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Kammer-Info aktuell
Rezensionen

Bibliographische Angaben:
Fritz Beske, Hubertus Cranz, Gisela C. Fischer:
Lexikon der Selbstbehandlung, Krankheiten und Beschwerden,
Edition q Quintessenz Verlags GmbH, 2000, Einband, 292 S., 39,80 DM, ISBN 3-609-51072-2

SH Ärzteblatt 04/2001

Schleswig-Holsteinisches

Ärzteblatt 04 / 2001

S. 64

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Inhaltsangabe: In der sachlich abgewogenen Einleitung werden generelle Indikationen und Grenzen der Selbstbehandlung aufgezeigt. Den Hauppteil besteitet die lexikalische Darstellung der häufigen Krankheiten und Beschwerden - somatische, psychische und emotionale (Kummer!) - mit inhaltlicher Gliederung nach den Aspekten: Genese? Selbstbehandlung? Arztkonsultation? Weiterhin: Prophylaxe bei Auslandsreisen, Impfplan, Pflegeanweisung für Schwerkranke, praktische Hinweise für die Selbstbehandlung mit einfachen physikalischen Maßnahmen und Selbstmedikation.
Kritische Bewertung: Bei kindlichen Infektionen wäre eine Angabe der Kriterien für die Schulfreistellung wünschenswert. Hinweise auf die Früherkennungsuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter fehlen.
Sonstiges: Bei einzelnen Themen wären konkrete Daten zu wünschen:
z. B. Normalgewichtswerte beim Stichwort „Übergewicht“, wünschenswerte Stufung der Sonnenlichtexpostion bei „Sonnenbrand“.
Empfehlung: In der Hand unvoreingenommener, an biologischen Vorgängen interessierter Patienten ist das Buch eine gute Vorbereitung für Arztkonsultationen, es hilft ihnen auch zu rationalen Entscheidungen beim Auftreten von körperlichen und psychischen Veränderungen.
Rezensent: Prof. Dr. Diedrich Dieckhoff, Lindenstr. 56 a, 23558 Lübeck

  
Bibliographische Angaben:
Prof. Dr. Cook-Sup So: Praktische Elektrokardiographie,
Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 1999, 8. aktualisierte Auflage, 509 S., 148 DM, ISBN 3-13-792808-7
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Inhaltsangabe: Systematisch wird das Phänomen der Elektrokardiographie von den Grundlagen bis hin zu kranheitsspezifischen Veränderungen entwickelt. Dabei werden die anatomischen und elektrophysiologischen Voraussetzungen ebenso erläutert, wie differential-diagnostische Überlegungen zur Pathopysiologie. Ein großes Kapitel behandelt das Thema „Rhythmusstörungen“. Am Ende steht ein EKG-Quiz mit sorgfältig ausgewählten Fallbeispielen.
Kritische Bewertung: Der Versuch, sowohl dem Anfänger als auch dem EKG-Versierten gerecht zu werden, ist schwer. So kann es z. B. in dem komplett überarbeiteten Kapitel zum Thema „Schrittmacher-EKG“ (16 Seiten) nicht gelingen, alle Feinheiten der hochkomplizierten Materie zu behandeln.
Sonstiges: Übersichtlich gegliedert wird der flüssig lesbare Text durch zahlreiche, gut kommentierte EKG-Beispiele und graphische Darstellungen zur Anatomie und Elektrophysiologie ergänzt.
Empfehlung: Ein sehr empfehlenswertes Standardwerd für Anfänger und Fortgeschrittene.
Rezensent: Dr. Marina Gebhard, Segeberger Kliniken GmbH, Am Kurpark 1, 23795 Bad Segeberg

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