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Tätigkeitsbericht
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Gemeinsamer
Ausschuss Ärzte/ Medizinischer Dienst Der Ausschuss Ärzte/Medizinischer
Dienst hat im Jahr 2003 keine Sitzung abgehalten. Jedoch wurde in der
Vorstandssitzung am 22.01.2003 der Ausschuss neu konstituiert. Ausgeschieden
sind Dr. Dagmar-E. Dennin, Lübeck, Dr. Siegfried Schwörer, Warder
und Prof. Dr. Werner Knopp/Kirkel-Altschadt. Als Nachfolger wurden Dr.
Björn Buxell vom MDK, Niebüll, für Prof. Knopp, PD Dr.
Dimitrios Psathakis, Lübeck, für Dr. Schwörer und Dr. Dr.
Heinz-Eberhard Schlaak, Schleswig, als Vorsitzender für Dr. Dennin
benannt. Mit Antritt in ihr Amt als Hauptgeschäftsführerin ist
Dr. Cordelia Andreßen als Nachfolgerin von Dr. Karl-Werner Ratschko
von der Geschäftsstelle vertreten.
Ethik-Kommissionen Die Anzahl der gestellten
Anträge auf Erstberatung entsprach annähernd den Zahlen der
beiden Vorjahre, während die Anträge im Multizenterverfahren,
wiederum deutlich zugenommen haben. Die medizinischen
Schwerpunkte der gestellten Anträge liegen im Bereich der Haut-,
Lungen- und Krebserkrankungen. Prof. Dr. W. Huhmann
ist auf eigenen Wunsch aus der Ethikkommission ausgeschieden. Als Nachfolger
wurde Prof. Dr. Dr. rer. nat. M. Kneba benannt, er wird ab Januar 2004
Mitglied der Ethikkommission II sein. Zum Oktober 2003 hat
Kerstin Essler-Müller die Nachfolge von Marlies Doose-Heidborn in
der Geschäftstelle der Ethikkommission angetreten. Sitzungen der Ethik-Kommission
I: Sitzungen der Ethik-Kommission
II:
Arbeitsgruppe Frühförderung Die Arbeitsgruppe
Frühförderung engagiert sich, die Frühförderung von
Kindern, die behindert oder von Behinderung bedroht sind, in Schleswig-Holstein
zu erhalten bzw. in ihrer Qualität zu verbessern. Hierzu wurde für
2003 der dritte Fortbildungszyklus mit interdisziplinären Fortbildungsveranstaltungen
ausgearbeitet, um den Erfahrungs- und Wissensaustausch zu verbessern.
Um auf der Landesebene eine gemeinsame Position zur Frühförderung
zu haben, wurde das Grundlagenpapier Notwendigkeiten für die
Frühförderung in Schleswig-Holstein auch angesichts der
Neuerungen im SGB IX aktualisiert und in der Langfassung und durch ein
kurzes Thesenpapier ergänzt an zahlreiche Politiker(innen) sowie
Verantwortliche im Bereich Frühförderung mit einem Angebot zu
weiteren Gesprächen übermittelt. Sitzungen: 14.01.,
05.03., 07.05., 07.07. und 29.10.2003
Kommission
nach § 8 Abs. 3 Transplantationsgesetz (Lebendspende) Seit 1999 ist eine
Gutachterkommission gem. § 8 Abs. 3 Transplantationsgesetz durch
die Ärztekammer eingesetzt. Diese begutachtet Anträge auf Lebendnierenspende
dahingehend, ob die Einwilligung in die Spende freiwillig ist und das
Organ nicht verbotenem Handeltreiben unterliegt. Im Jahre 2003 musste
zusätzlich zu der 1999 in Kraft gesetzten Kommission eine weitere
Gutachterkommission, die bisher stellvertretend berufen worden war, nun
endgültig ihre Tätigkeit aufnehmen, nachdem nicht nur das Transplantationszentrum
Lübeck, sondern auch aus dem entsprechenden Zentrum in Kiel Anträge
eingereicht wurden. Die Kommissionen tagten in regelmäßigen
Abständen und begutachteten die Anträge der Transplantationszentren
zum Teil aufgrund der vorgelegten eindeutigen Unterlagen und psychologischen
Gutachten, zum Teil aber auch nach Anhörung der Spender und Empfänger. Sitzungen Kommission
I (HL): 06.02., 03.04., 24.04., 04.09., 29.09. und 12.12.2003
Koordinierungsausschuss
Das umweltfreundliche Krankenhaus in Schleswig-Holstein Veranstaltungen:
25.03.2003 Umweltexkursion zu Biogasanlagen - Windenergieanlagen - Zeitungsdruckzentrum;
01.10.2003 Herbsttagung Das umwelt- und qualitätsbewusste Krankenhaus
in Schleswig-Holstein - Risiken erkennen, Risiken bewerten Den Umweltschutz in
den Krankenhäusern zu unterstützen - dieser Aufgabe widmet sich
der Koordinierungsausschuss auch nach zehn Jahren Tätigkeit mit unverändertem
Engagement. Mit der Umbenennung des Ausschusses von Das umweltfreundliche
Krankenhaus in Schleswig-Holstein in Das umwelt- und qualitätsbewusste
Krankenhaus in Schleswig-Holstein wurde allerdings deutlich gemacht,
dass die ursprünglich betonte Umweltfreundlichkeit angesichts
der Entwicklungen im Krankenhaus nicht mehr allein Bestand haben kann.
Dies wurde auf der Herbsttagung besonders deutlich, auf der natürlich
auch das zehnjährige Bestehen des Koordinierungsausschusses entsprechend
gewürdigt wurde. Der Koordinierungsausschuss
organisierte erneut eine Umweltexkursion, unterstützt eine Arbeitsgruppe
der Umweltbeauftragten in Schleswig-Holstein und vertritt auf der Bundesebene
die Interessen Schleswig-Holsteins in einem Arbeitskreis bei der Deutschen
Krankenhausgesellschaft. Sitzungen: 13.03.,
19.06., 28.08. und 27.11.2003
Fachausschuss
Künstliche Befruchtung Zu den Aufgaben des
Fachausschusses gehört die Beratung über Anträge von nicht-verheirateten
Paaren auf Durchführung der Maßnahmen künstlicher Befruchtung,
außerdem die Qualitätssicherung dieser Maßnahmen. Hierzu
wurden die Jahresstatistiken der behandelnden Zentren und Praxen diskutiert,
wobei keine schwerwiegenden Auffälligkeiten zu beobachten waren.
Im Jahr 2003 wurden (auf schriftlichem Weg) 78 Anträge auf Ausnahmeregelung
für die Durchführung einer künstlichen Befruchtung bei
unverheirateten Paaren bearbeitet (neun mehr als 2002). In acht Fällen
konnte der Ausschuss einer Behandlung nicht zustimmen, in drei Fällen
wurde die Entscheidung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Sitzung: 10.06.2003
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Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 08/2004 S. 42 - 45 |
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