25 Jahre gemeinsame Informationsstelle
der Heilberufe Die Öffentlichkeit zu unterrichten
- dass das für alle Heilberufe gleich wichtig ist, stellten bereits
vor 25 Jahren Vertreter der Kammern und Vereinigungen von Ärzten,
Apothekern und Zahnärzten in Schleswig-Holstein fest. Und außerdem
haben alle genannten Verbände doch diesbezüglich viele Gemeinsamkeiten,
so dass man auch gemeinsam diese Arbeit anpacken könne. Dies geschah
auf einer Sitzung bei der Gesundheitspolitischen Gesellschaft Schleswig-Holstein.
Am 2. März 1976 wurde als Träger einer gemeinsamen Einrichtung
der Verein für Öffentlichkeitsarbeit der Heilberufe,
IdH, gegründet.
25 Jahre später trafen sich nun die
Vertreter der sechs Gründungsorganisationen erneut, der amtierende
IdH-Vorsitzende und scheidende Präsident der Apothekerkammer, Ernst-Heinrich
Wehle, begleitete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Jubiläumsveranstaltung.
Zum Jubiläum hatte man auch die gesundheitspolitische
Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag, Regina Schmidt-Zadel, zur Diskussion
der gesundheitspolitischen Vorstellungen der SPD-Bundestagsfraktion eingeladen.
Wer als Diskussionsteilnehmer allerdings kurz vor Ablauf der Wahlperiode
und der offensichtlich angestrebten Ruhe im System noch erwartet
hatte, von ihr Neues zu erfahren, musste enttäuscht werden. Es werde
keine neue Reform mehr in dieser Legislaturperiode geben, der runde Tisch
der Gesundheitsministerin in Berlin solle eine feste Einrichtung werden,
in der sich alle Beteiligten äußern können, ... Konkrete
Nachfragen und Anregungen zu einzelnen Brennpunkten - so forderte
Ärztekammer-Präsident Dr. Eckhard Weisner, doch endlich die
Märchen vom zu teuren System und von Überkapazitäten zu
beerdigen und sie nicht mehr zum Vorwand zu nehmen, sich um notwendige
strukturelle Veränderungen herumzudrücken - versprach Frau Schmidt-Zadel,
werde sie mit nach Berlin nehmen. Im Übrigen würden
entscheidende Aussagen zur Gesundheitspolitik dem nächsten Wahlprogramm
der SPD zu entnehmen sein. Dr. Edda Oppermann, Bismarckallee 8 - 12, 23795 Bad Segeberg |
Schleswig-Holsteinisches Ärzteblatt 6 / 2001 Seite 16 / 17 |
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