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Medizin und Wissenschaft

Am Rande
  • Erneut spricht eine von der Universität Bristol vorgelegte Studie von einem erhöhten Krebsrisiko von Menschen, die in der Nähe von Hochvoltleitungen leben. Diese würden Abgaspartikel von Autos in der Luft aufladen, die dann besser in der Lunge „kleben“ blieben.
    Auch in Schleswig-Holstein überzieht ein Netz von Hochspannungsleitungen (bis zu 110 Kilovolt) das Land. Dr. Ansgar Knobling vom Kie-ler Gesundheitsministerium sagte der „Stormaner Zeitung“, dass er von dieser Studie irritiert sei. Bisherige Studien hätten eher gegen eine Beeinträchtigung der Gesundheit durch diese Leitungen gesprochen. (hps)
  • Das ambulante Operationszentrum/Praxisklinik in Kronshagen will sich vergrößern. Nach Möglichkeit soll noch in diesem Jahr an der Ecke Eckernförderstraße/Eichkoppelweg mit dem Bau eines neuen Hauses begonnen werden. Auf mittlere Sicht kann damit die Zahl der Beschäftigten von jetzt 74 auf gut 120 erhöht werden.
    Gegründet 1992 als Praxisklinik ist die Bedeutung des Operationszentrums besonders seit der staatlichen Anerkennung 1999 stetig gewachsen. (hps/Kieler Nachrichten)
  • Gesprächsrunde bei Häppchen und Getränken auf dem Parlamentarischen Abend der Zahnärztekammer im Oktober in Kiel:
    Frage: „Wie erkenne ich einen guten Zahnarzt?“
    Antwort Prof. Dr. Dr. Thomas Kreusch vom Klinikum Nord in Hamburg: „Daran, dass er Ihnen nicht sofort eine aufwendige (teure), kosmetisch hervorragende Behandlung empfiehlt, sondern sich zunächst nach Ihrem Zahnpflege-Verhalten erkundigt und Ihnen genaue Anweisungen gibt.“
    Originalton seines Vortrages auf dieser Veranstaltung: Eine nicht konsequente nach den Anweisungen des Zahnarztes durchgeführte tägliche Mundhygiene gefährdet das Behandlungsziel. Das heißt, bereits vor einem Eingriff muss die systematische Zahn- und Mundpflege perfekt sein.
    „BISS?chen ratlos“ ist ein Werbeslogan der Zahnärztekammer für ihre Patientenberatungsstelle mit der „Zahnhotline“ 01803/260926. Hier werden Sie von Montag bis Donnerstag von 8:30 bis 15:30 Uhr und Freitag von 8:00 bis 11:30 Uhr persönlich beraten (außerhalb dieser Zeiten Anrufbeantworter). Fragen über Internet: info@zahnhotline.de und Informationen und weitere Links rund um die Zahngesundheit: www.zahnhotline.de. (hps)
  • Aus der neuesten Jahresstatistik für gesetzliche Krankenkassen (GKV) des Bundesgesundheitsministeriums (BGM), die der „Welt“ vorliegt, geht hervor, dass die Verwaltungsausgaben der GKV mit 14,03 Milliarden 1999 einen neuen Rekord erreicht haben. Laut dieser BGM-Statistik sind die Verwaltungsausgaben allein im Westen seit 1989 um mehr als 50 % gestiegen. (hps)

Schleswig-Holsteinisches

Ärzteblatt 12/2000

S. 60

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