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Wissenschaftliches
Projekt
Integrative Organisationsstrukturen zur Versorgung von psychisch kranken
Kindern und Jugendlichen, Finanzierung und Förderung vom Bundesgesundheitsministerium
Ziel des Projektes ist die Erprobung von vernetzten Organisationsstrukturen
zwischen ambulantem, teilstationärem und stationärem Bereich
der Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in ausgewählten
Regionen der Bundesrepublik einschließlich der Zugangs- und Zuweisungswege
zu anderen Diensten der medizinischen Versorgung und zu den komplementären
Diensten der Jugendhilfe und der Schulen.
Teilnehmer in Schleswig-Holstein:
- Klinik für
Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Schleswig
3 Praxen mit sozialpsychiatrischer
Versorgung:
- Dr. Wolfgang Burr,
Kaiserstr. 24,
24768 Rendsburg
- Dr. Kathrin van
Heek, Kaiserstr. 24,
24768 Rendsburg
- Dr. Christoph Barchewitz,
Am Markt 1,
23795 Bad Segeberg
- Jugend- und Drogenhilfe
Ziele des Projektes
in Schleswig-Holstein:
In der ambulanten und vollstationären Versorgung kristallisieren
sich zwei Problemgruppen heraus:
ICD-10: F10 - F19
psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (häufig
verbunden mit Komorbidität). Zum Beispiel:
IDC-10: F60
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
Problemcharakterisierung:
- Sehr hohe Inanspruchnahme
- vollstationärer
Versorgung
- häufige Wiederaufnahmen
- häufige Kriseninterventionen
- Nicht ausreichende
ambulante Angebote bzw. fehlende verbindliche und praktikable Vernetzung
- Wiedereingliederungsschwierigkeiten
Lösungsstrategien
- Erprobung integrativer Organisationsstrukturen:
Verbindliche Vernetzung stationärer und ambulanter Behandlung durch
praktikable Kooperation, dadurch Entlastung der stationären Versorgung
(Wiederaufnahmen senken).
Intensivierung der ambulanten Angebote (Haltefunktion im Bezugssystem
des Patienten verbessern).
Kooperationsmodelle von Klinik und Praxen mit der Jugend- und Drogenhilfe
(u. a. zur Verbesserung der Transparenz für Patienten und Familien
hinsichtlich: Zugangswege, Angebote, Nachsorge und Eingliederung).
(Dr.
Stolle/Fachklinik Schleswig)
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 12/ 2001
S. 56
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