Practice of
Acupuncture
Bibliographische Angaben: Hans-Ulrich Hecker et al., Thieme
Verlag, Stuttgart 2004, 800 Abbildungen, mit CD ROM, 119,95 Euro,
ISBN 3131368217 |
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Das umfassende Standardwerk
zur Akupunktur und Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) umfasst 652
Seiten und richtet sich sowohl an Studierende der Akupunktur und TCM als
auch an erfahrende Akupunkteure.
Der Wert des schulübergreifenden Werkes liegt zum einen in der präzisen
verbalen Beschreibung der Akupunkturpunkte, in ihren anatomischen und
funktionellen topographischen Beziehungen. Die hierzu illustrierten Zeichnungen
sind für den Leser des Standardwerkes eine hervorragende Unterstützung
zum besseren Verständnis der pathologisch-anatomischen Grundstrukturen
und der Lage der Akupunkturpunkte in ihrer topographischen Beziehung dazu.
Zum anderen umfasst der zweite große Teil des Buches mit einem TCM-Modular
eine einzigartige Systematisierung der grundlegenden philosophischen Zusammenhänge,
ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Insbesondere der
Studierende der TCM bekommt so zunächst erst einmal einen Überblick
über die Möglichkeiten und Chancen der Beurteilung von pathogenetischen
Zusammenhängen aus traditionell chinesischer Sicht.
In beispielhafter Weise hilft das Buch nomenklaturübergreifend Begrifflichkeiten
zu erläutern und in ihrem Gesamtzusammenhang so darzustellen, dass
sowohl auch der Anfänger wie auch der Erfahrene von den Inhalten
außerordentlich profitieren. Detailwissen und Systematisierung sind
in dem Gesamtwerk aufeinander abgestimmt und ergeben eine Gesamtkomposition,
die sowohl induktiver als auch deduktive Herangehensweise an die chinesische
Medizin gerecht wird.
Es ist wohl der Präzision, perfekten Systematik und Vollständigkeit
in der wesentlichen Darstellung zu verdanken, dass es sich um das bisher
einzige Standardwerk in Deutschland handelt, das komplett ins Englische
übersetzt wurde.
Einem Jeden, der sich mit TCM und Akupunktur im Einzelnen befassen möchte,
ist dieses Werk in seiner didaktischen Aufarbeitung der komplizierten
Zusammenhänge der TCM eine hervorragende Hilfe.
Rezensentin: Dr. Angela Stahl, Rathausallee 7, 22846 Norderstedt
Bundesministerium
für Gesundheit und Soziale Sicherung:
Übersicht über das Sozialrecht
Bibliographische Angaben: BW Bildung und Wissenschaft, Verlag
und Software GmbH, Ausgabe 2004, 820 Seiten, mit CD-ROM, 28,00 Euro,
ISBN 3-8214-7240-5 |
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Kurze Inhaltsangabe:
Es handelt sich um eine in 26 Abschnitte gegliederte Übersicht über
das aktuelle Sozialrecht, keine Gesetzestexte, sondern eine Historie und
die Beschreibung und Kommentierung des Ist-Zustandes. Kaum jemand wird
die 839 Seiten durchgehend lesen, so sachgerecht und im Einzelnen gut
lesbar sie von qualifizierten Mitarbeitern des Ministeriums erarbeitet
sind. Es ist zwar kein Lexikon, trotzdem wird man einzelne Abschnitte
bei Bedarf mit Interesse lesen.
Mit dem vorliegenden Band ... besteht die Chance, sich umfassend
über das soziale Netz in Deutschland zu informieren und dann zu urteilen
... Soziale Leistungen fallen nicht vom Himmel, sie müssen erarbeitet
werden. So ist dies umfangreiche Werk sicher keine Standardlektüre
für Ärzte, aber doch für solche, die standespolitisch engagiert
sind. Es gehört in die Bibliothek der Justitiare der Körperschaften
und der Anwälte, die auf diesem Gebiet tätig sind.
Rezensent: Dr. Heinz-Peter Sonntag, Niobestr. 9, 23570 Lübeck-Travemünde
Arterielle
Hypertonie
Bibliographische Angaben: Martin Middeke, Hardcover-Buch, Thieme,
Stuttgart 2004,
235 Seiten, 59,95 Euro, ISBN 3131265213 |
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Kurze Inhaltsangabe:
Das Buch umfasst zehn Kapitel, die u. a. die Ursachen der Hypertonie (Primäre
und Sekundäre Hypertonie), Risiken, Folgeschäden, die nichtmedikamentöse
und medikamentöse Therapie sorgfältig diskutieren. Die Bedeutung
des Themas geht daraus hervor, dass die arterielle Hypertonie ein wichtiger
Risikofaktor für die kardio- und zerebrovaskuläre Morbidität
und Mortalität ist, der im Zusammenhang mit anderen Risikofaktoren,
linksventrikulärer Hypertrophie, Hyperlipidämie, Diabetes mellitus
u. a., zu sehen ist.
Kritische Bewertung: Anhand des primären Hochdrucks zeigt
das Buch plastisch das Zusammenspiel von Genetik, Umwelt und Lebensstil
auf. Highlights sind die Darstellung psychophysischer Verflechtungen
und der pharmakogenen Ursachen mancher Hochdruckformen, zu denen z. B.
Ovulationshemmer, Appetitzügler, Cortiosteroide und nichtsteroidale
Antirheumatika gehören. Die Arzneimittelanamnese ist ein wichtiger
Schlüssel für die ätiologische Abklärung.
Sonstiges: Wichtig ist die Besprechung der Praxishypertonie,
da viele Personen fälschlicherweise als manifeste Hypertoniker klassifiziert
werden, die nur in besonderen Situationen, z. B. in der Sprechstunde oder
Klinik, einen erhöhten Blutdruck haben. Die ambulante Blutdruckmessung
über 24 Stunden und die Selbstmessung tragen zur Vermeidung der Fehldiagnose
wesentlich bei.
Empfehlung: Wer sich umfassend über das häufige und wichtige
Thema der arteriellen Hypertonie orientieren möchte, besitzt in dem
Buch eine reichhaltige Informationsquelle.
Sein logischer Aufbau und der klare, gut lesbare Stil tragen zum Verständnis
der komplexen Zusammenhänge wesentlich bei.
Rezensent: Prof. Dr. Karlheinz Engelhardt, Jaegerallee 7,
24159 Kiel
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Perspektive
Assistenzarzt -
Sicher entscheiden bei Stellensuche und Finanzen
Bibliographische
Angaben: G. Kirschner, M. Rottkamper, H. Binsch, Deutscher Ärzte-Verlag
Köln 2004, 170 Seiten, 6 Abbildungen und 67 Tabellen, ISBN
3-7691-3222-X, 14,95 Euro
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Nach Novellierung
der Approbationsordnung und Abschaffung des AiP, Reform der Weiterbildungsordnung
und einschneidenden Veränderungen im Vertrags- und Sozialrecht stellen
sich dem angehenden Mediziner bei Eintritt in das Berufsleben viele Fragen.
Ob genuin ärztliche Tätigkeit, hier oder im Ausland, in der
Klinik oder in der Niederlassung, oder aber in assoziierten Berufsfeldern
(Medizinjournalismus, Management o. a.) angestrebt wird: zu all diesem
haben die Autoren sachlich, prägnant und übersichtlich vorgetragen.
Der Stellenbewerber erhält wertvolle Hinweise und Hilfen für
Bewerbungsschreiben und -gespräch. Finanzielle Fragen zum angestrebten
Berufsfeld erschöpfen sich nicht auf Gehälter respektive Einkommen;
es werden in einem eigenen Kapitel Steuer-, Renten- und Versicherungsaspekte
übersichtlich und verständlich dargestellt. Tabellarisch gelungene
Ausarbeitung vom Brutto- zum Nettogehalt und darüber hinaus zur frei
verfügbaren Liquidität bewahren vor Realitätsverlust.
Am Anfang des Berufslebens stehen naturgemäß Fragen zur fachlichen
Qualifikation; wie diese zu erreichen ist (FA-Anerkennung, Schwerpunkt,
Zusatzbezeichnung) findet sich, geordnet nach Inhalt und Zeiten, im Kapitel
Weiterbildung.
Wer mit erworbener Qualifikation in die eigene Niederlassung strebt wird
hierzu ausführlich informiert über notwendige Voraussetzungen
zu eigener Praxis wie auch der Zugang zu neueren Vertragsmodellen wie
Medizinische Versorgungszentren, Integrierte Versorgung etc.
Last but not least erhält der Berufsstarter eine ausführliche
Information zu Fragen der Altersvorsorge: ob Versorgungswerk, Zusatzrente,
Lebensversicherung, Immobilie, fondsgebundenes Sparen - schlags
nach bei Kirschner, da steht alles drin!
Rezensent: Adolf Gehrke, Oesterfeld 2, 25776 St. Annen
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 04/2005
S. 38, 70, 72, 88
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