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Schleswig-Holstein
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| Hartmannbund
Schleswig-Holstein Thomas, Seusing und Stüber bestätigt Bernd Thomas, Matthias Seusing und Dr. Jörg Stüber heißt auch künftig das Führungstrio des Hartmannbundes in Schleswig-Holstein. Auf der Landesdelegiertenkonferenz wurden die drei Vorsitzenden erneut gewählt. Formal war es ein Führungswechsel: Seusing hatte kürzlich für den zwischenzeitlich zurückgetretenen Thomas das Amt des ersten Vorsitzenden übernommen. Die gemeinsame Landesdelegiertenkonferenz mit den Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern hatte am 30. April in Schwerin aber andere Probleme als die Besetzung der Vorstandsposten auf Landesebene - die verlief auch für Mecklenburg-Vorpommern mit der Wiederwahl des Schweriner Allgemeinmediziners Dr. Dierk von Appen wie erwartet.
Thema am Rande der Gespräche in Schwerin war auch der niedrige Mindestpunktwert von 1,5 Cent in Mecklenburg-Vorpommern. Von Appen hat daraus einen Stundenlohn von 1,89 Euro für die Ärzte in seinem Bundesland hochgerechnet. Er hat in einem Brief an die Landesgesundheitsministerin appelliert, den Beschluss des Schiedsamtes zu kassieren und neu festzusetzen. Der bundesweit niedrigste Mindestpunktwert zerstört nach seiner Ansicht jede Kalkulationssicherheit für die Praxen im Nordosten. Die Ärzteproteste wurden erhört - kurz vor Redaktionsschluss forderte Linke das Schiedsamt auf, sich erneut mit dem Thema zu beschäftigen. Die Ärzte im Hartmannbund beschränkten sich aber nicht auf Kritik. Thomas appellierte an seine Kollegen, die eigenen Möglichkeiten etwa bei Einschreibungen für die Chronikerprogramme auszuschöpfen und dabei das Verhalten der Krankenkassen stärker zu berücksichtigen. Wir können die Mittelverteilung beeinflussen und schlechte Kassen bei der Einschreibung bestrafen, sagte Thomas. (di) |
Schleswig-Holsteinisches
S. 31 |
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