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Ausbildungsjahr
2005 - Ausbildung tut Not!
Gerade in diesem Jahr stehen noch sehr viele hoch motivierte Schülerinnen
und Schüler ohne Ausbildungsvertrag im wahrsten Sinne des Wortes
auf der Straße. Die Ausbildungszahlen 2005 für
den Beruf Arzthelfer(in) haben sich nun leider auch in Schleswig-Holstein
dem bundesweiten Trend angepasst und drohen massiv zu sinken. Es ist daher
vorauszusehen, dass der Mangel an gut ausgebildeten Arzthelfer(innen)
im Hinblick auf die kommenden geburtenschwachen Jahrgänge deutlich
zunehmen wird.
Für eine Arztpraxis kann es von großem Nutzen sein, selbst
auszubilden. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit motivierte und
sachkundige Mitarbeiter(innen) mit hohem Engagement zu bekommen.
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Sie bilden noch nicht aus?
Überlegen Sie es sich!
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Nicht nur für
eine gutes Funktionieren der Praxis und eine möglichst optimale Versorgung
der Patienten ist die Ausbildung von Arzthelfer(innen) von ganz wesentlicher
Bedeutung. Eine große Rolle spielen auch die im Laufe der Ausbildungszeit
erworbenen Erfahrungen über den Ablauf in der Ausbildungspraxis sowie
das gewachsene und vertraute Verhältnis zu den Patienten. Hinzu kommt,
dass Berufsausbildung nicht nur ein Gebot wirtschaftlicher Vernunft ist,
sondern vor allem auch ein Stück Zukunftssicherung für die jüngere
Generation.
Zwar ist bekannt, dass Arztpraxen aufgrund der allgemeinen Entwicklung
im Gesundheitswesen vorsichtig kalkulieren müssen und bei Personaleinstellungen
in der Regel Zurückhaltung üben. Und doch ist es auch in Zukunft
für das Funktionieren einer Arztpraxis und eine gute Versorgung der
Patienten wichtig Arzthelfer(innen) weiterhin und vermehrt in eigener
Zuständigkeit auszubilden.
Für Fragen rund um die Ausbildung steht das zuständige Team
der Ärztekammer unter Tel. 04551/803-135 (Christine Gardner) und
Tel. 04551/803-134 (Ursula Brocks) gern zur Verfügung. Ausführliche
Informationen finden Sie auch im Internet unter www.aeksh.de unter der
Rubrik Arzthelferinnen. (VII)
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 06/2005
S. 64
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