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Hamburg
Aktion „Sport pro Gesundheit“ läuft an


In Hamburg ist, wie in anderen Bundesländern auch, die auf Bundesebene vom Deutschen Sportbund und Bundesärztekammer initiierte Aktion „Sport pro Gesundheit“ gestartet.
In Schleswig-Holstein läuft die Aktion bereits seit 1999. Hier haben sich der Landessportverband, die Ärztekammer, der Sportärztebund des Landes, die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Schleswig-Holstein und der Turnverband zu einer Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) zusammengeschlossen. Ziel ist, gesundheitssportliche Aktivitäten der Verbände und Vereine sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen der Partner gemeinsam zu begleiten, weiterzuentwickeln und bei Erfüllung entsprechender Kriterien zu zertifizieren. Die Bundesärztekammer hat die Kriterien für das neue Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ mitentwickelt. Dazu gehört unter anderem die Empfehlung eines medizinischen Check-ups durch den Hausarzt. Die GKV-Spitzenverbände haben das Siegel bereits anerkannt, so dass eine Förderung durch die Kassen nach § 20 SGB V möglich ist. In Schleswig-Holstein waren im Oktober bereits 39 Angebote von 13 Vereinen zertifiziert worden. Betreuende Ärzte werden noch verschiedentlich gesucht, etwa für Rehasportgruppen.
In Hamburg unterzeichneten die Mitglieder der neuen Landesarbeitsgemeinschaft im HSB (Hamburger Sportbund) die Kooperationsvereinbarung im Rahmen einer Pressekonferenz: neben HSB, Ärztekammer Hamburg, Hamburger Sportärztebund, LAG „Herz in Form“ sowie zwei Sportverbände.
Kammerpräsident Dr. Montgomery, der von der Kammer beauftragte Allgemeinarzt Klaus Schäfer und Prof. Dr. Klaus Braumann vom Sportärztebund begrüßten aus ärztlicher Sicht die erste gemeinsame Präventionsaktion der Beteiligten. „Wir können nicht mehr auf die Politik oder auf die Kassen warten, jetzt müssen wir handeln.“ (Montgomery).
Informationsblätter speziell für Ärzte sind beim Deutschen Sportbund in Frankfurt oder bei den Landessportverbänden zu erhalten. (hk)

Schleswig-Holsteinisches

Ärzteblatt 02/ 2002

S. 38