zurück zur Rubrikensuche
zurück zum Inhaltsverzeichnis

Tätigkeitsbericht
Tätigkeitsbericht 2003
des Vorstandes der Ärztekammer Schleswig-Holstein
Bearbeitung: Marion David, Tanja Mohr

Teil I

Entwicklung der Arztzahlen

Ärztinnen/Ärzte in Schleswig-Holstein gesamt

Die Zahl der schleswig-holsteinischen Ärztinnen und Ärzte hat im Jahre 2003 einschließlich der Ärztinnen/Ärzte im Praktikum (AiP) von 13 251 um 71 (0,5 Prozent) auf 13 322 wiederum zugenommen.
31,7 Prozent der Mitglieder der Ärztekammer Schleswig-Holstein sind niedergelassen, 37,5 Prozent sind an Krankenhäusern tätig, 8,6 Prozent sind als Ärztinnen/Ärzte in Verwaltung, Forschung, sonstiger ärztlicher Tätigkeit, als Sanitätsoffiziere oder Praxisassistenten tätig, 22,3 Prozent der Mitglieder der Ärztekammer Schleswig-Holstein sind ohne ärztliche Tätigkeit, davon 60 Prozent über 65 Jahre.

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Zahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte hat sich 2003 von 4 221 im Vorjahr um 35 (= 0,8 Prozent) erhöht.

Angestellte und beamtete Ärztinnen und Ärzte

Ende 2003 waren 4 996 Ärztinnen und Ärzte an Krankenhäusern beschäftigt. Ihre Zahl ist gegenüber 2002 um 34 gestiegen.

Die Zahl der Ärztinnen und Ärzte in Behörden, Körperschaften u. Ä. ist mit 526 etwas niedriger als 2002 (541).

 

Arbeitslosigkeit von Ärztinnen/ Ärzten

Als erste Ärztekammer begann die Ärztekammer Schleswig-Holstein 1985, die Arbeitslosigkeit von Ärztinnen und Ärzten in ihrem Zuständigkeitsbereich zu untersuchen.

Die Ergebnisse der letzten zehn Jahre sind in der vorstehenden Statistik zusammengefasst.

Die Arbeitslosigkeit von Ärztinnen/Ärzten in Schleswig-Holstein zum 31. Dezember 2003 liegt nach den Ergebnissen der Umfrage der Ärztekammer bezogen auf die berufstätigen Ärztinnen/Ärzte bei etwa 1,5 Prozent.

Ärztinnen/Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit

Die Zahl der Ärztinnen/Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit (2 966) ist gegenüber dem Vorjahr (2 948) mit 18 (0,6 Prozent) geringer als in den Vorjahren angestiegen.

 

Schleswig-Holsteinisches

Ärzteblatt 08/2004

S. 28 - 31