|
Fachausschüsse
(bei) der Ärztekammer
Fachausschuss AIDS
Der Fachausschuss AIDS hat im Jahr 2002 zweimal getagt. Dabei wurde, da
eine Neubesetzung stattfand, ein neuer Vorsitzender gewählt. Für
das Jahr wurden die Schwerpunkte auf das Problemfeld HIV und Drogenkonsum
gelegt. Außerdem sollte die Präventionsarbeit unterstützt
werden, besonders in den Schulen.
Sitzungen: 05.03. und 04.06.2002
Mitglieder
des Ausschusses
PD Dr. Heinz-August Horst/Kiel (Vorsitz), Dr. Petra Möller/Pinneberg,
Dr. Axel Vosberg/Lütjensee, Prof. Dr. Klaus Dalhoff/Lübeck,
Prof. Dr. Jochen Brasch/Kronshagen, Dr. Detlef Duncker/ Kiel, PD Dr.
Jörg Braun/Groß Grönau, Dr. Peter Idel/Hamdorf, Dipl.
Psych. Gunda Petersen/Kiel, von der Geschäftsstelle: Dr. Edda
Oppermann, Sylvia Hajduk |
Beratende Kommission
Sucht und Drogen
Schwerpunkt der Sitzungen im Jahr 2002 war das Thema Suchtprobleme
bei Ärztinnen und Ärzten. Auf Wunsch wurden betroffene
Ärzte eingeladen. Sie schilderten ihre eigenen Erlebnisse und baten
die Ärztekammer durch ein spezielles Hilfesystem denjenigen Ärztinnen
und Ärzten, die betroffen sind, geeignete Hilfe anzubieten. Angedacht
wurde eine Notrufnummer, auf die im Ärzteblatt verwiesen werden sollte.
In zwei weiteren Fällen wurden die Mitglieder der Beratenden Kommission
Sucht und Drogen direkt tätig. Sie suchten die abhängkeitskranken
Kolleginnen und Kollegen auf und boten Hilfestellung an. Nicht immer wird
diese Hilfestellung angenommen.
Thema waren im vergangenen Jahr auch die Fachgespräche zur Erlangung
des Zertifikates Suchtmedizinische Grundversorgung. Über einzelne
Fälle wurde in den Sitzungen beraten.
Neben Anfragen aus der Rechtsabteilung, die in der Hauptsache unzulässiges
Verschreibungsverhalten von Ärztinnen und Ärzten behandelten,
wurde auch das Thema erhöhte Verschreibungen von Diazepam in der
Region Kiel angesprochen. Es soll ein Artikel zum Thema Diazepam-Verschreibungen
an drogenkranke Pati- enten geschrieben werden und mehrmals im Schleswig-Holsteinischen
Ärzteblatt veröffentlicht werden, um wieder eine Sensibilität
der Kieler Kolleginnen und Kollegen bei ihrer Verschreibungsweise zu erreichen.
Sitzungen: 05.02. und 31.10.2002
Mitglieder
des Ausschusses
Dr. Uwe Bannert/Bad Segeberg, Barbara Berger/ Schleswig, Lisa Bredenbeck/Kiel,
Jean Hermanns/ Rickling, Dr. Rosemarie Idelberger/Kiel, Dr. Klaus
Junghanns/Lübeck, PD Dr. Klaus Peters/Brodersby-Missunde, Dr.
Thomas Schubert/Neumünster, Dr. Eberhard Schwarz/Bredstedt, von
der Geschäftsstelle: Ursula Brocks, Tatjana Voß |
Fachausschuss Organspende
und Transplantationsmedizin
Die Leitung des Fachausschusses Organspende und Transplantationsmedizin
ist im Jahr 2002 von Dr. Holger Andresen, Bad Malente-Gremsmühlen,
auf Dr. Hannelore Machnik, Berkenthin, übertragen worden. Der Fachausschuss
tagte dreimal und hatte als wichtigste Themen Fortbildung für Lehrerinnen
und Lehrer zum Thema Organspende, Fortbildung für Transplantationsbeauftragte
in den Krankenhäusern und die Zusammenarbeit der Transplantationszentren
mit der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Leider musste festgestellt
werden, dass seit In-Kraft-Treten des Transplantationsgesetzes 1997 und
Übernahme der Aufgaben im Zusammenhang mit der Organspende durch
die DSO die Zahlen der Organspenden kontinuierlich abgefallen sind.
Sitzungen: 29.01., 27.06., 05.11.2002
Mitglieder
des Fachauschusses:
Dr. Holger Andresen/Bad Malente-Gremsmühlen (Vorsitz bis 27.6.2002),
Dr. Hannelore Machnik/ Berkenthin (Vorsitz ab 27.6.2002), Dr. Birgit
Sitepu/ Kiel, PD Dr. Lutz Fricke/Sebent, Dr. Gabriele Schütt/Kiel,
PD Dr. Hermann Marquort/Heikendorf, Dr. Stephan Hirt/Kiel, PD Dr.
Martin Strik/Lübeck, Prof. Dr. Bernd Kremer/Kiel, von der Geschäftsstelle:
Dr. Elisabeth Breindl, Inga Schnackenberg |
Kommission nach
§ 8 Abs. 3 Transplantationsgesetz (Lebendspende)
Die seit 1999 im Amt befindliche Gutachterkommission Lebendspende gemäß
§ 8 Abs. 3 Transplantationsgesetz tagte im Jahr 2002 sechsmal. Dabei
wurde insgesamt in 34 Fällen über Anträge auf Lebendnierentransplantation
hinsichtlich Freiwilligkeit und möglichem Organhandel entschieden.
Einige Fälle sind dabei mehrfach beraten worden, da in Folgesitzungen
auch Anhörungen von Spender und Empfänger durchgeführt
wurden. Der Großteil der Fälle konnte positiv beschieden werden.
Ein Antrag wurde abgelehnt, ein weiterer zurückgestellt.
Sitzungen: 08.02., 07.03., 27.06., 09.07., 15.11., 20.12.2002
Mitglieder
der Kommission
Landesgerichtspräsident Hans-Ernst Böttcher/Lübeck,
Prof. Dr. Manfred Oehmichen/Lübeck, Prof. Dr. phil. Dietrich
von Engelhardt/Lübeck, PD Dr. phil. Thomas Küchler/Kiel,
von der Geschäftsstelle: Dr. Elisabeth Breindl |
Fachausschuss Gesundheitlicher
Umweltschutz
Der Fachausschuss Gesundheitlicher Umweltschutz hat 2002 keine Sitzung
abgehalten.
Mitglieder
des Fachausschusses
Dr. Wolfgang Wodarg/Nieby (Vorsitz), PD Dr. Carsten Alsen-Hinrichs/Kiel,
Dr. Dr. Hans-Jürgen Baese/Lübeck, Dr. Claus-Peter Claussen/Kiel,
Dr. Ulrich Eckloff/Kiel, Dr. Birger Heinzow/Flintbek, PD Dr. Christiane
Höller/Kiel, Dr. Anita Idel/Barsbek, Prof. Dr. Dieter Kiosz/Nebel,
Dr. Thomas Kohlmann/Lübeck, Dr. Dr. Ansgar Knobling/Kiel, Dr.
Kurt Lohmann/Schleswig, Prof. Dr. Helge Ohgke/ Lübeck, Dr. Jörg
Pfeiffer/Trappenkamp, Dr. Karl-Werner Ratschko/Bad Segeberg, Dr. Lothar
Schleifenbaum/Bäk, Prof. Claus-Peter Siegers/Groß Sarau,
Dr. Jens-Martin Träder/Lübeck, von der Geschäftsstelle:
Dr. Edda Oppermann, Juliane Hohenberg |
Ethik-Kommissionen
Die Anzahl der bei den Ethik-Kommissionen gestellten Anträge auf
Erstvotierung war leicht rückgängig. Die Anträge im Multizenter-Verfahren
hingegen nahmen wieder etwas zu.
Vermehrt wurden Anträge eingereicht, die sich im weitesten Sinne
mit Lungen- und Bronchialerkrankungen befassten.
Als neue Mitglieder wurden Dr. Alexander Katalinic, Institut für
Krebsepidemiologie UKSH sowie PD Dr. Jürgen Grabbe, Oberarzt in der
Klinik für Dermatologie UKSH, berufen.
Die Ethik-Kommissionen beobachten mit großem Interesse die Umsetzung
der Europäischen Richtlinie Good Clinical Practice 2000/20-EG in
innerstaatliches Recht. Dadurch wird, soweit dies zum jetzigen Zeitpunkt
bereits absehbar ist, die Verantwortung der erstvotierenden Ethik-Kommission
erheblich erweitert.
Die Ethik-Kommissionen hatten im vergangenen Jahr zwei Studien nach dem
Medizinpro-
duktegesetz zu bewerten. Dabei handelte es sich um sehr aufwendige Verfahren,
die teilweise nur durch Einbeziehung von Gutachtern bewältigt werden
konnten.

Sitzungen der Ethik-Kommission
I: 08.02., 05.04., 07.06., 06.09., 08.11.2002
Sitzungen der Ethik-Kommission II: 07.01., 04.03., 06.05., 01.07., 07.10.,
02.12.2002
Mitglieder
der Ethik-Kommission I
Prof. Dr. Peter Dominiak/Lübeck (Vorsitz), Prof. Dr. Dr. Dr.
h. c. Wolfgang Müller-Ruchholtz/Kiel, Dr. Alexander Katalinic/Lübeck,
Prof. Dr. Gerhard Hintz/Bad Oldesloe, Dipl. Päd. Marijke Kaffka-Backmann/Lübeck,
Dr. Daisy Will/Kiel, Prof. Dr. Dietrich Onnasch/Kiel (Bewertung von
Forschungsvorhaben mit Medizinprodukten) von der Geschäftsstelle:
Dr. jur. Marlis Hübner, Marlies Doose-Heidborn |
Mitglieder
der Ethik-Kommission II
Prof. Dr. Thomas Hütteroth/Lübeck (Vorsitz), Eva Hohmann/Hamburg,
Prof. Dr. Klaus Dalhoff/Lübeck, Dr. Ulrike Rühling/Kiel,
PD Dr. Jürgen Grabbe/Lübeck, Prof. Dr. Wolfgang Huhmann/Bad
Segeberg, Prof. Dr. Albrecht Ziegler/ Kiel, Prof. Dr. Dietrich Onnasch/Kiel
(Bewertung von Forschungsvorhaben mit Medizinprodukten)von der Geschäftsstelle:
Dr. jur. Marlis Hübner, Marlies Doose-Heidborn |
Fachausschuss Rettungsdienst
Der Fachausschuss beschäftigte sich intensiv mit den Möglichkeiten
der Qualitätssicherung im Rettungsdienst. Hier soll in Schleswig-Holstein
ein Pilotprojekt initiiert werden. Außerdem wurden Überlegungen
angestellt, die Qualifikation der Ärztinnen und Ärzte im Rettungsdienst
durch ein verändertes Kursangebot zu verbessern.
Sitzungen: 12.03. und 05.06.2002
Mitglieder
des Ausschusses bis 24.04.2002
Dr. Volker Dörges/Lübeck (Vorsitz), Dr. Claus Clasen/Itzehoe
(bis Juli), Otto Kimminich/Itzehoe, Manfred Dahmen/Eutin, Dr. Heinz-Joachim
Ehrens/Kiel, PD Dr. Jochen Hansen/Neumünster, Dr. Dr. Hans-Jürgen
Kaatsch/Kiel, Dr. Uwe Krüger/Lübeck, Dr. Burchard Marquort/Heikendorf,
Dr. Rainer Santelmann/Bad Schwartau, von der Geschäftsstelle:
Dr. Edda Oppermann, Juliane Hohenberg |
Mitglieder
des Ausschusses ab 25.04.2002
Dr. Volker Dörges/Lübeck (Vorsitz), Dr. Heinz-Joachim Ehrens/Kiel,
PD Dr. Jochen Hansen/Neumünster, Dr. Henrik Herrmann/Linden,
Dr. Dr. Hans-Jürgen Kaatsch/Kiel, Dr. Hans-Wolfgang Kattwinkel/Dänischenhagen,
Otto Kimminich/Itzehoe, Dr. Uwe Krüger/Lübeck, Prof. Dr.
Jens Scholz/Kiel, von der Geschäftsstelle: Dr. Edda Oppermann,
Juliane Hohenberg |
Gemeinsamer Ausschuss
Ärzte/Medizinischer Dienst
Der Ausschuss Ärzte/Medizinischer Dienst hat im Jahr 2002 keine Sitzung
abgehalten.
Mitglieder
des Ausschusses
Dr. Dagmar-E. Dennin/Lübeck (Vorsitz), Dr. Johannes Hoffmann/Lübeck,
Prof. Dr. Werner Knopp/Lübeck, Dr. Peter Idel/Hamdorf, Dr. Siegfried
Schwörer/Warder, Dr. Dr. Hans-Michael Steen/Eckernförde,
Andreas Stanisak/Schacht-Audorf, von der Geschäftsstelle: Dr.
Karl-Werner Ratschko, Tanja Mohr |
Arbeitsgruppe Frühförderung
Die Arbeitsgruppe Frühförderung versucht weiterhin, die Frühförderung
von Kindern, die behindert oder von Behinderung bedroht sind, in Schleswig-Holstein
zu erhalten bzw. in ihrer Qualität zu verbessern. Hierzu wurde ein
weiterer Fortbildungszyklus mit interdisziplinären Fortbildungsveranstaltungen
ausgearbeitet, um den Erfahrungs- und Wissensaustausch zu verbessern.
Um auf der Landesebene eine gemeinsame Position zur Frühförderung
zu haben, wurde das Grundlagenpapier Notwendigkeiten für die
Frühförderung in Schleswig-Holstein überarbeitet.
Sitzungen: 15.01., 07.05., 02.07., 24.09. und 12.11.2002
Mitglieder
der Arbeitsgruppe bis 11/2002
Romeo Assirati/Kiel, Rainer Dillenberg/Kiel, Petra Erdmann-Schoeneich/Itzehoe,
Dr. Burkhard Gebauer/Rendsburg, Dr. Antje Gerlich-Hänßle/
Kiel, Dr. Karl-Werner Ratschko/Bad Segeberg (Moderation), Jens-A.
Hübner/Lübeck, Ursula Johann/Ahrensburg, Marijke Kaffka-Backmann/
Lübeck, Dr. Udo Kalbe/Neustadt, Dr. Michael Kinet/Rendsburg,
Gertraud Riebold/Kiel, Dr. Olaf Kraus de Camargo/Neustadt, Georg Stadler/Kiel,
Ralf Klaas/Rendsburg, von der Geschäftsstelle: Dr. Edda Oppermann,
Juliane Hohenberg |
Mitglieder
der Arbeitsgruppe ab 11/2002
Rainer Dillenberg/Kiel, Petra Erdmann-Schoeneich/Itzehoe, Dr. Antje
Gerlich-Hänßle/ Kiel, Dr. Karl-Werner Ratschko/Bad Segeberg
(Moderation), Jens-A. Hübner/Lübeck, Ursula Johann/Ahrensburg,
Marijke Kaffka-Backmann/ Lübeck, Dr. Udo Kalbe/Neustadt, Dr.
Michael Kinet/ Rendsburg, Gertraud Riebold/Kiel, Dr. Olaf Kraus de
Camargo/Neustadt, Georg Stadler/Kiel, Ralf Klaas/Rendsburg, Dehtleff
Bauthien/Bad Oldesloe, Dr. Ingrid Johannsen/Büdelsdorf, Klaus
Mangold/Schleswig, Dr. Raimund Hämmeling/Pinneberg, von der Geschäftsstelle:
Dr. Edda Oppermann, Juliane Hohenberg |
Fachausschuss Katastrophenmedizin
Der Fachausschuss Katastrophenmedizin wurde vom Vorstand eingesetzt, um
die im Zusammenhang mit dem Katastrophenschutz gesetzlich vorgesehenen
ärztlichen Aufgaben zu bearbeiten. Darüber hinaus sollen aber
auch allgemeinere Aspekte der Katastrophenmedizin diskutiert werden, um
insgesamt eine Verbesserung der Vorsorge für den Fall einer Katastrophe
-
z. B. durch bessere Kooperation - zu erreichen.
Sitzungen: 29.01., 19.03., 14.05. und 01.10.2002
Mitglieder
des Ausschusses
Dr. Volker von Kügelgen (Vorsitz), Dr. Andrea Bräuer-Bercx/Brunsbüttel,
Dr. Heinz-Joachim Ehrens/Kiel, Rainer Hesse/Kiel, Detlev Hinselmann/Lübeck,
Dr. Peter Idel/Rendsburg, Dr. Dr. Bernd-Michael Penners/Kiel (bis
September 2002), Dr. Brundhild Waldvogel/Kiel, Gerhard Wenzel/Kiel,
von der Geschäftsstelle: Dr. Edda Oppermann, Juliane Hohenberg |
Fachausschuss Künstliche
Befruchtung
Der Fachausschuss Künstliche Befruchtung hat 2002 eine Sitzung abgehalten.
Dort wurde u. a. über die Eckpunkte der Bearbeitung von Anträgen
durch die Ausschussmitglieder gesprochen.
Auf schriftlichem Weg wurden 69 Anträge bearbeitet, bei denen eine
Ausnahmeregelung für die Durchführung einer künstlichen
Befruchtung bei unverheirateten Paaren beantragt worden war. Das waren
neun Anträge weniger als 2001. Diese Anträge werden nur genehmigt,
wenn sie vom Ausschuss einstimmig befürwortet werden. Ablehnungen
von Anträgen erfolgten 2002 in drei Fällen.
Sitzung: 21.05.2002
Mitglieder
des Fachausschusses
Prof. Dr. Klaus Diedrich/Lübeck (Vorsitz), Dr. Renate Felshart/Lübeck,
Dr. Robert-Bertram
Hoene/Ahrensburg, Prof. Dr. Liselotte Mettler/ Kiel, von der Geschäftsstelle:
Dr. Edda Oppermann, Katharina Lange, Tatjana Voss |
Koordinierungsausschuss
Das umweltfreundliche Krankenhaus in Schleswig-Holstein
Veranstaltungen: 13.03.2002 Umweltexkursion; 30.10.2002 Herbsttagung Von
Resterilisierung bis Risikomanagement - Umweltschutz im Krankenhaus
Den Umweltschutz in den Krankenhäusern zu unterstützen - dieser
Aufgabe widmet sich der Koordinierungsausschuss Das umweltfreundliche
Krankenhaus in Schleswig-Holstein weiterhin. Neben den eigenen
Aktivitäten Umweltexkursion und Herbsttagung wurden kleinere Arbeitsgruppen
unterstützt, die ihrerseits die Arbeit vor Ort direkt
begleiten. So entstand in einer Kleingruppe eine Handreichung zur Umsetzung
des Infektionsschutzgesetzes hinsichtlich der nosokomialen Infektionen,
eine mittlerweile unter eigener Leitung regelmäßig tagende
Arbeitsgemeinschaft von Umweltbeauftragten aus den Krankenhäusern
pflegt einen regen Erfahrungsaustausch und packt Detailprobleme an. Auch
überregional ist der Koordinierungsausschuss aktiv: So unterstützt
er die Organisatoren des Norddeutschen Umwelttages durch Beiträge
aus Schleswig-Holstein, auf der Bundesebene vertritt er die Interessen
Schleswig-Holsteins in einem Arbeitskreis bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft.
Sitzungen: 07.02., 14.03., 14.05., 22.08. und 12.12.2002
Mitglieder
des Koordinierungsausschusses
Hans-Martin Kuhlmann/Flensburg (Vorsitz), Rüdiger Altenhoff/Kiel,
Dr. Franz-Joseph Bartmann/Flensburg, Christiane Dürich/Bad Segeberg,
Prof. Dr. Jörg Haasters/Damp, Jürgen Marx/ Kiel, Thomas
Rath/Bad Bramstedt, Jürgen Schröder/ Neumünster, Bärbel
Schuler/Hamburg, Monika Stenkat/Kiel, Antje Volquardsen/Kiel, Wolfgang
Wittchow/Neumünster, Dr. Karl-Werner Ratschko/ Bad Segeberg,
von der Geschäftsstelle: Dr. Edda Oppermann, Dr. Uta Kunze, Mirja
Wendelken, Caroline Wangari-Dose |
Arbeitsgruppe Vernetzung/Verzahnung
Die Arbeitsgruppe Vernetzung/Verzahnung hatte in der abgelaufenen Wahlperiode
für den Vorstand Projekte zur Integration ambulant/stationär
betreut. Diese Arbeit konnte mit deren Ende abgeschlossen werden, so dass
keine Notwendigkeit bestand, diese neu zu konstituieren. Zukünftig
sollen Vorhaben zur Vernetzung und Verzahnung vom Strukturausschuss mit
betreut werden.
|

Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt
10/2003
S. 60 - 65
|