Hinweise und Links
Hilfe bei der Suche nach guter Arztpraxis
Jeder Patient möchte von seinem Arzt nicht nur qualifiziert behandelt, sondern auch mit all seinen Bedürfnissen und Sorgen wahrgenommen werden. Wer auf der Suche nach einer Arztpraxis ist, die das bietet, kann die Checkliste „Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?" zu Rate ziehen. Sie ist jetzt in dritter, überarbeiteter Auflage erschienen. Herausgeber ist das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin, im Auftrag von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und dem Patientenforum.
Mehr Informationen hierzu sowie die Checkliste zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesärztekammer:
Patienteninformations-Portal von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung: www.patienteninformation.de
Die ärztlichen Körperschaften auf Bundes- und Landesebene haben auf ihren Internetangeboten eine Vielzahl von Informationen für Patientinnen und Patienten, die seit September 2008 unter dem gemeinsamen Dach von www.patienten-information.de gebündelt zur Verfügung stehen.
IGeL-Checkliste: Selbst zahlen? Individuelle Gesundheits-Leistungen (IGeL) – ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten
Für gesetzlich versicherte Patienten übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Untersuchungen und Behandlungen. Es gibt aber auch medizinische Leistungen, die von der Kasse nicht bezahlt werden. Diese werden in Fachkreisen "Individuelle Gesundheits-Leistungen" (kurz: IGeL) genannt. Dazu gehören zum Beispiel die medizinische Beratung vor Fernreisen, einige kosmetische Operationen, manche Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten und andere. Alle haben sie eines gemeinsam: Patienten müssen für diese Leistungen grundsätzlich selbst zahlen. Dabei ist es gleichgültig, ob der Arzt sie vorschlägt oder der Patient sie selber wünscht.
Ehe Sie bereit sind, für eine Leistung Geld auszugeben, sollten Sie sich darüber informieren, ob diese Leistung sinnvoll und nützlich ist. Der Ratgeber "Selbst zahlen?" erklärt, was IGeL sind, warum Patienten dafür selbst zahlen müssen und worauf jeder achten sollte, der vom Arzt eine solche Leistung angeboten bekommt, oder sie von sich aus wünscht.
Der Ratgeber von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Bundesärztekammer, den Sie auf der Homepage des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin finden, hilft Ihnen außerdem dabei, Ihrem Arzt die "richtigen Fragen" über IGeL zu stellen. (ÄZQ)
- IGeL-Checkliste "Sebst zahlen?"
(März 2009)
Mit der Patientenbroschüre „Individuelle Gesundheitsleistungen – was Sie über IGeL wissen sollten" gibt die Bundesärztekammer Antworten auf häufig gestellte Fragen zum korrekten Umgang mit diesen Selbstzahlerleistungen.
Mehr Informationen hierzu sowie die Broschüre zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesärztekammer:
- Zehn Fragen – zehn Antworten zum Thema IgeL
(März 2008)
Sichere Arzneimitteltherapie – acht wichtige Regeln, die Patienten bei der Anwendung von Arzneimitteln beachten sollten
Arzneimittel können Leben retten und Leiden lindern, doch die Arzneimitteltherapie birgt auch Risiken. Nach internationalen Studien sind schwere Arzneimittelzwischenfälle und Medikationsfehler ein relevantes Gesundheitsproblem, an dem in den Industrieländern vermutlich mehr Menschen versterben als im Straßenverkehr.
Als Patient sollte man sich nicht nur auf die Maßnahmen verlassen, die in Arztpraxen und Krankenhäusern getroffen werden, sondern man kann auch selbst aktiv werden, um die Risiken der Arzneimitteltherapie vermindern.
Ein gemeinsames Merkblatt wichtiger Organisationen und Interessenvertretungen im Gesundheitswesen gibt hier entscheidende Tipps. (BÄK)
Patientenleitlinien zu verschiedenen Krankheiten: medizinische Behandlungsempfehlungen laienverständlich dargestellt
Patientenleitlinien übersetzen die Behandlungsempfehlungen ärztlicher Leitlinien in eine für Laien verständliche Sprache. Sie geben wichtige Hintergrundinformationen zu den Ursachen der Erkrankung, Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sowie Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung. Es werden alle Fachbegriffe erklärt und Links bzw. Adressen zu weiterführenden Hilfsangeboten genannt.
Auf dem gemeinsamen Informationsportal von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung finden Sie Patientenleitlinien zu diversen Erkrankungen wie z. B. Asthma, COPD, ausgewählten Diabetes-Ty-2-Komplikationen, Koronare Herzkrankheit, Brustkrebs, Prostatakarzinom u. v. m.
Online-Wegweiser Demenz
Ein umfangreiches Informationsangebot zum Thema Demenz bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter der Internetadresse www.wegweiser-demenz.de. Es richtet sich an Betroffene und ihre pflegenden Angehörigen, an Fachkräfte wie Ärzte, Therapeuten und Pflegepersonal sowie an interessierte Bürger.
Der Demenzwegweiser informiert allgemeinverständlich über Themen wie "Alltag mit Demenz" und "Betreuung und Pflege", stellt aber auch die Rechte und Pflichten sowie die gesetzlichen Leistungen vor. Über die Hilfsangebote vor Ort informiert die Datenbank "Hilfe in meiner Nähe". Fachkräften und Laien gleichermaßen wird so der schnelle Zugang zu Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen und Gedächtnissprechstunden in der Nähe ermöglicht.
Interessierte, die vielleicht mit dem Medium internet nicht so vertraut sind, können sich für Rat und Informationen an das Alzheimer-Telefon wenden (0 18 03 - 17 10 17 für 0,09 € / Minute oder Festnetz 030 - 259 379 514 ).
Neue Influenza A/H1N1: Übersicht über die impfenden Ärzte im Internet veröffentlicht (22.10.2009)
Interessierte Bürger aus Schleswig-Holstein können auf der Homepage der Landesregierung erfahren, welcher Arzt in ihrer Nähe die Impfung durchführen wird.
- Liste der impfenden Ärzte (Oktober 2009)
Informationen zur Neuen Influena A/H1N1 (Schweinegrippe) - Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat auf Ihrer Homepage ein umfassendes Informationsangebot zur Neuen Influenza A/H1N1 (Schweinegrippe) bereitsgestellt.
Wie kann ich mich und andere vor Grippeviren schützen? Was tun, wenn Grippesymptome auftreten? Wie verhalte ich mich auf Reisen? Wer sollte sich impfen lassen? Diese und viele andere Fragen werden auf der Homepage verständlich beantwortet.




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