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Das Sanitätskommando
I (Nord) in Kiel
Karsten Ocker
Im Rahmen der Neustrukturierung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr
werden ab dem 01.10.2001 unter dem Sanitätsführungskommando
in Bonn-Bad Godesberg vier Sanitätskommandos aufgestellt. Dabei wird
das Sanitätskommando I (NORD) in Kiel in regionaler Zuständigkeit
für Norddeutschland die Bundeswehrkrankenhäuser, Sanitätsregimenter,
Leitsanitätszentren mit ihren Sanitätszentren/Sanitätsstaffeln
und die nicht aktiven Truppenteile des Sanitätsdienstes in den Bundesländern
Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Niedersachsen
truppen- und fachdienstlich führen.
Der Auftrag des Sanitätskommandos in diesem Zuständigkeitsbereich
ist die Sicherstellung der sanitätsdienstlichen Versorgung der Soldaten
im ambulanten und stationären Bereich, die Wahrnehmung der öffentlich-rechtlichen
Fachaufsicht im Bereich der Bundeswehr, die Unterstützung der Einheiten
und Truppenteile bei Ausbildungs-, Übungs- und Einsatzvorhaben und
die Abstellung von Sanitätskontingenten bei Auslandseinsätzen
der Bundeswehr.
Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, bei Bedarf gegenseitigen
Kontakt aufnehmen zu können, wähle ich zu Ihrer Information
zunächst diesen Weg, um das neue Kommando direkt bei Ihnen vorzustellen.
Das Dienstgebäude des Stabes Sanitätskommando I (NORD) ist das
Gebäude des ehemaligen Marineabschnittskommandos Nord in der Feldstraße
213, 24106 Kiel. Wir sind bis zur Zuteilung der endgültigen Apparatenummern
telefonisch erreichbar unter der Tel. 0431/384-0 der Bundeswehrvermittlung
oder über das Fernsprechnetz der Bundeswehr unter der Tel. 0431/7400-88.
Zentrale Ansprech- und Auskunftsstelle ist das Lagezentrum des SanKdo
I mit der Tel. 0431/ 384-7555, Fax 0431/384-7556.
Die wesentlichen Funktionen und Dienstposten im Stab sind besetzt mit
folgenden Offizieren:
Chef des Stabes
Flottenarzt
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Dr. Storck |
| AbtLtr Gesundheitswesen
(Abt.I) |
Flottenarzt Dr.
Brünn |
| AbtLtr Personal
(G1) |
Oberfeldarzt
Dr. Keim |
| AbtLtr Führung/Ausbildung/Infrastr.
(G3) |
Oberfeldarzt
Dr. Kowitz |
| AbtLtr Material/Logistik
(G4) |
Flottenapotheker
Peller |
| AbtLtr Führungsunterstützung
(G6) |
Oberstleutnant
Pickert |
In der Zeit vom 01.10.01 bis zum 31.12.01 werden wir die Führungsfähigkeit
unseres Stabes in Kiel herstellen. Im ersten Quartal 2002 erfolgt die
Unterstellung der jeweiligen Sanitätstruppenteile, -einheiten, -dienststellen
unter das Sanitätskommando I (NORD). Diese Einheiten/ Truppenteile/Dienststellen
werden anschließend umgegliedert, ein Prozess, der sich über
mindestens 24 Monate erstrecken wird.
Ab dem 01.04.2002 wird das Sanitätskommando folgende Einheiten im
Status eines Regimentes/Bataillon truppen- und fachdienstlich führen:
Bundeswehrkrankenhäuser
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Hamburg, Bad
Zwischenahn |
| Leitsanitätszentren
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Kiel, Rostock,
Wilhelmshaven, Munster
mit 26 Sanitätszentren und 48 Sanitätsstaffeln |
| Sanitätsregiment
11 |
Fürstenau
bei Osnabrück (ehem. LazRgt 11) |
| Lazarettregiment
12 |
Breitenburg-Nord
bei Itzehoe (ehem. SanRgt 6) |
| Sanitätsausbildungszentrum
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Kellinghusen
(ehem. ResLazGrpAusb 6101) |
Danach werden wir als dienstleistungsorientierter Großverband der
Streitkräfte mit dem gleichen Verantwortungsbereich wie ein Wehrbereichskommando
sowohl innerhalb der Bundeswehr als auch in möglicher Kooperation
mit den zivilen Gesundheitssystemen des Bundes, der Länder und der
Kommunen unter einheitlicher Führung zur Verfügung stehen. 
Die Leistungsspanne wird dabei die Approbationsbereiche Medizin, Zahnmedizin,
Pharmazie und Veterinärmedizin umfassen und von der hausärztlichen
und fachärztlichen medizinischen und zahnmedizinischen Betreuung
über die vorbeugende Gesundheitsfürsorge und Krank-
heitsabwehr bis zum Einsatz von aktiven und nicht aktiven Sanitätstruppen
der Regimenter und Lazarettgruppen bei eigener Personalführung und
Materialbewirtschaftung reichen.
Für die schwierige Aufbau- und Umgliederungsphase bitte ich Sie um
Verständnis für mögliche Defizite und um Unterstützung
bei den erforderlichen Übergangslösungen. Hierzu bitte ich Sie
um offene Kommunikation und Kooperation.
Dr.
Karsten Ocker, Admiralarzt, Sanitätskommando I, Feldstr. 213, 24106
Kiel
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Schleswig-Holsteinisches
Ärzteblatt 12/ 2001
S. 15 / 16
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