrea Boubos.
Burnout
Mindestens 20 Prozent der Ärzte in Deutschland leiden am Burnout-Syndrom,
78 Prozent seien unzufrieden mit ihrem Beruf, hieß es in Dr. Thomas
Bergners aufsehenerregendem Artikel im Deutschen Ärzteblatt Heft
33 vom 13. August 2003 mit dem Untertitel Lebensaufgabe statt Lebens-Aufgabe.
Bergner hat nach neun Praxisjahren als in Bayern niedergelassener Dermatologe
und heutiger Ärzte-Coach die Thematik näher erforscht und ein
sehr lesenswertes Buch mit dem gleichen Titel geschrieben:
Thomas M. H. Bergner: Burnout bei Ärzten. Schattauer, Stuttgart 2006,
ISBN 3-7945-2529-9, 267 Seiten, 29,95 Euro.
Der Autor wendet sich an Ärzte aller Fachrichtungen, Medizinstudenten
und Pflegepersonal. Er schildert innere und äußere Ursachen,
sensibilisiert die Leser für die Wahrnehmung eigener Gefährdung,
geht ausführlich auf präventive und interventionelle Möglichkeiten
ein. Insofern könnte das Buch hilfreich für nahezu jeden im
Medizinbetrieb sein - aber auch für andere Berufsgruppen wie Journalisten,
die mit ihrer gefährdeten Work-Life-Balance nach Carola
Kleinschmidt vom Deutschen Journalistenverband zur Risikogruppe
Nr. 1 gehören. Ein exemplarisches Detail bei Bergner: Besonders
wichtig sei die Entwicklung emotionaler Kompetenz. Beispielsweise bei
einer Häufung von Ärger auslösenden Stressoren der Versuch
eines intelligenten Gefühlsmanagements im Sinne eines Schwingens
um die Mitte: Weder zu heftige Gefühlsausbrüche noch heroische
Selbstbeherrschung sind ratsam, wenn wir uns verletzt fühlen ...
Praktische Hilfe für ausgebrannte Ärzte gibt es auch in Seminaren
wie mit Bundesärztekammer-Vorstandsmitglied Dr. Astrid Bühren
(Medica 2006), den Bad Pyrmonter Präventionstagen oder therapeutisch
zum Beispiel in den Oberbergkliniken. (hk)
Norddeutsches
Seminar für Strahlenschutz in der Christian-Albrechts-Universität
zu Kiel Strahlenschutzkurse im II. und III. Quartal 2007

Gynäkologische
Endokrinologie
Zum 19.
Mal fand der Intensivkurs Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin
für Frauenärzte in Hamburg statt, gemeinsam veranstaltet vom
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Lübeck, Prof. Dr. Klaus
Diedrich, und Kiel, Prof. Dr. Walter Jonat) sowie vom Endokrinologikum
Hamburg (Prof. Dr. Michael Ludwig). Der Kurs - lokalisiert im angenehmen
Altonaer Gastwerk - musste auf 120 Teilnehmer limitiert werden.
Einige Highlights:
Prof. Diedrich gab einen Überblick über die assistierte Reproduktion
seit 1978 (erste Geburt nach In-vitro-Fertilisation IVF). Die neuen Möglichkeiten
der Reproduktionsmedizin böten vielen ungewollt Kinderlosen die Erfüllung
ihres Kinderwunsches. Trotz zunehmender Erfahrung mit der IVF-Behandlung
müsse stets an die hohe psychische Belastung durch diese Therapie
und an eine entsprechende ärztliche Betreuung gedacht werden: Aufgabe
des Arztes muss es sein, das Paar umfassend über die Erfolgsaussichten,
Durchführung und Risiken aufzuklären und zu beraten, sodass
es entscheiden kann, ob es diese medizinischen Hilfen in Anspruch nimmt
oder die Kinderlosigkeit als Schicksal zu bewältigen versucht.
Dr. Georg Griesinger von der Lübecker Frauenklinik (UK S-H) referierte
über Essstörungen insbesondere bei jungen Frauen, die häufig
Ursache von Zyklusstörungen seien. Ein Psychotherapeut/Psychologe
solle frühzeitig hinzugezogen werden, da häufig psychiatrische
Komorbiditäten wie Depressionen, Ängste, Zwänge, Selbstverletzung,
Störung der Impulskontrolle oder Suizidalität bestünden.
Die Amenorrhoe sei Symptom einer zugrundeliegenden Störung, deren
Ursache baldmöglichst korrigiert werden müsse, da der durch
Östrogenmangel bedingte Knochenverlust in den ersten Jahren der Amenorrhoe
am stärksten und teilweise irreversibel sei. Der Nutzen einer Hormonsubstitution
sei umstritten. (hk)
Weiterbildung
zum/zur Arztfachhelfer(in)
Ab dem
24. August 2007 bietet die Ärztekammer Schleswig-Holstein erneut
eine Weiterbildungsmaßnahme zum/zur Arztfachhelfer(in)
an. Diese findet berufsbegleitend statt und besteht aus:
1. Pflichtteil - bestehend aus 300 Unterrichtsstunden á 45
Minuten;
2. Wahlteil - umfasst mindestens 100 Unterrichtsstunden, die von den
Teilnehmern(innen) in einzelnen Fortbildungskursen absolviert werden
sollen.
Nähere Auskünfte und Informationen erhalten Sie bei Marlies
Petrick, Edmund-Christiani-Seminar, Berufsbildungsstätte für
Arzthelfer(innen) der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Esmarchstr.
4-6, 23795 Bad Segeberg, Tel. 04551/88130 (Montag bis Donnerstag von
8:00-12:00 Uhr, E-Mail petrick@aeksh.org, Internet www.aeksh.de/ecs.
(Pe) |
Thorax-,
Herz- und Gefäßchirurgie
Die 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz-
und Gefäßchirurgie (DGTHG) im CCH (Congress Centrum Hamburg)
verzeichnete 1 300 Teilnehmer aus aller Welt, darunter als Referenten aus
Kiel Prof. Dr. Jochen Cremer, Prof. Dr. Hans-Heiner Kramer, PD Dr. Georg
Lutter und Dr. Jens Scheewe; aus Lübeck Prof. Dr. med. habil. Heribert
Schunkert und Prof. Dr. Hans-Hinrich Sievers.
Prof. Dr. Jochen Cremer, Direktor der Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie
des UK S-H (Campus Kiel) und Sekretär/Vorstandsmitglied der DGTHG,
referierte zur Frage, ob Stents oder Bypässe vorteilhafter seien. Er
wies auf die neuen Behandlungsleitlinien (www.leitlinien.de; www.aezq.de)
hin: Danach profitieren Patienten mit einer Dreigefäßerkrankung
(alle drei Versorgungsgebiete der Herzkranzgefäße) viel mehr
von einer Bypassoperation als von der Anwendung mehrerer Stents. Letztere,
weniger invasive Methode sei bei anderen Befunden erste Wahl. Im mittel-
und langfristigen Verlauf sei die Mortalität bei Bypass-Operationen
günstiger. Sogar bei der Notfallversorgung von akuten Myokard-Infarkten
sei oft nur die Bypass-Operation lebensrettend.
Bei der Verleihung der DGTHG-Preise für hervorragende wissenschaftliche
Arbeiten wurde Dr. Tim Attmann (Kiel) mit dem Wissenschaftspreis der Ulrich-Karsten-Stiftung
(5 000 Euro) ausgezeichnet. (hk)
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Dr.
Thorsten Krause
(Foto: hk) |
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Neuer
Chefarzt der Anästhesie
Neuer Chefarzt
der Anästhesie mit Intensivstation im Reinbeker Krankenhaus St. Adolf-Stift
wurde ab 1. Februar PD Dr. Thorsten Krause vom Universitätsklinikum
Eppendorf (UKE). Der Neue, Jahrgang 1961, wurde zunächst
Diplom-Ingenieur für Biomedizinische Technik an der Fachhochschule
Hamburg, ehe er am UKE Medizin studierte und sich 2004 habilitierte. Er
habe ein christliches Menschenbild und sehe seine Aufgabe in der ganzheitlichen
Sorge für die anvertrauten Patienten. Besonders wichtig sei für
ihn auch die Schmerztherapie und die Palliativmedizin. (hk)
Schizophrenie, Sub-Schizophrenie und
Normalität
Eine in Hamburg (Universitätsklinikum Eppendorf) und Heidelberg zurzeit
durchgeführte, von Forschungsgemeinschaft und Bund hochgeförderte
Studie mit Schizophrenie-Patienten zeigt, dass die Patienten auch außerhalb
ihrer festen, kaum beeinflussbaren Wahnvorstellungen auf der Basis
unzulänglicher Informationen voreilig Schlüsse ziehen, an denen
sie selbst dann festhalten, wenn ihnen weitere, widersprechende Informationen
vorgelegt werden. Kommt solches Verhalten nicht auch unter Normalen
bekannt vor, gar in der Politik? Sollte vielleicht die Therapie der Studie
(Metakognitives Training) auch außerhalb der Psychiatrie
erprobt werden? Diese Therapie macht den Teilnehmern in Gruppensitzungen
spielerisch klar, dass einzelne Situationen nicht nur einen ersten (falschen)
Eindruck machen, sondern mehrere Beurteilungen und Handlungsvarianten zulassen.
Aha-Erlebnisse sollen nachdenklich machen - hoffentlich. (hk)
Merkblatt zum Vertragsarztrechts-Änderungsgesetz
Zu dem am 1. Januar in Kraft getretenen VAR-Änderungsgesetz hat der
NAV Virchow-Bund ein neues 13-seitiges Merkblatt für zwei Euro (Nichtmitglieder,
sonst gratis) herausgebracht. Das Merkblatt informiert über die aufgehobene
Eintrittsaltersgrenze von 55 Jahren, über die Rücknahme der
Absicht, die Bedarfsplanung zu verschärfen, über Anstellung
und Teilzulassungen von Ärzten, über die parallele Tätigkeit
als Vertrags- und Klinikarzt, über Tätigkeit an weiteren Orten,
überörtliche Berufsausübungsgemeinschaften und Teilgemeinschaftspraxen.
Ferner geht es um die Förderung der Allgemeinmedizin, eine Neuregelung
zum MVZ, über den Fall lokaler Unterversorgung, die Privilegierung
von Eltern sowie um Formalien.
Bestellmöglichkeit: Tel. 0221/973005-0, E-Mail info@nav-virchowbund.de.
(hk)
Siehe
auch hierzu
Kooperation in hausärztlicher Gemeinschaftspraxis
(Artikel von
Dirk Schnack)
Praxiskliniken
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Dr. Heinz-Peter
Sonntag
(Foto: rat) |
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Es ist noch nicht
lange her, dass ich (positiv) über die nun fast ein Jahr bestehende
Praxisklinik hier am Ort geschrieben habe. Sie ist nach wie vor ein Patientenmagnet
und bietet den Kollegen die erwarteten Vorteile. Aber
sie wird
- käme ich mehr rum, könnte ich wohl auch sagen sie werden -
den Polikliniken der ehemaligen DDR immer ähnlicher.
Trotz - oft langer - Terminvorgaben lange Wartezeiten durch Notfälle
und Organisationspanne, Urlaube und Fortbildungen auf allen Ebenen und
dadurch wechselnde behandelnde Ärzte und zeitweise unübersichtlichen
Zuständigkeiten.
Es wird sich einlaufen (müssen) und die Patienten müssen sich
arrangieren. Die büro- und medizintechnischen Anforderungen sind
sonst nicht mehr optimal in den Griff zu bekommen. Und trotzdem: Es wird
eine Marktlücke bleiben für engagierte, mutige und fleißige
Kollegen. (hps)
UK
S-H schließt Vertrag zur Behandlung dänischer Patienten
Mitte Februar wurde zwischen dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
(UK S-H) und den größten dänischen Krankenhäusern
ein Kooperationsvertrag über die Behandlung von dänischen Krebspatienten
in Schleswig-Holstein abgeschlossen. Aufgrund aktueller Engpässe
sind die Wartezeiten für die Strahlenbehandlung dort stark angestiegen,
sodass die dänische Gesundheitsbehörde eine Behandlung in Deutschlands
nördlichstem Universitätsklinikum angeregt hatte.
Peter Frandsen, medizinischer Direktor und Jens-Otto Jeppesen, Verwaltungsdirektor
des Universitätsklinikums Odense, unterschrieben den Vertrag während
eines Treffens der beiden Universitätskliniken in Kiel, in dem über
weitere Kooperationen in der Krebsbehandlung, beispielsweise bei der geplanten
Partikeltherapieanlage des UK S-H, gesprochen wurde.
Wir freuen uns über diese Intensivierung der grenzübergreifenden
Zusammenarbeit zwischen dem UK S-H und unseren Kollegen in Dänemark.
Neben den bisher bereits vereinbarten Verträgen mit den Universitätskliniken
in Odense, Oslo und Kaunas ist diese konkrete Vereinbarung ein weiterer
Schritt hin zu der von uns angestrebten engeren Kooperation mit unseren
Nachbarländern an der Ostsee, so Prof. Bernd Kremer, Vorstandsvorsitzender
des UK S-H, bei der Unterzeichnung des Vertrages. (Dr. Anja Aldenhoff-Zöllner)
Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein
unterstützt UnderDOCs-Resolution gegen die elektronische Gesundheitskarte
und Patientenakte
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Dr.
Svante Gehring
(Foto: Privat) |
Dr.
Klaus Bittmann
(Foto: KVSH) |
Die Ärztegenossenschaft
in Schleswig-Holstein (ÄGSH) stellt sich auf die Seite der UnderDOCs
und unterstützt deren Resolution gegen die elektronische Gesundheitskarte
(eGK) und Patientenakte (ePA).
Der 1. Sprecher der ÄGSH, Dr. Klaus Bittmann, findet in einem Anschreiben
an seine Mitglieder in der letzten Woche klare Worte: Daher rufen
wir die gesamte Ärzteschaft zum Boykott weiterer Vorbereitung zur
elektronischen Gesundheitskarte auf, insbesondere Kolleginnen und Kollegen
in den Testregionen! Noch ist die Teilnahme freiwillig, machen Sie nicht
freiwillig mit! Dies ist keine technikfeindliche Haltung, sondern die
berechtigt ablehnende Haltung gegen ein Monster voller Risiken für
die Versicherten und die Ärzteschaft.
In einer Anlage wurde die Resolution der UnderDOCs den Mitgliedern zur
Kenntnis gegeben. Dr. Svante Gehring, 1. Vorsitzender der UnderDOCs, ist
erstaunt über das große Echo, allein am 1. Tag erhielt er 29
Unterschriften der Resolution zugesandt. Um der Resolution Gültigkeit
zu verleihen, brauchen wir die Originalunterschriften, gibt Dr.
Gehring zu bedenken, bei vergangenen Aktionen wurden Fax-Unterschriften
angezweifelt. Die UnderDOCs rufen alle Kollegen(innen) in Hamburg
und Schleswig-Holstein auf, sich der Resolution anzuschließen. Die
kann unter Aktionen auf der Seite www.underdocs.de heruntergeladen
werden. (Dr. Gehring)
Für Sie gelesen:
Ausdünnung von Professorenstellen in Uni-Kliniken
Prof. Dr. Wolfgang Hiddemann, Univ. München, Vorsitzender der Deutschen
Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), Pressekonferenz am 1. Februar
2007 in Berlin zur Bedrohung der klinischen Forschung durch das neue Hochschulrahmengesetz:
Die bisherigen C-3-Stellen werden derzeit oft durch W-2-Stellen
ersetzt, die C-4-Positionen (Ordinarien) durch W-3-Stellen. Dies bedeutet
nicht nur eine erhebliche Absenkung der Grundgehälter (z. B. bei
einem habilitierten, klinisch erfahrenen Oberarzt nach BAT Ib zu W2 um
600 Euro), sondern auch eine gravierende Schwächung ihrer Position.
Medizin für eine älter werdende Gesellschaft
Mainstream muss vor allem werden, den gesundheitlichen Problemen
einer ... älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden. Hierauf
müssen sich alle Bereiche ... einrichten, von der biomedizinischen
Grundlagenforschung über die Entwicklung von Arzneimitteln bis zur
optimalen Betreuung hochbetagter Menschen mit Mehrfachdiagnosen ...
(Prof. Dr. Norbert Schmacke, Internist und Sozialmediziner, Univ. Bremen,
Unparteiisches Mitglied im Gemeinsamen Bundesausschuss, in: G + G Wissenschaft
1/2007, S. 13) (hk)
Luftrettung wichtiger
Die Deutsche Rettungsflugwacht e. V., Filderstadt, teilte u. a. die Einsatzzahlen
ihres in Niebüll stationierten Hubschraubers für 2006 mit: 657
Notfalleinsätze und 262 Intensivtransporte, keine Nachteinsätze.
Damit liegt Niebüll in einem mittleren Bereich. Spitzenreiter ist der
Nürnberger Hubschrauber mit zusammen über 1 700 Einsätzen.
Zum Ansteigen der Einsatzzahlen sagte der DRF-Geschäftsführer
Lutz: Die Bedeutung der Luftrettung wächst, da durch Sparmaßnahmen
und den Mangel an Notärzten vielerorts der Weg des Notarztes zum Patienten
länger wird. (hk)
Azubis
der Ärztekammer
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Dajana Riemekasten
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Michael Stramm
(Fotos: SH) |
Caroline Schulze
(Foto: JL) |
Swetlana Befus
(Foto: wi) |
Drei Auszubildende
der Ärztekammer Schleswig-Holstein haben ihre vorzeitige Abschlussprüfung
erfolgreich bestanden. Dajana Riemekasten, Kauffrau für Bürokommunikation,
ist jetzt mit einem Zeitvertrag bei der Ärztekammer beschäftigt.
Caroline Schulze, ebenfalls Kauffrau für Bürokommunikation,
hat sich einen neuen Arbeitsplatz in Kiel gesucht und Michael Stramm,
Fachinformatiker für Systemintegration, wird als Programmierer und
Serveradministrator in der EDV-Abteilung der Ärztekammer Schleswig-Holstein
tätig sein.
Swetlana Befus wurde
im Anschluss an ihr Praktikum als Auszubildende bei der Ärztekammer
im Bereich Bürokommunikation eingestellt. (wi)
Leserbrief
von Dr. Hans-Joachim Zielinski zu Seite 3, SHÄ 2/2007
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Dr.
Zielinski
(Foto: Privat) |
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Zwei Anmerkungen tun
Not. Erstens wird die elektronische Gesundheitskarte, die den Ärzten
Mehrarbeit beschert, ein Haufen Geld kosten. Es versteht sich von selbst,
dass diese Kosten in den Praxen nicht den Ärzten aufgebürdet
werden dürfen!
Zweitens muss verhindert werden, dass in Zukunft die Ärzte individuell
dafür gerade stehen müssen, wenn der Patient eine falsche Karte
vorzeigt. Regelung bisher: Die Kasse zahlte, auch wenn die Karte nicht
zum Patienten passte! Zukünftig wird ein Passbild auf der Karte sein.
Das Erkennungsrisiko darf nicht der Arzt tragen! Dazu sind sich manche
Menschen einfach viel zu ähnlich!
In beiden Fällen können Ärztekammer und Kassenärztliche
Vereinigung einmal nachhaltig beweisen, dass sie, wie sie stets behaupten,
Interessenvertretung der Ärzte sind. Wir werden sehen!
Dr. Hans-Joachim Zielinski, Graf-Spee-Str. 10, 25980 Westerland/Sylt
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 3/2007
S. 6-11
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