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Nachrichten in Kürze

Brustzentrum Herzogtum Lauenburg

 
Luftaufnahme der Klinik Ratzeburg (DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg gGmbH) (Foto: Klinikum)  

Das Johanniter-Krankenhaus Geesthacht/Lauenburg, das DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg und das Krankenhaus Reinbek St. Adolf-Stift haben sich am 19. Dezember als gleichberechtigte Partner des „Brustzentrums Herzogtum Lauenburg“ zusammengeschlossen. Die von den Geschäftsführern der zwei lauenburgischen Häuser und des angrenzenden stormarnischen Krankenhauses Reinbek unterzeichnete Kooperationsvereinbarung nennt als Ziel eine flächendeckende, qualitativ einheitliche Versorgung von Patientinnen mit Brustkrebs. Dazu gehöre eine Sektor übergreifende Kooperation mit Niedergelassenen in Diagnostik, Therapie, Nachsorge sowie eine patientenfreundliche Behandlung nach Leitlinien, Behandlungsplan und mit entsprechender Fortbildung. Bei der Umsetzung bauen die Häuser nicht nur auf bereits gewachsene Kooperationsstrukturen, sondern wollen auch niedergelassene Kollegen vertraglich einbinden.

Mit diesem Projekt bewirbt sich das „BzHzgtL“ um die Teilnahme am DMP Brustkrebs in Schleswig-Holstein wie auch um Zertifizierung als Brustzentrum gemäß den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Serologie. Ansprechpartner in den Häusern sind Dr. Klaus von Oertzen (Geesthacht), Dr. Andreas Schmidt (Ratzeburg) und Dr. Knut Schirrmacher (Reinbek). (hk)

Schleswig-Holsteinisches

Ärzteblatt 02/2004

S. 8