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Schleswig-Holstein
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3. Schleswig-Holsteinische
Krankenhaustage
VKD-Vorsitzender Lothar
Obst und VLK-Chef Prof. Dr. Hartmut Nolte (Pinneberg) sagten bei einer
Pressekonferenz, die 180 Teilnehmer wollten die zentrale Frage diskutieren,
wie ein Gesundheitssystem patientengerecht (Motto Pro humanitate)
erhalten und weiterentwickelt werden könne angesichts dramatischer
demografischer Probleme in der Zukunft. Eine Ablösung der Beitragsfinanzierung
durch extreme Lösungen wie Risikoversicherung oder Steuerfinanzierung
sei nicht vertretbar. Obst wies auf gute Wirtschaftlichkeitsfaktoren gerade
der schleswig-holsteinischen Kliniken hin und forderte eine rasche Beendigung
der finanziellen Benachteiligungen und die Einführung bundesweit
gleicher Leistungsentgelte.
Den Patienten hatte auch Ex-Sozialminister Günther Jansen im Auge, als er aus der Sicht des Vorsitzenden des Ombudsmann/- frau-Vereins mahnte: Wir müssen aufpassen, dass der Patient nicht von allen Akteuren aus dem Mittelpunkt gedrängt wird! Er wünschte sich mehr Kooperation, mehr Flexibilität beim Krankenhauspersonal (am Wochenende, in Funktionsbereichen wie der Physiotherapie usw.) und ein Patienten gerechtes Leistungsspektrum auch unter dem Druck des DRG-Wettbewerbs. Für die immer mehr wachsende Zahl der über 60-Jährigen wünschte sich der Manhagener Klinikleiter eine Solidaritätsholding aller gesetzlichen Kassen. An dem Projekt arbeite derzeit eine Arbeitsgruppe um Prof. Rüschmann, allerdings noch hinter verschlossenen Türen. (hk) |
Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 12/ 2001 S. 27 / 28 |
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