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Finanzen
Hans-Werner Buchholz
Der Deutsche Ärztetag hat den Jahresabschluss der Bundesärztekammer
für das Geschäftsjahr 2003/2004 einstimmig genehmigt und dem
Vorstand der Bundesärztekammer einstimmig Entlastung erteilt. Der
Haushaltsvoranschlag für das Geschäftsjahr 2004/2005 in Höhe
von 16 092 000,00 Euro wurde mit 206 gegen 44 Stimmen ebenfalls gebilligt.
Die Bayerische Landesärztekammer und Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern
lehnten den Haushaltsvoranschlag ab, weil sie aufgrund der zusätzlichen
Belastungen durch die Förderung der Versorgungsforschung
Haushaltserhöhungen befürchteten. Die Förderung der Versorgungsforschung
bedeutet eine Etatisierung von jährlich 750 000,00 Euro, bei einer
Projektdauer von sechs Jahren insgesamt also 4,5 Millionen Euro. Die Bundesärztekammer
wurde verpflichtet, die Sach- und Personalkosten für das Projekt
transparent nachzuweisen und jährlich darüber zu berichten.
Die Gesamtaufwendungen für das Geschäftsjahr 2005/2006 steigen
gegenüber dem Haushaltsvor-anschlag 2004/2005 um 1 304 000,00 Euro
bzw. 8,8 Prozent (Vorjahr 13,1 Prozent). Die Steige-rungsrate der Beiträge
der Landesärztekammern konnte dagegen auf 2,42 Prozent (Vorjahr 3,6
Prozent) reduziert werden. Zur Finanzierung des Haushaltes wurden knapp
1,9 Millionen Euro den Rücklagen entnommen und 75 Prozent des Gewinnanteils
aus dem Deutschen Ärzteverlag als Ertragsposition in den Haushaltsvoranschlag
eingestellt.
Hans-Werner Buchholz, Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bismarckallee
8-12, 23795 Bad Segeberg
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 06/2005
S. 57
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