Erfahrungen
der letzten 15 Jahre
Die chirurgische Therapie des Pankreaskopfkarzinoms
Bodo Schniewind, Thomas Küchler, Bernd Kremer, Fred Fändrich
Einleitung
In Deutschland erkranken jährlich über 12 000 Patienten (Europa:
ca. 60 200 Patienten) an einem Pankreaskarzinom. Die Zahl der Patienten,
die an dieser Erkrankung versterben, ist vergleichbar hoch und damit
gehört das Pankreaskarzinom zu der 4.- 5. häufigsten krebsbedingten
Todesursache. Die Tumorresektion stellt immer noch die einzige Option
auf Heilung der Erkrankung dar. Kriterien für eine Resektabilität
sind eine fehlende Fernmetastasierung und das Fehlen komplexer Gefäßbeteiligungen.
Standardisierung der Operation und die Zusammenfassung der Patienten
an Zentren hat zu einer Senkung der perioperativen Mortalität von
unter fünf Prozent geführt. Dennoch ist die Datenlage auf
dem Boden randomisierter klinischer Studien, hinsichtlich ihrer Aussagen
zum Ausmaß der Resektion (Erhalt des Pylorus) und der Lymphadenektomie
begrenzt. Auch liegen noch immer wenige Daten vor, die die postoperative
Lebensqualität der operierten Patienten evaluieren. Nachfolgend
werden die Ergebnisse der Literatur zusammengefasst und den Erfahrungen
und Ergebnissen unserer Klinik gegenübergestellt.
Zusammenfassung
Insgesamt wurden von 1/1990 bis 12/2005 in der Klinik für Allgemeine
Chirurgie und Thoraxchirurgie des UK S-H, Campus Kiel, 458 Patienten
mit einem duktalen Adenokarzinom des Pankreas chirurgisch behandelt.
Von diesen erhielten 193 eine klassische Whipplsche Operation (partielle
Pankreatikoduodenektomie - PPD) bzw. eine Pylorus-erhaltende partielle
Pankreatikoduodenektomie (PPPD), wobei bei 154 Patienten eine R0-Situation
erzielt werden konnte. Sieben dieser Patienten verstarben während
des Krankenhausaufenthaltes (perioperative Mortalität: 4,5 Prozent).
Bei 39 Patienten konnte lediglich eine R1 bzw. R2-Situation erreicht
werden. Die 5-Jahres-Überlebensrate (5-JÜR) aller resezierter
Patienten lag bei 21 Prozent. Für die R0 resezierten Patienten
lag die 5-JÜR bei 26 Prozent. 91 dieser Patienten wurden im Sinne
einer PPPD und 63 im Sinne einer PPD operiert. Der Vergleich des Langzeitüberlebens
dieser beiden Patientengruppen ergab keinen signifikanten Unterschied.
Bei 115 Patienten wurde die Operation durch eine erweiterte Lymphadenktomie
(ELA) und bei 39 Patienten durch eine regionale Lymphadenektomie (RLA)
ergänzt. Das Ausmaß der Lymphadenektomie hatte ebenfalls
keinen Einfluss auf das Langzeitüberleben. Prognostische Faktoren
waren neben dem Tumorstadium die Anzahl der metastatisch befallenen
Lymphknoten sowie die Tumordifferenzierung.
Neben diesen Untersuchungen zur potenziell kurativen Resektion wurde
der Langzeitverlauf bei 143 Patienten mit einem irresektablen Pankreaskopfkarzinom
nach palliativer Doppel-Bypass-Operation untersucht. In diesem Patientenkollektiv
betrug die mediane Überlebenszeit sieben Monate und die 1-Jahres-Überlebensrate
14 Prozent.
Hinsichtlich der postoperativen Lebensqualität konnte im Rahmen
einer prospektiven Evaluation gezeigt werden, dass diese im Wesentlichen
in den ersten sechs postoperativen Monaten beeinträchtigt ist,
im weiteren Verlauf aber das praeoperative Niveau wieder erreicht bzw.
dieses sogar übertrifft.
Hintergründe
Das Pankreaskarzinom zeichnet sich durch eine extrem schlechte Prognose
aus, die u. a. durch das aggressive Wachstum und die häufig späte
Diagnosestellung begründet wird. Die Inzidenz von ca. acht Neuerkrankungen/100
000 Einwohnern entspricht ungefähr der jährlichen Mortalitätsrate.
Die klinische Diagnosestellung erfolgt häufig durch die Manifestation
eines schmerzlosen Ikterus oder Gewichtsverlust einhergehend mit Rückenschmerzen.
Mithilfe der konventionellen Sonographie und einer CT-Untersuchung kann
die Resektabilität mit einer Genauigkeit von 80-90 Prozent vorhergesagt
werden. Auch die endoskopische retrograde Cholangio-Pankreatographie
(ERCP) spielt unverändert eine große Rolle im Rahmen der
Diagnosestellung, wobei diese zum Teil durch die endoluminale Ultraschalldiagnostik
(EUS) sowie durch die Magnetresonanz-Cholangio-Pankreatographie (MRCP)
verdrängt wird.
Der Schwerpunkt dieses Artikels liegt auf dem duktalen Adenokarzinom
des Pankreas, welches mehr als 85 Prozent aller malignen Tumore des
Pankreas ausmacht und zu 80-90 Prozent im Kopf der Bauchspeicheldrüse
lokalisiert ist. Andere Tumorentitäten der Region, wie z. B. das
Papillenkarzinom, das distale Choledochuskarzinom, neuroendokrine Karzinome,
das Duodenalkarzinom etc. wurden zugunsten eines einheitlichen Patientenkollektivs
in dieser Arbeit nicht berücksichtigt.
Der
Altersgipfel der Erkrankung liegt zwischen dem 65. und 75. Lebensjahr,
das mediane Gesamtüberleben aller Patienten beträgt weniger
als sechs Monate und die 5-Jahres-Überlebensrate liegt lediglich
zwischen 0,5 und fünf Prozent. Die Rate der Patienten, die potenziell
kurativ operiert werden können, wird auf unter zehn Prozent aller
Patienten geschätzt. Für die große Patientengruppe mit
einem irresektablen Tumor steht bis heute keine medikamentöse Therapie
zur Verfügung, die wesentlichen Einfluss auf die Verbesserung des
Langzeitüberlebens hat. Das mediane Überleben für Patienten
mit einem lokal fortgeschrittenen, nicht metastasierten, irresektablen
Tumor liegt bei sechs bis elf Monaten und für Patienten mit einer
metastasierten Erkrankung bei lediglich zwei bis sechs Monaten. In diesen
Patientengruppen wird in der Regel kein Langzeitüberleben (>
fünf Jahre) erreicht.
Bei Patienten mit einer resektablen Tumorerkrankung des Pankreaskopfes
werden in den verschiedenen Studien 5-Jahres-Überlebensraten von
7-28 Prozent mit einem medianen Überleben von 11-20 Monaten beschrieben.
Aber auch in diesem Patientenkollektiv entwickelt ein Großteil
der Patienten innerhalb von zwei Jahren ein Tumorrezediv. Im Langzeitverlauf
versterben nahezu alle Patienten letztlich am Rezidiv ihrer Erkrankung.
Mortalität und Morbidität nach Pankreaskopfresektion -
Ein wesentlicher prognostischer Faktor
Mortalität
 |
| Tab. 1: Postoperative
Morbidität und Mortalität nach partieller Pankreatikoduodenektomie
bei duktalem Adenokarzinom des Pankreaskopfes mit histologischer
R0-Situation (gesamt n = 154) |
Noch
bis Mitte der Achtzigerjahre fanden sich in der Literatur hinsichtlich
der Mortalität nach Pankreaskopfresektion Zahlen, die die 30 Prozent
überstiegen1. In den Publikationen der letzten 20 Jahre
ist die Mortalitätsrate jedoch auf unter fünf Prozent gefallen2-5.
Die praeoperative Einschätzung der Resektabilität des Tumors,
die Wahl des operativen Verfahrens und die Erfahrung des Operateurs
sowie Fortschritte im Bereich des perioperativen Managements werden
als entscheidende prognostische Faktoren gewertet. Zusätzlich hat
die Fallzahl der pro Jahr operierten Patienten einen eindeutigen Einfluss
auf die Mortalitätsrate6,7. So wurde für die operative
Therapie des Pankreaskarzinoms eine postoperative Mortalitätrate
von < fünf Prozent als eine zu fordernde Grenze für die
behandelnden chirurgischen Zentren festgesetzt.
In unserem Patientenkollektiv der letzten 15 Jahre betrug die postoperative
Mortalität nach R0-Resektion des Pankreaskopfes bei duktalem Adenokarzinom
unabhängig vom angewandten Operationsverfahren 4,5 Prozent (n =
sieben Patienten, siehe Tabelle 1).
Morbidität
Das Auftreten postoperativer Komplikationen ist eindeutig mit einer
erhöhten Mortalität assoziiert8. Dennoch sind die Angaben
in der Literatur wegen des Fehlens einheitlicher Definitionen äußerst
variabel.
Intraabdominelle Abszesse treten bei ein bis zwölf Prozent der
Patienten auf, wobei gehäuft Insuffizienzen der verschiedenen Anastomosen
als ursächlich nachgewiesen wurden. Postoperative Blutungen werden
in 2-15 Prozent der Fälle manifest. Diese werden in der Regel durch
eine unzureichende intraoperative Blutstillung, Blutungen aus den Anastomosen,
Stressulcera und erosive Blutungen ebenfalls im Rahmen von Anastomoseninsuffizienzen
verursacht. Die Inzidenz von Pankreasfisteln und Magenentleerungsstörungen
variieren wegen der fehlenden Definitionen ganz erheblich. Erstere werden
mit Raten zwischen zwei und 25 Prozent angegeben, die Häufigkeiten
der letzteren schwanken zwischen 15 und 70 Prozent. Ausgeprägte
Pankreasfisteln können durch eine retroperitoneale Sepsis bzw.
Blutung zu einer deutlichen Steigerung der perioperativen Mortalität
führen. Eine verzögerte Magenentleerung kann in aller Regel
konservativ behandelt werden4,5,9,10. Die Morbiditätsraten für
unser eigenes Patientenkollektiv können der Tabelle 1 entnommen
werden.
 |
| Abb. 1: Vergleich
des kumulativen Überlebens bei Patienten mit Pankreaskopfkarzinom
nach R0-Resektion und R1/2-Resektion |
Langzeitüberleben
nach Resektion
Wie bereits einleitend erwähnt wird in der Literatur nach R0-Resektion
über 5-Jahres-Überlebensraten zwischen sieben und 28 Prozent
berichtet. In unserem Patientenkollektiv konnten von 193 in kurativer
Intention operierter Patienten 154 R0 reseziert werden. Bei 39 Patienten
musste die Operation als eine R1- bzw. R2-Resektion beendet werden.
Das mediane Überleben nach R0-Resektion betrug 22 Monate, die 5-Jahres-Überlebensrate
26 Prozent. Nach R1/2-Resektion betrug das mediane Überleben lediglich
sieben Monate (Abbildung 1).
Unter den R0 resezierten Patienten stellt das Tumorstadium ein relevantes
Prognosekriterium dar. So ist das Langzeitüberleben in den frühen
Tumorstadien I und II nach UICC (Union internationale contre le cancer)
signifikant länger (Log Rank: p = 0,0001) als bei Patienten mit
einem lokal fortgeschrittenen Tumor der Stadien III und IV a (Abbildung
2).
 |
| Abb.
2: Vergleich des kumulativen Überlebens der Tumorstadien I
und II gegen die Tumorstadien III und IV bei Patienten mit Pankreaskopfkarzinom
nach R0-Resektion |
Die
klassische Whipple-Op im Vergleich zur Pylorus-erhaltenden
Pankreatikoduodenektomie
Eine große Anzahl von Studien hat die klassische Operation
nach Kausch-Whipple bzw. die klassische partielle Pankreatikoduodenektomie
(PPD) mit der Pylorus-erhaltenden Pankreatikoduodenektomie (PPPD), die
häufig auch als Prozedur nach Traverso-Longmire angesprochen wird,
verglichen. Die Ergebnisse waren häufig widersprüchlich bzw.
unschlüssig.
Bisher wurden lediglich drei randomisiert, prospektive Studien publiziert,
in denen diese beiden Resektions- bzw. Rekonstruktionsverfahren miteinander
verglichen wurden4,11,12. Zusammenfassend kommen diese Studien zu dem
Ergebnis, dass die beiden Verfahren hinsichtlich ihrer onkologischen
Effizienz, ihrer postoperativen Komplikationen, insbesondere der Magenentleerungsstörung
und der postoperativen Lebensqualität gleichwertig sind. Die Erfahrungen
aus den veröffentlichten Studien decken sich mit unseren eigenen
Ergebnissen. Bezüglich der Analyse hinsichtlich des Langzeitüberlebens
zwischen beiden Gruppen konnte kein statistisch signifikanter Unterschied
(Log Rank: p = 0,640) nachgewiesen werden (Abbildung 3).
 |
| Abb. 3: Vergleich
des kumulativen Überlebens bei Patienten mit Pankreaskopfkarzinom
nach klassischer Whipple-Op (PPD) und Pylorus-erhaltender Pankreatikoduodenektomie
(PPPD) |
Bedeutung
der erweiterten Lymphknotendissektion
Auf dem Boden der Ergebnisse japanischer Arbeitsgruppen wurde in den
Achzigerjahren zur Verbesserung des Langzeitüberlebens eine erweiterte
Lymphadenektomie (ELA) eingeführt. Im Vergleich zur regionalen
Lymphadenektomie (RLA), die die regionale Lymphknotendissektion an der
Aorta, der V. cava, der V. mesenterica superior und inferior, der V.
lienalis sowie der Pfortader beinhaltet, wird diese bei der ELA um eine
Lymphknotendissektion in und um das Ligamentum hepatoduodenale, der
A. mesenterica superior, der Milzarterie und des Truncus coeliacus erweitert.
Auch in diesem Bereich gibt es letztlich nur zwei prospektive randomisierte
Studien, die beide Verfahren miteinander vergleichen2,13. In beiden
Studien konnte kein Unterschied hinsichtlich des Langzeitüberlebens
in beiden Gruppen gezeigt werden. Lediglich die Morbidität in der
Patientengruppe mit ELA stieg leicht an.
 |
| Abb. 4: Vergleich
des kumulativen Überlebens bei Patienten mit Pankreaskopfkarzinom
nach Pankreaskopfresektion ergänzt durch regionale Lymphadenektomie
(RLA) bzw. erweiterte Lymphadenektomie (ELA) |
In
unserem eigenen Patientenkollektiv ergab sich ebenfalls zwischen Patienten
mit RLA und ELA kein statistisch signifikanter Unterschied (Log Rank
p = 0,295) (Abbildung 4).
Lebensqualität nach Pankreaskopfresektion
Neben den zuvor besprochenen onkologischen Kriterien spielt in den letzten
Jahren die subjektive Lebensqualität (LQ) der Patienten nach Pankreaskopfresektion
eine immer größere Rolle in der Literatur. In publizierten
Studien zur LQ konnte gezeigt werden, dass die Patienten nach Resektion
das praeoperative LQ-Niveau wieder erreichen, wobei die Aussagekraft
der Studien durch die eingesetzten Messinstrumente (LQ-Fragebögen)
und ein retrospektives Studiendesign teilweise eingeschränkt ist.
Wir haben in einer prospektiven Analyse zur Lebensqualität nach
Pankreaskopfresektion bei 91 Patienten mithilfe des durch die EORTC
validierten Quality of Life questionaire-C30 (QLQ-C30) nachweisen
können, dass die subjektive Lebensqualität der Patienten passager
für einen Zeitraum von sechs Monaten nach Operation unter das praeoperative
Niveau abfällt, dieses dann aber wieder erreicht bzw. es sogar
übertrifft5 (Abbildung 5).
Daraus
kann geschlussfolgert werden, dass eine erfolgreiche Operation nicht
nur eine erhebliche Verbesserung der Lebenserwartung des Patienten bedeutet,
sondern auch subjektiv für den Patienten eine Verbesserung der
Lebensqualität bzw. ein Erhalt des Status quo möglich ist.
Chirurgische Palliation beim irresektablen Pankreaskopfkarzinom
Wie zuvor beschrieben ist die Mehrzahl der Patienten zum Zeitpunkt der
Diagnosestellung nicht mehr mit kurativer Intention operabel. Die überwiegende
Mehrheit der Patienten stellt sich mit einem obstruktiven Ikterus vor.
Während nach chirurgischen Bypass-Verfahren Galleleckagen und rezidivierende
Cholangitiden gehäuft auftreten, sind nach endoskopischer Stentapplikation
rezidivierende Obstruktionen das wesentliche Problem14,15. Als Vorteil
für ein chirurgisches Vorgehen mit der kombinierten Anlage eines
gastroenterischen sowie eines biliodigestiven Bypasses ist die geringe
Wahrscheinlichkeit einer erneuten Hospitalisierung aufgrund weiterer
Obstruktionen im Krankheitsverlauf anzusehen. Dieses gilt vor allem
für Patienten ohne größere Co-Morbiditäten16. Des
Weiteren wird die simultane Anlage des vorgenannten Doppel-Bypasses
als vorteilhaft angesehen, da bei bis zu 20 Prozent der Patienten eine
sekundäre Obstruktion auftritt, die weitere Interventionen erfordert17,18.
Nichtsdestotrotz ist die verbleibende Lebenserwartung der Patienten
nach palliativer Bypass-Operation sehr begrenzt. In einer eigenen Analyse
von 143 Patienten mit einem irresektablen Pankreaskopfkarzinom nach
Doppel-Bypass-Operation betrug das mediane Überleben der Patienten
lediglich sieben Monate (Abbildung 6).
 |
| Abb. 5: Lebensqualität
nach Pankreaskopfresektion bei 91 untersuchten Patienten auf dem
Boden einer prospektiven Analyse mithilfe des EORTC QLQ-C30 Fragebogens.
Die Ergebnisse wurden als Mittelwerte dargestellt. |
Schlussfolgerung
Die chirurgische Therapie des Pankreaskarzinoms ist in den letzten Jahrzehnten
vor allem durch eine Reduktion der postoperativen Mortalität und
Morbidität gekennzeichnet. Die postoperative Mortalität konnte
auf unter fünf Prozent gesenkt werden. Bei potienziell kurativ
operierten Patienten kann eine 5-Jahres-Überlebensrate von über
25 Prozent erreicht werden. Eine Resektion geht für die Patienten
mit einer guten subjektiven postoperativen Lebensqualität einher.
Ist eine Resektion nicht mehr möglich, kann dennoch durch operative
Bypassverfahren eine gute Palliation für die Patienten erreicht
werden, die unnötige weitere Krankenhausaufenthalte verhindert.
 |
| Abb. 6: Überlebensanalyse
nach biliodigestiver sowie gastroenterischer Bypass-Operation bei
irresektablem Pankreaskopfkarzinom |
Aus
diesem Grund stellt die Resektion des Pankreaskarzinoms, sofern möglich,
die entscheidende Therapieoption bei der Behandlung dieser Erkrankung
dar. Deshalb ist eine sorgfältige Evaluation dieses Patientenkollektivs
von besonderer Bedeutung, um die auch heute noch niedrigen Gesamtresektionsraten
bei dieser Tumorentität zu erhöhen und damit zur Verbesserung
der Überlebenschancen dieser Patienten beizutragen.
Literatur bei den Verfassern oder im Internet unter www.aerzteblatt-sh.de
Dr. Bodo Schniewind, Prof. Dr. phil. Thomas Küchler, Prof. Dr.
Bernd Krämer, Prof. Dr. Fred Fändrich, Klinik für Allgemeine
Chirurgie, UK S-H, Campus Kiel, Arnold-Heller-Str. 7, 24105 Kiel
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 11/2006
S. 60-64
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