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Tätigkeitsbericht
Tätigkeitsbericht 2003
des Vorstandes der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Bearbeitung: Marion David, Tanja Mohr

Teil II

Junge Ärztinnen/Ärzte

AiP-Ausbildungsveranstaltungen
Die AiP-Veranstaltungen wurden von der Ärztekammer Schleswig-Holstein auch 2003 in der von den Ärztinnen/Ärzten im Praktikum bevorzugten Blockform mit den Schwerpunkten „8-Stunden-Röntgenkurs”, „Häufige Erkrankungen” und „Notfallmedizin Theorie und Praxis” angeboten. Nach Teilnahme an einer Blockveranstaltung haben die Ärztinnen/Ärzte im Praktikum, die laut Approbationsordnung vorgeschriebenen sechs Ausbildungsveranstaltungen an drei aufeinander folgenden Tagen absolviert.

Leiter der AiP-Ausbildungsveranstaltungen:
Hans-Peter Bayer/Bad Segeberg, Dr. Ingrid Bindeballe/ Bad Segeberg, Dr. Hans-Joachim Böttcher/Wahlstedt, Dr. Jürgen Cellarius/Lübeck, Dr. Jens Dischinger/Kiel, Lothar Flessau/Kiel, Dr. Alexander Katalinic/Zarpen, Dr. Heinz Koerlings/Flensburg, Eva Lange/Pinneberg, Dr. Dagmar Lühmann/Lübeck, Eberhard Nadjé/Rendsburg, Dr. Thomas
Samek/Hamburg, Jörg Schröder/Bad Segeberg

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Teilnehmerzahlen im Jahr 2003. Wie schon im Jahr 2002 nahm auch im vergangenen Jahr die Mehrheit der Ärztinnen/Ärzte in Praktikum an einem dreitägigen Veranstaltungsblock teil.



Das Ergebnis der Statistik entspricht ungefähr dem des Vorjahres. Nach wie vor ist die Ärztekammer Schleswig-Holstein die einzige Ärztekammer im Bundesgebiet, die den Ärztinnen/ Ärzten im Praktikum die vorgeschriebenen Ausbildungsveranstaltungen in Blockform anbietet. Die durch die Ausbildungsveranstaltungen bedingten Kosten in Höhe von 36 834,89 EUR wurden mit 26 2312,80 EUR vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz bezuschusst.

 

Initiativprogramm zur Förderung der allgemeinmedizinischen Weiterbildung

Die Nachfrage nach geförderten Weiterbildungsstellen in dem Gebiet Allgemeinmedizin sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich ist in Schleswig-Holstein auch im Jahr 2003 wiederum kontinuierlich angestiegen. Trotzdem konnte die Gesamtzahl von je 142 geförderten Stellen ambulant und stationär noch nicht voll ausgeschöpft werden. Die von der Sozialministerin Heide Moser eingesetzte Arbeitsgruppe zur besseren Akzeptanz des Initiativprogramms, an der die maßgeblichen Vertreter der am Initiativprogramm beteiligten Gruppierungen teilnehmen, koordiniert jedoch alle in diesem Zusammenhang auftretenden Fragestellungen. So sprechen sich die Arbeitsgruppenmitglieder immer wieder über notwendige Aktivitäten ab. Die der Ärztekammer in diesem Zusammenhang zugefallenen Aufgaben, sind hauptsächlich die der Informationsvermittlung an junge Ärztinnen und Ärzte, die die Weiterbildung in Allgemeinmedizin anstreben. Hierfür führt die Ärztekammer regelmäßig eine Kontakt- und Informationsbörse durch, die im Jahr 2003 am 17. Mai stattgefunden hat. Hierzu werden alle weiterbildungsbefugten Allgemeinärzte sowie junge Kolleginnen und Kollegen, von denen die Ärztekammer annehmen kann, dass sie sich in Weiterbildung befinden, eingeladen. Aus diesen Kontakten resultiert auch eine so genannte Jobbörse, die derzeit bei der Ärztekammer noch manuell geführt wird, jedoch in naher Zukunft über ein Internet-Portal erreichbar sein wird.

Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 09/2004

S. 43 / 44